3:0 gegen Inter
Werders versöhnlicher Abschied
dpa,
08.12.2010 07:50 Uhr
Bremens Petri Pasanen (li.) im Zweikampf mit Davide Santon. Foto: dapd
Bremen - Raus mit Applaus: Werder Bremen hat sich mit einer starken Leistung und dem 3:0 (1:0) gegen die lustlose B-Elf von Titelverteidiger Inter Mailand aus der Champions League verabschiedet. Im sportlich wertlosen Spiel der Gruppe A trafen die beiden Österreicher Sebastian Prödl (39.) und Marko Arnautovic (49.) sowie der wiedergenesene Claudio Pizarro (88.) für Werder und sicherten dem Tabellenzehnten der Fußball-Bundesliga durch den Sieg wenigstens noch 800.000 Euro Weihnachtsgeld. Bei minus zwei Grad setzten die engagierten Bremer vor 30.400 Zuschauern ihren Aufwärtstrend fort und reisen nach dem dritten Spiel in Serie ohne Gegentor mit einem guten Gefühl zur schweren Aufgabe am Samstag bei Borussia Dortmund. Die bereits qualifizierten Italiener schonten ihre Weltstars Lucio, Maicon, Wesley Sneijder und Diego Milito für die Club-WM in der kommenden Woche in Abu Dhabi und enttäuschten auf der ganzen Linie.
"Wir können sehr zufrieden sein. Für das, was der Gegner macht, können wir nichts. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt", meinte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs, trauerte aber dem vermeidbaren Aus nach: "Das ist sehr ärgerlich. Wir brauchen das Geld aus der Champions League und müssen genau hinschauen, wen wir in der Winterpause verpflichten." Kapitän Torsten Frings sah es nach einer kleinen Ehrenrunde ähnlich: "Wir sind ja selber schuld, dass wir nicht weitergekommen sind. Wir haben uns gut verabschiedet. Für uns ist es ein Schritt nach vorne."
Trainer Thomas Schaaf hatte nach den bisher schwachen Auftritten in der Königsklasse eine Imagepolitur gefordert - und versuchte es mit einer offensiveren Ausrichtung als zuletzt in der Liga. Die Doppelspitze Hugo Almeida und Arnautovic sollte Inters Ersatz- Viererkette in Verlegenheit stürzen, aber in den ersten 25 Minuten präsentierten beide Teams nur geballte Harmlosigkeit. Der italienische Triple-Gewinner, nur Fünfter in der Serie A mit zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter AC Mailand, trug wie erwartet nichts zum Unterhaltungswert der Partie bei.
Die bemühten Bremer fanden zunächst keine Lücke im engmaschigen Defensivverbund der Gäste, Abstimmungsprobleme in der Vorwärtsbewegung hemmten das Spiel in die Spitze. Die Partie plätscherte vor sich hin. Anders als bei der 4:0-Demonstration im Hinspiel ließen die blassen Italiener, bei denen trotz aller Aushilfskräfte noch fünf Akteure vom Champions League-Triumph 2010 gegen die Bayern in der Anfangself standen (Eto'o, Cambiasso, Zanetti, Pandev, Muntari), jeglichen Einsatz und Esprit vermissen.
"Wir können sehr zufrieden sein. Für das, was der Gegner macht, können wir nichts. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt", meinte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs, trauerte aber dem vermeidbaren Aus nach: "Das ist sehr ärgerlich. Wir brauchen das Geld aus der Champions League und müssen genau hinschauen, wen wir in der Winterpause verpflichten." Kapitän Torsten Frings sah es nach einer kleinen Ehrenrunde ähnlich: "Wir sind ja selber schuld, dass wir nicht weitergekommen sind. Wir haben uns gut verabschiedet. Für uns ist es ein Schritt nach vorne."
Trainer Thomas Schaaf hatte nach den bisher schwachen Auftritten in der Königsklasse eine Imagepolitur gefordert - und versuchte es mit einer offensiveren Ausrichtung als zuletzt in der Liga. Die Doppelspitze Hugo Almeida und Arnautovic sollte Inters Ersatz- Viererkette in Verlegenheit stürzen, aber in den ersten 25 Minuten präsentierten beide Teams nur geballte Harmlosigkeit. Der italienische Triple-Gewinner, nur Fünfter in der Serie A mit zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter AC Mailand, trug wie erwartet nichts zum Unterhaltungswert der Partie bei.
Die bemühten Bremer fanden zunächst keine Lücke im engmaschigen Defensivverbund der Gäste, Abstimmungsprobleme in der Vorwärtsbewegung hemmten das Spiel in die Spitze. Die Partie plätscherte vor sich hin. Anders als bei der 4:0-Demonstration im Hinspiel ließen die blassen Italiener, bei denen trotz aller Aushilfskräfte noch fünf Akteure vom Champions League-Triumph 2010 gegen die Bayern in der Anfangself standen (Eto'o, Cambiasso, Zanetti, Pandev, Muntari), jeglichen Einsatz und Esprit vermissen.
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