Dienstag, 18.06.2013
Aktuell, vielseitig, flexibel New York - Der UN-Sicherheitsrat hat Gewalt gegen Kinder in den Krisengebieten Mali und Syrien verurteilt. Das geht aus einem aktuellen Bericht der UN-Beauftragten für Kinder in Konfliktgebieten hervor. In Syrien verpflichteten die Rebellen Kinder für den Kampf gegen das Regime und sie würden immer wieder Opfer von Angriffen von Regierungstruppen, auch auf Schulen und Krankenhäuser. Auch werden nach UN-Angaben in Syrien immer wieder Kinder vergewaltigt, ebenso wie in Mali. Dort werden Kinder laut Bericht zudem zwangsrekrutiert.
Berlin - Mit Spannung wartet Deutschland auf den Besuch des US-Präsidenten. Beide Seiten betonen ihre Freundschaft. Sie sei eine wichtige Konstante in einer sich rasant verändernden Welt, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Und der US-Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, sagte im Fernsehsender Phoenix, dass die Bedeutung Deutschlands für die USA sehr groß sei. Obama kommt viereinhalb Jahre nach Beginn seiner Amtszeit heute zum ersten Mal als US-Präsident nach Berlin.
Tokio - Die Börse in Tokio hat heute uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zum Handelsschluss einen Verlust von 25,84 Punkten oder 0,2 Prozent und ging mit 13 007,28 Punkten aus dem Handel.
Istanbul - Die vergangene Nacht in Istanbul vergleichsweise ruhig verlaufen: Schon bei Einbruch der Dunkelheit hatten nur noch einige Dutzend vorwiegend junge Menschen am Rande des Taksim-Platzes friedlich demonstriert. Polizisten hatten Gasmasken und Helme abgesetzt und bildeten keine Blockadereihen mehr. Andernorts in Istanbul habe die Polizei aber wieder Tränengas gegen Demonstranten eingesetzt. Aus der Hauptstadt Ankara wurden wieder Zusammenstöße gemeldet. Gestern hatte die türkische Regierung erstmals mit einem Einsatz der Armee gegen die Protestbewegung gedroht.
Kabul - Ein Selbstmordattentäter hat sich heute in der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt und dabei mindestens drei Zivilisten mit in den Tod gerissen. Laut Polizei gab es bei dem Anschlag auf den Autokonvoi eines Abgeordneten auch mehrere Verletzte. Der Abgeordnete sei bei dem Anschlag nahe dem Büro der afghanischen Menschenrechtskommission unverletzt geblieben. Die afghanischen Sicherheitskräfte sollten heute von den Nato-geführten Truppen die Verantwortung für die Sicherheit im Land übernehmen.

