Anschlag in Villingen-Schwenningen Unbekannte werfen Sprengsatz auf Flüchtlingsheim

Von red/dpa 

In der Nacht auf Freitag haben Unbekannte einen Sprengsatz auf das Gelände der Erstaufnahmestelle in Villingen-Schwenningen geworfen. Der Sprengkörper explodierte jedoch nicht. Dass es sich dabei um eine Handgranate handelte, kann die Polizei noch nicht bestätigen.

Auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen wurde ein Anschlag verübt. Die Polizei sperrte das Gelände und angrenzende Straßen in der Nacht weiträumig ab. Foto: Eich 12 Bilder
Auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen wurde ein Anschlag verübt. Die Polizei sperrte das Gelände und angrenzende Straßen in der Nacht weiträumig ab.Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Unbekannte haben einen Anschlag mit einem Sprengsatz auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen verübt. In ersten Meldungen war die Rede von einer scharfen Handgranate, was die Polizei vor Ort bisher jedoch nicht bestätigen kann. Ein bislang unbekannter Sprengkörper landete in der Nacht zum Freitag auf dem Gelände der sogenannten bedarfsorientierten Erstaufnahmestelle im Schwarzwald-Baar-Kreis. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ein Sicherheitsmann bemerkte den Sprengsatz gegen 1.30 Uhr auf dem Boden und alarmierte die Behörden. Die Polizei sperrte das Gelände und angrenzende Straßen weiträumig ab. Der Sprengkörper wurde von Entschärfern gesprengt. Derzeit suchen Ermittler die Umgebung des Tatorts nach Beweisen ab, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Einzelheiten wollte die Polizei im Laufe des Vormittages mitteilen.

7 Kommentare Kommentar schreiben

Wo: bleibt der Aufschrei der besorgten Bürger bei solch einem Verbrechen? Man kann sich doch nicht sicher fühlen, wenn Gewalttäter mit Sprengsätzen durch die Gegend laufen und auf Wohnhäuser werfen in denen evtl. auch Familien leben. Vielleicht ist ja wieder Frau Merkel, die linksgrüner Mainstreampresse oder einfach nur das Wetter schuld an dieser 'Verzweiflungstat' zum 'Selbstschutz'. Irgendwas wird sich schon finden lassen.

Wissen Sie denn schon,: wer es war? Dann sollten Sie schleunigst die Polizei informieren. Ansonsten glaube ich im Zeitalter der gefakten Meldungen durch die guten Menschen (siehe angeblicher Toter in Berlin) erst einmal gar nichts mehr. Es kann sich um einen rechtsradikalen Anschlag handeln, eine false flag Aktion der guten Menschen, um eine gewisse Stimmung zu erzeugen, oder sogar um eine von den illegalen Einwanderern inszenierte Aktion. Warten wir doch einfach das Ergebnis der Ermittlungen ab. Dann kann man sich immer noch empören. Ich bin dann auf Ihren Kommentar gespannt, wenn die Hintergründe ganz andere sein sollten als die, die die guten Menschen schon wieder vorab vermuten.

Innere Sicherheit: Wer muss jetzt vor wem Angst haben? Straftaten im Zusammenhang mit gewalttätige Übergriffe auf Flüchtlingsheime nehmen rasant zu, im Gegensatz zu Überfalle und Diebstähle durch Flüchtlinge. Das Auftreten Rechtsradikaler wird durch die AfD und Konsorten gebilligt.

Unfasslich: In diesem Fall sollte von der Möglichkeit des § 23 (2) StGB kein Gebrauch gemacht werden, ergo lebenslang.

wenn: Politik und Medien die Gesellschaft jahrelang spalten, dann kommt so was bei raus. Wäre etwas passiert dann wären Politik und Medien mitschuldig. Also bitte aufhören zu heucheln und in den Spiegel schauen!

Mehr als dumm: finde ich die Verbreitung der Annahme Politik und Medien seien Schuld, dass Gewaltverbrecher mit Sprengsätzen unschuldige Menschen angreifen. Ein typischer Costanza-Troll-Kommentar.

Es gärt ganz schön im Ländle!: Es scheint, als wollten doch einige Bürger den Geschehen ein Ende bereiten und sind nicht wirklich gewillt, dem Willkommenskult Folge zu leisten und mitzuziehen! Schreiben wir neue Geschicht? Zum Glück ist nichts passiert, aber die Tatsache an sich lässt aufhorchen! unterschätzt die Politriege in Berlin den Ernst der Lage im Volk? Es scheint so! Wie soll hier die geforderte Integration klappen wenn die Abwehrhaltung im Volk so groß ist? Gruß vom Motzkigele

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.