Altes Messeareal
Der Spatenstich am Killesberg
Thomas Borgmann,
19.02.2011 10:38 Uhr
So soll das neue Areal einmal aussehen. Foto: Steinert
""Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat uns zeitlich zurückgeworfen, umso glücklicher bin ich, dass es endlich losgeht.""
Franz Fürst, Investor
In seiner Stuttgarter Niederlassung an der Birkenwaldstraße zeigte Fürst am Donnerstag nicht ohne Stolz ein 16 Quadratmeter großes Modell seines gesamten Vorhabens im Maßstab 1:100, das künftig (nach Voranmeldung) auch interessierten Bürgern zugänglich sein soll. Drei Absolventen des Architekturbereichs der nahen Kunstakademie haben dieses Modell gebaut. Apropos Akademie: Fürst ist nach wie vor etwas darüber enttäuscht, dass das Land aus finanziellen Gründen nicht dazu bereit war, im geplanten Neubau an der Stresemannstraße Räumlichkeiten für die Akademie, die auf der anderen Straßenseite liegt, anzumieten. Am Donnerstag sagte er: "Die Restauratoren der Akademie sind Untermieter hier in unserer Niederlassung - ich weiß, was diese an Räumlichkeiten gebraucht hätten, um ein neues Institut für Kunsttechnologie gründen zu können." Den Schaden davon, dass das Land dies aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt habe, hätten jetzt die Professoren und ihre Studenten.
Erste Mieter vorgestellt
Umso zufriedener stellte der Investor am Donnerstag einige der gewerblichen Mieter im künftigen Stadtteilzentrum vor, unter anderem den Gastronomen Georg Scholz, der seit 2003 das Café am Marktplatz betreibt. Scholz sagte: "Wir werden unweit der Stadtbahnhaltestelle, am Eingang zum Höhenpark, ein großes und ein kleines Restaurant eröffnen; es wird um Kaffee und Kuchen gehen, aber auch um französische Küche."
Wie wiederholt berichtet, investiert Franz Fürst am Killesberg rund 150 Millionen Euro in ein Stadtteilzentrum Am Kochenhof mit Büros, Geschäften, Restaurants und Arztpraxen. Dazu kommen rund 70 Eigentumswohnungen in sieben Gebäuden, die an der Stresemannstraße liegen und von denen die meisten dem Höhenpark zugewandt sind. Fast die Hälfte dieser Wohnungen, so ließ Fürst am Donnerstag verlauten, seien praktisch verkauft.
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Kaserne ?
Hallo, irgendwie erinnert mich das Bild an eine Kaserne - vielleicht für die Polizeitruppen, die zur Abweisung demokratischer Demonstrationen benötigt werden. Dann wäre auch der Name "W.-Schuster-Kaserne" durchaus nicht abwegig. Diese Stadt wird auf den Höhen und im Tal architektonisch versaut - siehe Bibliothek 21. Freundliche Grüße Wolfgang Krauss
Platte! Echt Platte!
Wird in der DDR zumeist gerade abgerissen! Und in Stuttgart als Innovation verkauft! Platte!
schlimm
@So soll das neue Areal einmal aussehen. Foto: Steinert **************** Wenn das so häßlich wird, wie es auf dem Foto ausschaut,...?!...ohje...