Afghanischer Botschafter
Tübinger Geologe ist Kandidat
dpa/lsw,
02.11.2010 16:16 Uhr
Foto: dpa
Tübingen/Berlin - Abdul Rahman Ashraf - deutscher Staatsbürger und langjähriger Geologe an der Universität Tübingen - soll neuer Botschafter Afghanistans in Deutschland werden. Das Auswärtige Amt (AA) bestätigte am Dienstag in Berlin eine entsprechende Meldung von "Spiegel Online".
Eine Sprecherin sagte auf Anfrage, das Auswärtige Amt habe dem Vorschlag zugestimmt. Das Beglaubigungsschreiben von Bundespräsident Christian Wulff stehe noch aus. Dies galt als Formsache. "Spiegel Online" berichtete, Afghanistans Präsident Hamid Karsai schicke mit Ashraf einen Vertrauten nach Berlin, der für Gespräche mit den Taliban plädiere. "Wenn wir ihnen langfristige Perspektiven bieten, wird das nicht auf taube Ohren stoßen, schließlich sind auch sie Söhne unseres Landes und wollen ihre Kinder in Frieden aufwachsen sehen."
Das Sprichwort, dass es Frieden gebe, wenn man auch mit seinen Feinden rede, gewinne in Afghanistan an Bedeutung, sagte der 66-Jährige dem Nachrichtenmagazin. Ashraf sei 1968 als Stipendiat nach Deutschland gekommen und als erster afghanischer Asylbewerber anerkannt worden. Er lehrte und forschte an der Universität Tübingen, habe einen deutschen Pass, sei CDU-Mitglied und vor acht Jahren, nach dem Sturz der Taliban, nach Kabul zurückgekehrt, um Karsai zu beraten. In seinem neuen Amt wolle Ashraf dafür werben, dass Deutschland bei der Gestaltung eines neuen Afghanistans eine Schlüsselrolle übernimmt, indem die wirtschaftliche Zusammenarbeit verstärkt wird.
Eine Sprecherin sagte auf Anfrage, das Auswärtige Amt habe dem Vorschlag zugestimmt. Das Beglaubigungsschreiben von Bundespräsident Christian Wulff stehe noch aus. Dies galt als Formsache. "Spiegel Online" berichtete, Afghanistans Präsident Hamid Karsai schicke mit Ashraf einen Vertrauten nach Berlin, der für Gespräche mit den Taliban plädiere. "Wenn wir ihnen langfristige Perspektiven bieten, wird das nicht auf taube Ohren stoßen, schließlich sind auch sie Söhne unseres Landes und wollen ihre Kinder in Frieden aufwachsen sehen."
Das Sprichwort, dass es Frieden gebe, wenn man auch mit seinen Feinden rede, gewinne in Afghanistan an Bedeutung, sagte der 66-Jährige dem Nachrichtenmagazin. Ashraf sei 1968 als Stipendiat nach Deutschland gekommen und als erster afghanischer Asylbewerber anerkannt worden. Er lehrte und forschte an der Universität Tübingen, habe einen deutschen Pass, sei CDU-Mitglied und vor acht Jahren, nach dem Sturz der Taliban, nach Kabul zurückgekehrt, um Karsai zu beraten. In seinem neuen Amt wolle Ashraf dafür werben, dass Deutschland bei der Gestaltung eines neuen Afghanistans eine Schlüsselrolle übernimmt, indem die wirtschaftliche Zusammenarbeit verstärkt wird.
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Muslim? Dann bin ich auch dafür,
dass er Diplomat für Afghanistan wird. Zumal er ja schon einen deutschen Pass hat und in der CDU ist. Find' ich gut. Weiter so!