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Wirtschaft & Finanzen
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Abfindungen LBBW sorgt vor

Andrea Gregor, vom 16.02.2010 19:36 Uhr
LBBW Foto: dpa
LBBW Foto: dpa
Stuttgart - Die Mitarbeiter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) können sich reichlich Zeit lassen mit der Überlegung, ob sie das seit 1. Februar laufende Abfindungsprogramm nutzen wollen oder nicht. Ein Sprecher des Instituts bestätigte, dass die zwischen Bank und Personalrat ausgehandelte Vereinbarung bis zum 30. September 2010 läuft. Sollte vorher der Tarifvertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung in Kraft treten, werde das Abfindungsprogramm vorzeitig beendet. Die Tarifverhandlungen zwischen LBBW, Personalrat und der Gewerkschaft Verdi dürften noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Theoretisch könnte der geplante Abbau von 2500 Arbeitsplätzen komplett mit Hilfe von Abfindungen vollzogen werden. Der hierfür vorgesehene Topf würde dafür ausreichen, heißt es in LBBW-Kreisen. Dem Vernehmen nach hat der Konzern in der Bilanz für 2009 etwa 200 Millionen Euro an Rückstellungen für den Personalabbau eingeplant. Da für jeden freiwillig ausscheidenden Mitarbeiter im Schnitt 80.000 Euro vorgesehen sind, ergibt sich daraus die Summe von 200 Millionen Euro. Neben den Abfindungen gibt es eine Vorruhestandsregelung. Die Stellenstreichungen sollen bis 2013 vollzogen sein. Der Vorstand will auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Insider rechnen mit einem Verlust zwischen 1,8 und zwei Milliarden Euro für 2009. Es sollten möglichst viele Lasten, die die LBBW durch die staatlichen Kapitalhilfen und die EU-Auflagen zu tragen hat, in die 2009er-Bilanz gepackt werden.
Kommentare (2)
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MRZ
30
11:02 Uhr, geschrieben von napi
Durchschnitt ...
Hier steht doch "im Schnitt", d.h. viele bekommen ein paar Kröten und einige wenige ein paar Milliönchen...
MRZ
26
13:31 Uhr, geschrieben von harz, harzer, hartz4
Goldener Handschlag! Davonb können Hartz-4-Bezieher nur träumen.
Ich habe kein Mitleid mit den Entlassenen der LBBW. Von diesem 80 000 Euro Verabschiedungsgeschenk können Hartz-4-Bezieher nur träumen.
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