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Stuttgart - Sieben Jahre lang, seit der Hartz-IV-Einführung 2005, haben die Stadt Stuttgart und die Agentur für Arbeit Langzeitarbeitslose gemeinsam betreut. Das war's: im neuen Jahr übernimmt die Landeshauptstadt alleine die Regie im Jobcenter. Das hat der Gemeinderat im Herbst 2010 einstimmig beschlossen. Der Rat verspricht sich so mehr Gestaltungsspielraum bei der Entwicklung von Eingliederungsprojekten und und eine wirkungsvollere Vermittlung der Erwerbslosen. Das Argument: man sei näher dran an den Menschen und auch näher an der Wirtschaft als die zentral von Nürnberg aus gesteuerte Agentur für Arbeit.
Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und Kämmerer Michael Föll, zu dessen Referat das Jobcenter gehört, waren bekanntlich gegen die Selbstständigkeit, Föll hält die organisatorische Trennung der Betreuung von Kurzzeit- und Langzeitarbeitslosen für falsch. Dennoch blickt der Finanzbürgermeister mit Zuversicht ins kommende Jahr. "Die Vorbereitungen sind erfolgreich abgeschlossen worden", sagt Föll. "Ich gehe davon aus, dass man die organisatorische Veränderung gar nicht bemerken wird."
Das Geleistete sei "beachtlich"
Eine grundlegende Neuausrichtung des Jobcenters hält Föll nicht für erforderlich. "Sonst hätten wir in den sieben Jahren etwas falsch gemacht", sagt er. Gerade das im alten Jahr im Jobcenter Geleistete sei "beachtlich", findet der Finanzbürgermeister. So ist die Zahl der Hartz-IV-Haushalte von 22.350 auf weniger als 20.800 zurückgegangen, minus sieben Prozent. Nimmt man die Zahl der darin lebenden Menschen zum Maßstab, die von 41.400 auf 38.100 sank, beträgt der Rückgang fast acht Prozent.
Der Finanzbürgermeister sieht für 2012 weiterhin "gute Aufnahmechancen auf dem Arbeitsmarkt" auch für Langzeitarbeitslose. Allerdings muss man im Jobcenter mit einer Kürzung des Eingliederungsbudgets um 4,5 auf 21 Millionen Euro durch den Bund zurechtkommen. Auch deshalb wurde die Zahl der Ein-Euro-Jobs von gut 1200 auf 950 reduziert.
Rückgang wird kompensiert
Dieser Rückgang werde aber durch 300 Plätze des Bundesprogramms Bürgerarbeit im Umfang von 3,6 Millionen Euro kompensiert. Insgesamt stünden so rund 1500 Plätze in geförderter Beschäftigung zur Verfügung, wie in den Jahren zuvor auch, versichert der Finanzbürgermeister.
Ein Schwerpunkt der Integrationsarbeit ist und bleibt die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern unter 25. Der Jobcenter-Chef Jürgen Peeß nennt den Aufbau eines Arbeitgeberteams als eine der zentralen Aufgaben im neuen Jahr. "Wir brauchen eine stärkere Arbeitgeberorientierung", sagt Peeß. "Wir müssen bei Klein- und Mittelbetrieben als kompetenter Vermittler anerkannt werden." Und neue Projekte für alleinerziehende arbeitslose Frauen sollen die Vermittlungschancen dieser oft gut qualifizierten Betroffenen verbessern.


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Wie?
Wie, das Jobcenter will Partner der Betriebe werden?? Denke, das Jobcenter ist für Arbeitslose oder Arbeitssuchende da und versucht diese an einen Betrieb zu vermitteln!? Was das wieder wird!??
Verwaltungs-Technokraten, denen "das Maß" abhanden gekommen ist,
einen SozPäd zur Seite stellen, Namen fallen einem zurzeit ja genügend ein... Mal schaun, ob's hilft? Zurück, in die Normalität?
klar und das Altenheim bewirbt sich für die kommende Olympiade!!
Schließt diese Decks-Job-Center ganz schnell. Zurück zum Arbeitsamt! Deutschland braucht Fachkräfte? Dann beginnt mal im Jobcenter! Wenn man als allein erziehende Frau z.B. zu hören bekommt, ob man vor Jahren keine Pille gehabt und vor allem gehört hat, oder warum kann man nicht flexibel arbeiten? Wenn man zu Firmen geschleust wird, die einen ausnutzen, oder noch schlimmer finanziell ausnehmen! Wenn man mir 59 noch mal umgeschult wird und wenn man auf wichtige Fragen nur schlechte Antworten bekommt.........nein danke! Jobcenter? Was ich davon halte? http://youtu.be/-TIH9cl8Y2E....deshalb!!!!!!!