Daimler belegt den ersten Platz der aktuellen Rangliste mit den 50 größten Unternehmen in Baden-Württemberg. Foto: AP
Stuttgart - Der Autohersteller Daimler hat dank der anhaltend hohen Nachfrage in China auch im August deutlich mehr Autos verkauft. Mit 86 800 Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG sei der Absatz im vergangenen Monat um 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen, teilte der DAX-Konzern am Freitag mit. Allerdings waren die Autoverkäufe vor Jahresfrist im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise dramatisch eingebrochen. Einmal mehr war der chinesische Markt der Erfolgsgarant. Dort brachte Daimler im August 13 400 Wagen der Marke Mercedes-Benz an die Kunden. Das sei ein Plus von 113,4 Prozent.
Angetrieben von der neuen E- und S-Klasse, verkaufte sich die Kernmarke Mercedes-Benz im August 81 000-mal. Das waren 22,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Kleinwagen smart verlor dagegen weiter in der Käufergunst. Für den Stadtflitzer entschieden sich demnach nur noch 5800 Kunden, 18,1 Prozent weniger als 2009.
Plus 17,1 Prozent in Deutschland
Erfreulich habe sich im August auch der Absatz auf dem Heimatmarkt entwickelt, hieß es weiter. Gegen den insgesamt rückläufigen Trend erzielte Mercedes-Benz einen Verkaufszuwachs um 17,1 Prozent auf 15 800 Pkw. Seit Jahresbeginn wurden den Angaben zufolge mit 161 800 Wagen jedoch 3,9 Prozent weniger abgesetzt als 2009.
Im bisherigen Jahresverlauf fuhr Daimlers Pkw-Tochter Mercedes-Benz Cars den Angaben zufolge damit ein weltweites Verkaufsplus von 12,5 Prozent auf 800 200 Autos ein. Allein in China habe der Zuwachs fast 130 Prozent betragen.
Erst wenn die Inlandsnachfrage wieder auf dem früheren Niveau angelangt ist, kann man von einer Konsolidierung sprechen. Alles was mit dem Export zu tun hat, steht auf unsicherem Boden. Wir werden es bei einer notwendigen Konsolidierung der chinesischen Finanzmärkte bald erschreckend sehen....
Wir profitieren von dem hohen Yen-Kurs, unter dem die Japaner in ihrer Deflation leiden.
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Athen - In Athen hat der vorerst letzte Akt im Drama um das neue Sparpaket begonnen. Das griechische Parlament startete die entscheidende Debatte über das innenpolitisch heftig umstrittene Programm. Eine Entscheidung wird für die Nacht auf Montag erwartet. Die Zustimmung ist Voraussetzung für ein zweites internationales Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro. Andernfalls ist Griechenland bis Ende März pleite. Ministerpräsident Papademos warnte in einer Ansprache vor den Folgen der Zahlungsunfähigkeit.
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