Afghanistan
Zwei deutsche Soldaten getötet
dpa,
18.02.2011 16:59 Uhr
Foto: dapd
Berlin/Kundus - Bei einem Anschlag auf die Bundeswehr in Nordafghanistan sind zwei deutsche Soldaten getötet worden. Sieben weitere Soldaten wurden teils schwer verletzt, wie die Agentur dapd aus Bundeswehrkreisen erfuhr. Der Anschlag ereignete sich am Freitag in der Provinz Baghlan, nur einen Tag nach dem Besuch von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im dem Außenposten Nord.
Wie die Internationalen Schutztruppe ISAF mitteilte, trug der Angreifer im Bereich des vorgeschobenen Postens "OP North" nahe Pol-e Khomri eine Uniform der afghanischen Streitkräfte ANA. Bei dem Feuergefecht wurde der Angreifer den Angaben zufolge schwer verletzt.
Die Verwundeten wurden laut Bundeswehr inzwischen mit Rettungshubschrauber zur medizinischen Behandlung nach Pol-e Khomri ausgeflogen. Sie sollten später im Feldlazarett von Kundus behandelt werden.
Guttenberg hatte erst am Donnerstag überraschend die nordafghanische Region und auch den Bundeswehr-Außenposten besucht. Allein in der Provinz Baghlan sind rund 600 deutsche Soldaten stationiert. Es war bereits die neunte Reise Guttenbergs zu den deutschen Truppen in Afghanistan seit seinem Amtsantritt im Oktober 2009.
Wie die Internationalen Schutztruppe ISAF mitteilte, trug der Angreifer im Bereich des vorgeschobenen Postens "OP North" nahe Pol-e Khomri eine Uniform der afghanischen Streitkräfte ANA. Bei dem Feuergefecht wurde der Angreifer den Angaben zufolge schwer verletzt.
Die Verwundeten wurden laut Bundeswehr inzwischen mit Rettungshubschrauber zur medizinischen Behandlung nach Pol-e Khomri ausgeflogen. Sie sollten später im Feldlazarett von Kundus behandelt werden.
Guttenberg hatte erst am Donnerstag überraschend die nordafghanische Region und auch den Bundeswehr-Außenposten besucht. Allein in der Provinz Baghlan sind rund 600 deutsche Soldaten stationiert. Es war bereits die neunte Reise Guttenbergs zu den deutschen Truppen in Afghanistan seit seinem Amtsantritt im Oktober 2009.
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mein Beileid an die Familien. aber mal ehrlich: Was glauben die Soldaten dort zu tun??..... liegt das "Krieg spielen" nicht in der Natur des Menschen (Mannes) ?? Die Konsequenzen sind immer Opfer. Wie schrecklich primitiv. Ich möchte den obigen Kommentar berichtigen: Kein Mensch ist es Wert sein Leben für irgendein Land zu opfern!!!!
Unglaublich
Afghanische Soldaten werden zum Schutz des Stützpunktes eingesetzt, klasse Idee. Da kann ich auch Pädophile als Kindergärtner anstellen, frei nach dem Motto: es könnte was passieren, muss aber nicht.
Afghanistan
Wieviele müssen noch sterben und zu körperlichen wie seelischen Krübel gemacht werden. Die Afghanische Regierung ist koruppt und wird es immer bleiben. Kein Deutscher Soldat ist es wert für so eine Regierung und Land sein Leben zu opfern. Kein einziger Afghane würde sein Leben für Deutschland und dessen Bürger opfern.