Absatzeinbruch gestoppt
Porsche kommt wieder in Fahrt
Andreas Schröder,
17.03.2010 14:13 Uhr
Porsche rechnet mit einem Milliardenverlust im laufenden Geschäftsjahr. Foto: apn
Stuttgart - Nach den drastischen Absatzeinbrüchen im Geschäftsjahr 2008/2009 (31. Juli) hat der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres die Talfahrt gestoppt. Das Stuttgarter Unternehmen hat 33.670 Fahrzeuge verkauft und damit 1,7 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2008/2009. Im ersten Quartal hatte der Rückgang bei 39,6 Prozent gelegen; 2008/2009 waren die Verkäufe insgesamt um 24 Prozent eingebrochen.
Trotz des leichten Absatzrückgangs in den ersten sechs Monaten ist der Umsatz nach Unternehmensangaben im ersten Halbjahr 2009/2010 um 3,7 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro gestiegen. Das operative Ergebnis betrug 329 Millionen Euro. Damit weist der Automobilhersteller weiterhin eine zweistellige Umsatzrendite auf.
Die Verkäufe der einzelnen Modellreihen haben sich in den ersten sechs Monaten unterschiedlich entwickelt. Der Geländewagen Cayenne wurde zwar am meisten verkauft, der Absatz ging aber um knapp 20 Prozent zurück; die Verkäufe des 911er sanken sogar um knapp 45 Prozent. Die neue Limousine Panamera und die gestiegenen Verkäufe von Boxster und Cayman haben die Rückgänge bei den beiden anderen Modellen aufgefangen.
Der Panamera als die vierte Porsche-Baureihe wird seit September vergangenen Jahres verkauft, in manchen Regionen sei die Markteinführung laut Porsche erst im Dezember erfolgt. Auf seinem wichtigstem Markt Nordamerika schätzt Porsche die Lage weiterhin als schwierig ein – in den USA ging der Absatz um 15,5 Prozent auf etwa 11.100 Fahrzeuge zurück. In Europa hat das Minus laut Porsche bei 5,6 Prozent gelegen (10.300 Autos). Im Rest der Welt ist der Absatz um 20 Prozent gewachsen. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen weiterhin davon aus, mehr Autos zu verkaufen als die 75.238 im Geschäftsjahr 2008/2009.
Die börsennotierte Holdinggesellschaft Porsche SE rechnet für das Ende Juli endende Geschäftsjahr mit einem Milliardenverlust "im voraussichtlich niedrigen einstelligen Bereich", wie es in dem Halbjahresbericht heißt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Porsche-Verlust beim Vorsteuerergebnis 4,4 Milliarden Euro betragen. Unter dem Dach der Holding ist neben dem Porsche-Autogeschäft die Beteiligung von knapp 51 Prozent an Volkswagen vereint. Der Grund für den erwarteten Verlust liegt in dieser Beteiligung.
VW plant in den nächsten Monaten eine Kapitalerhöhung, an der sich die SE nicht beteiligen will. Folglich sinkt der Anteil an VW und der Wert der Beteiligung in den Porsche-Büchern. Im ersten Halbjahr hat die SE noch einen Gewinn von 871 Millionen Euro gemacht.
Im Laufe des Jahres soll die Fusion abgeschlossen und Porsche als zehnte Marke in den VW-Konzern integriert sein. Bis dahin soll der Sportwagenbauer seine Schulden weiter reduzieren. Im ersten Halbjahr hat Porsche die Verbindlichkeiten um 3,9 Milliarden auf 6,1 Milliarden Euro vermindert, weil bereits knapp die Hälfte des Autogeschäfts an VW veräußert wurde.
Eigentlich wollte der ehemalige Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking im vergangenen Jahr Volkswagen übernehmen, scheiterte aber und häufte Schulden in Höhe von 11,4 Milliarden Euro an. Volkswagen war schließlich zur Rettung Porsches bei den Stuttgartern eingestiegen.
Trotz des leichten Absatzrückgangs in den ersten sechs Monaten ist der Umsatz nach Unternehmensangaben im ersten Halbjahr 2009/2010 um 3,7 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro gestiegen. Das operative Ergebnis betrug 329 Millionen Euro. Damit weist der Automobilhersteller weiterhin eine zweistellige Umsatzrendite auf.
Die Verkäufe der einzelnen Modellreihen haben sich in den ersten sechs Monaten unterschiedlich entwickelt. Der Geländewagen Cayenne wurde zwar am meisten verkauft, der Absatz ging aber um knapp 20 Prozent zurück; die Verkäufe des 911er sanken sogar um knapp 45 Prozent. Die neue Limousine Panamera und die gestiegenen Verkäufe von Boxster und Cayman haben die Rückgänge bei den beiden anderen Modellen aufgefangen.
Lage auf dem nordamerikanischen Markt weiterhin schwierig
Der Panamera als die vierte Porsche-Baureihe wird seit September vergangenen Jahres verkauft, in manchen Regionen sei die Markteinführung laut Porsche erst im Dezember erfolgt. Auf seinem wichtigstem Markt Nordamerika schätzt Porsche die Lage weiterhin als schwierig ein – in den USA ging der Absatz um 15,5 Prozent auf etwa 11.100 Fahrzeuge zurück. In Europa hat das Minus laut Porsche bei 5,6 Prozent gelegen (10.300 Autos). Im Rest der Welt ist der Absatz um 20 Prozent gewachsen. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen weiterhin davon aus, mehr Autos zu verkaufen als die 75.238 im Geschäftsjahr 2008/2009.
Die börsennotierte Holdinggesellschaft Porsche SE rechnet für das Ende Juli endende Geschäftsjahr mit einem Milliardenverlust "im voraussichtlich niedrigen einstelligen Bereich", wie es in dem Halbjahresbericht heißt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Porsche-Verlust beim Vorsteuerergebnis 4,4 Milliarden Euro betragen. Unter dem Dach der Holding ist neben dem Porsche-Autogeschäft die Beteiligung von knapp 51 Prozent an Volkswagen vereint. Der Grund für den erwarteten Verlust liegt in dieser Beteiligung.
Fusion soll im Laufe des Jahres abgeschlossen sein
VW plant in den nächsten Monaten eine Kapitalerhöhung, an der sich die SE nicht beteiligen will. Folglich sinkt der Anteil an VW und der Wert der Beteiligung in den Porsche-Büchern. Im ersten Halbjahr hat die SE noch einen Gewinn von 871 Millionen Euro gemacht.
Im Laufe des Jahres soll die Fusion abgeschlossen und Porsche als zehnte Marke in den VW-Konzern integriert sein. Bis dahin soll der Sportwagenbauer seine Schulden weiter reduzieren. Im ersten Halbjahr hat Porsche die Verbindlichkeiten um 3,9 Milliarden auf 6,1 Milliarden Euro vermindert, weil bereits knapp die Hälfte des Autogeschäfts an VW veräußert wurde.
Eigentlich wollte der ehemalige Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking im vergangenen Jahr Volkswagen übernehmen, scheiterte aber und häufte Schulden in Höhe von 11,4 Milliarden Euro an. Volkswagen war schließlich zur Rettung Porsches bei den Stuttgartern eingestiegen.
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Porsche : Platz 1
Darauf sind wir ALLE stolz : Porsche gewinnt Platz 1 in USA für Zuverlässigkeit. Gut gemacht - weiter so ! http://www.cnbc.com/id/35917078
nur 6,1 Mrd. Restkredit ?
und weniger Autos zu höherem Preis verkauft ? Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Wie ist das denn bei dem Umfeld möglich, wo Daimler und BMW Verluste machen ? Und wozu soll denn jetzt noch die Kapitalerhöhung gut sein ?