Böblingen - Unter Alkoholeinfluss fühle er sich wie „der König der Kanaken von Böblingen“, hat der Verteidiger des 18-Jährigen gesagt, und er bemühte dabei den Jargon eines Kreises junger Leute in der Stadt, dem sich auch der 18-Jährige angehörig fühlt. Der Böblinger ist am Dienstag vom Amtsgericht in Böblingen wegen mehrerer gefährlicher Körperverletzungen und schwerer sexueller Nötigung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Sein gleichaltriger Komplize, der ihn bei seinen Schlägereien unterstützt hatte, muss 50 Arbeitsstunden für eine gemeinnützige Einrichtung ableisten. Gegen einen ebenfalls 18-Jährigen Mittäter, der sich indes ins Ausland abgesetzt hat, wurde ein Haftbefehl erlassen.
Prostituierte lehnen Sex ab
Trotz eines Hausverbots in einem Etablissement von Prostituierten in der Böblinger Klaffensteinstraße hatte sich der 18-Jährige am 9. April vergangenen Jahres gewaltsam Zutritt verschafft. Zusammen mit seinem gleichaltrigen Kumpanen, der flüchtig ist, trat er in den frühen Morgenstunden die Türe des Hauses ein und bedrängte die Prostituierten. Laut der polizeilichen Aussage einer der Frauen forderte er zwei von ihnen zum Geschlechtsverkehr auf. Als diese ablehnten, wurde er gewalttätig.
Als die Frauen die Polizei riefen, randalierte der 18-Jährige und weigerte sich, mit auf das Revier zu kommen. Dabei setzte er sich zur Wehr und
versuchte auch, nach den Beamten zu treten. Es wurde aber niemand verletzt. Der Richter kam zu dem Ergebnis: „Der 18-Jährige und dessen Freund haben die Frauen in dem Bordell sexuell schwer genötigt.“
Die Attacken im Bordell gehören zu einer ganzen Reihe von Straftaten: „Sie haben sich schon zu viel zu Schulden kommen lassen“, sagte der Richter Günter Scheible zu dem 18-Jährigen, „sie sind eine tickende Zeitbombe.“ Zum Beispiel: In nur fünf Nächten beging der Böblinger ein Sammelsurium von Straftaten. In acht Fällen fügte er seinen Opfern zum Teil schwere Verletzungen zu und schlug zumeist völlig grundlos auf sie ein. Und das, obwohl der Böblinger wegen ähnlicher Delikte bereits unter Bewährung stand.
Faustschläge und Tritte in den Unterleib
Im Februar 2011 pöbelte er dann am Böblinger Bahnhof zwei junge Frauen an und verpasste deren jungem Begleiter Faustschläge. Der 18-Jährige räumte die Attacke ein. Als Motiv nannte er das Verhalten des Opfers: Der Junge habe die Hose herunter gelassen, sagte 18-Jährige, und er habe seine Mutter beleidigt.
Am vergangenen Rosenmontag war es zu einer weiteren Schlägerei gekommen. Am Böblinger Elbenplatz traktierte der Angeklagte bei einem Streit einen Jugendlichen nicht nur mit Fausthieben und trat einem Mädchen in den Unterleib.. „Er hat den Jugendlichen auch mehrmals mit dem Hinterkopf auf den Boden gestoßen“, sagte Scheible, so dass der junge Mann bewusstlos geworden sei. Zum Glück sei das Opfer nicht lebensgefährlich verletzt worden.
Widerstand gegen Polizeibeamte
Zwei weitere Male war es nach Pöbeleien zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen, bei denen der 18-Jährige zuschlug: am 29. Mai 2011 am Oberen See in Böblingen und am 22. Oktober 2011 vor einer Böblinger Tankstelle. „Immer waren Sie der Haupttäter und jedes Mal waren sie offenbar ziemlich betrunken“, sagte der Richter zu dem 18-jährigen. Die alarmierten Polizisten versuchten damals zunächst vergebens, den Schläger festzunehmen. Erst als sie Verstärkung anforderten, gelang es, den 18-Jährigen zu bändigen. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.
Weil sein Mandant bei den Taten betrunken war, hatte der Verteidiger für eine stationäre Therapie plädiert und für eine erneute Bewährung. Die Staatsanwältin dagegen hatte zwei Jahre und zehn Monate Freiheitsentzug gefordert.

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Angst und Bange
Wenn man so etwas liest wird einem wirklich Angst und Bange. Die Frage mit dem Migrationshintergrund erübrigt sich, denke ich. Auch der Aufenthalt im Jugendknast wird hier sicher nicht das Blatt zum Guten wenden, eher im Gegenteil da das Subjekt dort auf Seinesgleichen trifft. Die schnellstmögliche Ausweisung wäre hier das einzig Sinnvolle.
Nichts Neues
Abschieben sollte man den König der Kanaken. Ein Strafregister bis zum umfallen und dann nur 2 Jahre Gefängnis,...Armes Deutschland. In anderen Ländern wird man fürs Fremdgehen gesteinigt und hier hat man Narrenfreiheit. Es lebe Deutschland
Herkunft?
Darf man vielleicht noch erfahren, welcher Herkunft „der König der Kanaken von Böblingen“ ist? Ggf. stellt sich anschließend die Frage, ob man mit so jemandem zusammenleben möchte, oder ob man so einem Subjekt die Gastfreundschaft in diesem Land nicht besser entzieht und so die Allgemeinheit vor weiterem Schaden und Kosten bewahrt.