Ab in die Schule Polizei chauffiert Schulschwänzerin
dpa/lsw, 09.02.2012 16:38 Uhr
Symbolbild Foto: AP
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Meßkirch - Die Polizei hat in Meßkirch (Kreis Sigmaringen) eine 14-Jährige aus dem Bett geholt und in die Schule gebracht. Die Jugendliche habe seit Anfang des neuen Schuljahres mehrfach unentschuldigt gefehlt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Seit Anfang der Woche fehlte sie nun erneut. Als Grund gab sie Unwohlsein und Übelkeit an. Als die Ordnungshüter am Mittwoch auftauchten, habe sich der Gesundheitszustand des Mädchens schnell gebessert, teilte die Polizei mit. Die Fahrt im Streifenwagen zur Schule sei nicht kostenlos. Die Rechnung für den Transport werde folgen.

Kommentare (6)
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Ex-StZ-Leser, 11:41 Uhr

@hamamama

Vielleicht tut es einer notorischen Schulschwänzerin für ihr weiteres Leben ganz gut, die Grenzen mal auf diese Art aufgezeigt zu bekommen. Ich halte das verbreitete Ziel "Schule muss Spaß machen" für verkehrt. Schule muß nicht immer Spaß machen! Der Spaß kommt mit dem Erfolg, und Erfolg bedingt eine gewisse Anstrengung. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass man sich morgens erhebt und am Unterricht teilnimmt. Ich finde den von Ihnen beschriebenen Lehrer, der Ihrem Kind die verpassten Inhalte übermittelt, sehr nett, aber für meine Begriffe setzt er falsche Signale: wenn ich den Unterricht versäume - aus welchem Grund auch immer - habe ICH die Holschuld und muss mir den versäumten Stoff besorgen. Es kann nicht Aufgabe des Lehrers sein, mir diesen hinterherzutragen.

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Stefan, 17:34 Uhr

@hamamama

Ist das Ihr Ernst, dass der Leherer jedes Kind persönlich anrufen soll, um mit Ihm den verpassten Stoff durchzugehen ? Glauben Sie wirklich, dass man auf diese Art, selbständige und intelligente Menschen heranzieht ? Ich finde eher, das betroffene Gör gehört elternseitig mal ordentlich ins Gebet genommen und in die Penne geschickt. Und wenn es so oft Bauchweh hat, wäre ein Gastroenterologe zu Rate zu ziehen. Da kann man ja was machen.

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FEB
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hamamama, 04:25 Uhr

Es ist was faul im Staate...

... Deutschland. Der Fisch stinkt vom Kopf her, sagt der Volksmund, und das schlägt sich durch bis hinunter zu den Kindern. Wenn die Schulen nichts besseres wissen, als die Polizei zu holen, wenn Schüler Bauchweh bekommen, weil sie in dieses Bildungsparadies gehen sollen, muss man sich nicht wundern. Ich habe selbst so ein Kind, in einem anderen Land. 14jährige sind mit ihrer Pubertät beschäftigt, und wenn dem Lehrer das Kind wichtiger ist als der Lehrplan, dann kümmert er sich persönlich um jedes einzelne. Bei uns z.B. dadurch, dass der Lehrer den Schüler jeden Tag angerufen hat, um den verpassten Stoff durchzugeben, der dann zu Hause gelernt werden muss. Durch diese persönliche Zuwendung hat sich die Situation entspannt. Und nein, mein Kind war nicht das einzige in dieser Situation. Und nein, der Klassenlehrer hat nicht nur 20 Schüler, sondern 2 Klassen à 40 Schüler. Und ja, in dem Land, in dem ich jetzt lebe, sind Lehrer hochangesehene Menschen, die mit grösstem (und verdientem) Respekt behandelt werden. Das merkt man dann nicht nur in PISA-Studien...

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