Abriss des Südflügels für Stuttgart 21 Polizeieinsatz kostete vier Millionen Euro
dpa/lsw, 18.01.2012 13:40 Uhr
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Stuttgart - Der Polizeieinsatz zum Schutz der Stuttgart-21-Baustelle am Südflügel des Hauptbahnhofes hat das Land rund vier Millionen Euro gekostet. Die Polizisten waren von Freitag bis Montag insgesamt rund 59 000 Stunden im Einsatz, was Kosten von 2,7 Millionen Euro verursacht hat, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch in Stuttgart.

Am Freitag hatten 2200 Beamte den Aufbau eines Zauns um den Südflügel bewacht, anschließend wurden die Kräfte reduziert. Unter den anfänglich 2200 Polizisten waren auch 1000 aus anderen Bundesländern sowie 500 Bundespolizisten. Die Unterbringung und Verpflegung der auswärtigen Beamten schlug mit 1,3 Millionen Euro zu Buche. Hinzu kämen noch die Zulagen für die Mehrarbeit, sagte der Sprecher.

600 Demonstranten

Bei dem Einsatz hatte es im Gegensatz zur Räumung des Schlossgartens am 30. September keine gewalttätigen Ausschreitungen mit S-21-Gegnern gegeben. Nach Polizeiangaben hatten rund 600 Demonstranten gegen den geplanten Abriss protestiert. Die Initiative „Parkschützer“ sprach von 1000 Teilnehmern.

Die Polizei hatte am frühen Freitagmorgen in fünf Stunden Sitzblockaden und Barrikaden aufgelöst und das Gelände mit Gittern abgesperrt. Es gab 79 Platzverweise, 27 Demonstranten wurden wegtragen. Gegen neun S-21-Gegner wird ermittelt, gegen drei wegen Widerstands gegen Beamte, erklärte der Ministeriumssprecher.

 

Kommentare (151)
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JAN
24
Einer ders gut meint, 19:19 Uhr

an alle Proler

Besorgt euch schnell einen Anti-S21 Aufkleber, damit ihr später euren Kindern und Enkeln beweisen könnt, dass ihr immer dagegen wart.

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JAN
22
michael, 13:49 Uhr

Förderung

Wenn ein paar der Polizisten sich ein Leberkäsweckle kaufen oder zum Friseur gehen oder die eine oder andere Polizistin von auswärts sich ein paar neue Klamotten/Schuhe kauft, dann haben sich das doch schon als Wirtschftsförderung gelohnt. Ganz zu Schweigen von der Hotelbranche

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JAN
22
Wolf, 04:41 Uhr

EDA-Kosten

Hier beklagen einige, dass die Fixkosten mitgerechnet werden. Das Übersehen von diesen "EDA-Kosten" hat schon vielen Firmen das Überleben gekostet, aber das können Hartzler natürlich nicht verstehen.

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