ARD-Tatort „Stau“ Folge aus Stuttgart holt Bestwerte bei Quote

Von red/dpa 

Der Stuttgarter „Tatort“ gehörte zu den lange erwarteten Krimi-Produktionen in diesem Jahr. Die neue Folge „Stau“ ist ein echter Quoten-Renner.

Richy Müller als Tatort-Kommissar. Foto: SWR-Presse/Andreas Schäfauer 6 Bilder
Richy Müller als Tatort-Kommissar. Foto: SWR-Presse/Andreas Schäfauer

Berlin/Stuttgart - Der Stuttgart-„Tatort“ im Stau hat dem Ersten am Sonntag die beste Quote des Tages gebracht. Im Schnitt 9,32 Millionen Zuschauer schalteten ein, um das schon vor der Ausstrahlung viel diskutierte „Tatort“-Regiedebüt von Dietrich Brüggemann zu verfolgen. Die Ermittler suchen darin unter Zeitdruck im Verkehrschaos nach einem Autofahrer, der für den Tod eines Mädchens verantwortlich ist. Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist tatsächlich staugeplagt, das Verkehrsnetz gilt als überlastet.

Die SWR-Produktion erreichte einen Marktanteil von 27,2 Prozent. Zuvor hatten bei der „Tagesschau“ im Ersten 7,67 Millionen (24,4 Prozent) Zuschauer eingeschaltet.

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„Stau“ war der nach Quote beste „Tatort“ aus Stuttgart seit Juni 2015. Damals kam die Folge „Der Inder“ auf 9,64 Millionen Zuschauer und 28,5 Prozent Marktanteil. Die Stuttgarter Ermittler lagen aber auch schon über der 10-Millionen-Marke, zuletzt im November 2014 (10,4 Millionen, Marktanteil 28,9 Prozent).

Die versammelte Konkurrenz konnte am Sonntag jedenfalls nicht mit den Ermittlern aus Baden-Württemberg mithalten: Das ZDF-Melodrama „Katie Fforde: Bruderherz“ erreichte mit 3,83 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 11,2 Prozent. Bei den Privaten rückte „Der Marsianer“ mit Hollywood-Star Matt Damon auf ProSieben an die Spitze: Im Schnitt 2,98 Millionen (Marktanteil 9,7 Prozent) schalteten dafür ein.