Anmeldung zur Kinderuni Warum streiten wir?

Die Professorin Mareike Schoop von der Uni Hohenheim geht am Samstag, 8. Juli, der Frage nach, warum wir streiten und wie man Streitereien verhindern könnte.

Bei der diesmaligen Kinder-Uni geht es um die Frage, warum wir streiten. Foto: Lichtgut/Verena Ecker
Bei der diesmaligen Kinder-Uni geht es um die Frage, warum wir streiten. Foto: Lichtgut/Verena Ecker

Stuttgart - Oft geht es ganz schnell. Eben hast Du noch friedlich mit Deinen Freunden Federball gespielt. Ihr habt beispielsweise nicht genügend Schläger, daher wechselt ihr Euch ab. Das geht eine ganze Weile gut, doch plötzlich aus heiterem Himmel findet einer Deiner Freunde, dass er beim Spiel ungerecht behandelt wurde. Weil der Ball beim ihm immer zu hoch geflogen kommt. Oder der Schläger am Griff immer schweißnass ist. Auch wenn das gar nicht stimmt – ein Wort ergibt das andere und schon schreien sich alle an. Zu allem Überfluss hören das nun auch noch die Eltern und mischen sich ebenfalls ein.

Wenn Kinder streiten, liegen bei den Eltern die Nerven blank

Eltern lassen sich im Handumdrehen in den Konflikt verwickeln, denn wenn Kinder sich streiten, liegen bei den Erwachsenen schnell die Nerven blank. Sie machen dann einen Schuldigen aus, auch wenn sie vielleicht gar nicht wissen, wie es zum Streit kam. Für die Kinder untereinander ist der Streit möglicherweise auch gar nicht so schlimm, das gegenseitige Hickhack gehört irgendwie dazu. Und meist geht so ein Streit unter Kinder auch wieder vorüber, oft ohne schlimme Folgen für die Freundschaft. Dennoch ist jedes Spiel ohne Streit das bessere Spiel. Daher sollte man sich bemühen, unnötigen Zoff zu verhindern – sowohl in der Familie als auch unter Freunden.

Warum wir streiten, ist die Frage der Vorlesung bei der Kinder-Uni. Muss so ein Streit wirklich sein? Mareike Schoop von der Uni Hohenheim erklärt, wie man verhindern könnte, dass man sofort böse wird, sich anschreit oder schubst. Dazu muss man erkennen, was man selbst möchte, aber ebenso die Wünsche des anderen respektieren. Viel hängt dann davon ab, wie man mit dem Gegenüber spricht. Dabei ist nicht nur die Wahl der Worte wichtig, auch der richtige Ton kann einen nervigen Streit verhindern. Das könne man lernen, meint die Professorin, und dabei könne auch der Computer helfen.

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