"11 Freunde" verleiht Preise Hitzlsperger ist "Typ des Jahres"

Von the/dpa 

"11 Freunde" hat die Menschen aus der Fußball-Welt geehrt, die in diesem Jahr Besonderes geleistet haben: Thomas Hitzlsperger war darunter, genauso wie Marco Reus.

Typ des Jahres: Thomas Hitzlsperger (links) nimmt den Preis von 11 Freunde entgegen. Foto: twitter.com/ThomasHitz 10 Bilder
"Typ des Jahres": Thomas Hitzlsperger (links) nimmt den Preis von "11 Freunde" entgegen.Foto: twitter.com/ThomasHitz

"11 Freunde" hat die Menschen aus der Fußball-Welt geehrt, die in diesem Jahr Besonderes geleistet haben: Thomas Hitzlsperger war darunter, genauso wie Marco Reus.

Hamburg - WM-Pechvogel Marco Reus, Fußballexperte Thomas Hitzlsperger und DFB-Chef Wolfgang Niersbach - sie alle sind am Freitagabend bei der Preisverleihung des Fußball-Magazins "11 Freunde" zu Gast gewesen.

Hitzlsperger, der mittlerweile für das Magazin eine eigene Kolumne schreibt, wurde als "Typ des Jahres" geehrt. Der frühere VfB-Profi und Nationalspieler hatte Anfang des Jahres öffentlich gemacht, dass er schwul ist. Während der Fußball-Weltmeisterschaft fungierte er für das ZDF-"Morgenmagazin" als Fußballexperte.

Die Laudatio hielt DFB-Präsident Niersbach, der Hitzlsperger eine "echte Persönlichkeit" nannte: "Er hat sein Coming-out nicht nur so professionell vorbereitet, als würde er in ein großes Spiel gehen. Er hat sein Anliegen dabei überzeugend, sehr persönlich und zugleich sachlich rübergebracht. Damit hat er vielen anderen einen klaren Weg aufgezeigt, die in einer ähnlichen Situation sind."

Spieler des Jahres wurde BVB-Profi Reus. Der äußerte sich zufrieden über den Verlauf seines Comebacks. „Ich kann mich ganz normal bewegen und Lauftraining machen. Es ist für mich wichtig, dass ich schnell gesund werde und bald wieder spielen kann.“ Wann er wieder auf den Platz zurückkehren wird, konnte der 25-Jährige nicht sagen.

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Mutiger gewesen wäre ...: ... wenn sich Hitzlsperger noch während seiner aktiven Spielerzeit geoutet und dazu nicht ausgerechnet das Ende seiner Spielerkarriere abgewartet hätte. Aber zu diesem Mut hat es dann wohl doch nicht ganz gereicht. Dann wäre er ein echter "Typ des Jahres" gewesen.

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