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Stuttgart - Der seit 1996 amtierende Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) und der vor knapp zwei Wochen ins neue Amt gewählte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) treffen sich am Dienstagmittag zum ersten Mal zu Gesprächen über die künftige Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt und der neuen Landesregierung. Bei seinem offiziellen Antrittsbesuch im Rathaus wird Kretschmann von Klaus-Peter Murawski (Grüne) begleitet, dem neuen Chef der Staatskanzlei. Murawski, der noch bis vor wenigen Tagen Bürgermeister für die Allgemeine Verwaltung und die Krankenhäuser gewesen ist, wird heute im Rathaus aus seinem Amt verabschiedet.
Wie aus dem Rathaus verlautet, geht es bei dem Gespräch zwischen Kretschmann und Schuster um eine breite Palette der Themen, die zwischen der Stadt und dem Land anstehen: das reicht von Stuttgart 21 über den Bereich Schulsanierung und Bildung bis hin zum umstrittenen Bauprojekt am Karlsplatz und der Neuordnung der Landesministerien in der Innenstadt. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung wird der Oberbürgermeister dem neuen Ministerpräsidenten vorschlagen, die bisher geplanten Baumassen für die Neubauten am Karlsplatz deutlich zu reduzieren und stattdessen auf den Brachflächen am Pragsattel, in unmittelbarer Nachbarschaft der Mercedes-Benz-Bank und des Theaterhauses ein Zentrum für die Ministerien errichten zu lassen.
Eintrag ins Goldene Buch
Dem Vernehmen nach sollen in dem Gespräch hinter verschlossenen Türen auch der Neubau der John-Cranko-Schule am Urbansplatz sowie der Erweiterungsbau für die Landesbibliothek an der Kulturmeile angesprochen werden. Nach dem Gespräch wird sich der Ministerpräsident gegen 16.45 Uhr im Festraum des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt eintragen - Gast und Gastgeber wollen dabei auch Auskunft geben über die ersten Ergebnisse ihres Meinungsaustausches.
Im Vorfeld des Besuches haben die Ratsfraktion der SÖS/Linken sowie die Initiative zum Erhalt der ehemaligen Gestapozentrale an der Dorotheenstraße die Stadt und das Land erneut dazu aufgefordert, das sogenannte Hotel Silber nicht abzureißen. Die SÖS/Linke fordert Aufklärung darüber, ob es zutrifft, dass das Land die Absicht hat, das bisher vom Innenministerium genutzte Gebäude an die Firma Breuninger zu verkaufen, die ihrerseits das Recht zum Abriss haben soll. Die Initiative Gedenkort Hotel Silber wiederum fordert von den Grünen, sich klar zum Erhalt zu bekennen.

In den kommenden 4 Wochen stellen wir Ihnen alle 23 Stuttgarter Stadtbezirke näher vor >>


Mailänder Platz
Und genau heute unterzeichnen Schuster und Hahn die Verträge für den Mailänder Platz?!! Lügner, merkt es jetzt der letzte der gutgläubigen Steuerzahler? Ps. Lärmgutachten (?), neben dem dreckigsten Eck Europas, wo auch ohne ECE-Parkplätzen und wie vielen hundert Wohnungen zusätzlich (mit ca. zwei Fahrzeugen pro Wohnung)jetzt schon der Verkehr unerträglich ist? Das soll ökologisch sein, sicher nicht bezahlbar für z.B. Daimlermitarbeiter am Band und außerdem noch der Lärm der Züge??? Wer will Geld für so eine Luxus-Schrott-Immobilie ausgeben? Leerstand (vom Steuerzahler wie auch die Kurzarbeit bei Daimler )finanziert. Aber Büroleerstand lohnt immer, siehe Hamburg! Aber es zeigt sich, warum Schuster mit Gönner, Ingenhoven, der Lebenspartnerin von Öttinger u.a. im ECE-Stiftungrat saß (bevor es öffentlich gemacht wurde): Kaufen, kaufen, kaufen... Bahnfahren war gestern! ECE statt K-21! Und wenn das Wasserabpump-Gedönse auch immer noch nicht feststeht (was kostet der doppelte Spaß denn, ohne oder mit Katastrophen ala Staufen?
Armes Stuttgart
Ausgerechnet Herr Schuster, der bislang der Stadt städtebaulich Schlimmeres zufügt als seinen beiden Vorgänger und der zweite Weltkrieg zusammengenommen, und sein ihm bislang treu sekundierender, loyaler Bürgermeister Murawski, inzwischen als grün angestrichener Staats-Kanzleitner tätig, sollen mit Herrn Kretschmann besprechen, was dem Wohle der Stadtbürger dienen soll?? Vertrauen wäre schön, aber blauäugig, scharfe Kontrolle ist besser!
Mitleid mit OB Schuster
Das ist eben die negative Kehrseite für einen OB, wenn man sich mit unfähigen, provinziellen und unglaubwürdigen (Minister)Präsidenten unterhalten muss und erklären kann was man will, der Kretschmann versteht es sowieso nicht. (Dieser Kommentar ist sinnlos, s.a. Kommentar um 13.57 Uhr)