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Feldberg - Im Dorf Altglashütten, einem Teilort der Gemeinde Feldberg im Schwarzwald, wird die Zahl der Wohnbevölkerung im nächsten Sommer schlagartig ansteigen: Zu den 360 Einwohnern werden etappenweise 90 Asylbewerber kommen, die in einer früheren Reha-Einrichtung für Mütter und Kinder untergebracht werden. "Nicht tragbar", sagt ein Hotelier, das wäre so, wie wenn Freiburg auf einen Schlag 70.000 Asylbewerber bekäme. Das stimmt zwar nicht, denn ein Viertel von 220.000 sind 55.000. Aber die Relation im beschaulichen Altglashütten, 900 Meter hoch gelegen zwischen Bärental und Schluchsee, ist schon so, dass man aufhorcht. Eva-Maria Münzer, die Sozialdezernentin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald gibt zu: "Ich kann verstehen, dass man sich Sorgen macht."
Aber dem Landkreis bleibe keine Wahl, er muss seine Verpflichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen aus Krisengebieten und anderen Asylbewerbern erfüllen, die ihm vom Land im Umlageverfahren auferlegt werden. Für jeden Bewerber gibt es eine Pauschale von 10.433 Euro - einmalig, nicht jährlich. Damit muss alles abgedeckt werden: Essen, Taschengeld, Unterbringung, Krankenversicherung, Betreuung. In Altglashütten werden sich die 90 Personen mit 25 Zimmern begnügen müssen, maximal viereinhalb Quadratmeter pro Person. Im Schnitt bleiben Asylbewerber ein Jahr, je nachdem, wie lange ihr Verfahren dauert, aber auch sehr viel länger.
Die Flüchtlingszahlen steigen wieder
"Wir sind bereits im Verzug", sagt Dezernentin Münzer, der Landkreis habe vergangenes Jahr 60 Personen nicht übernehmen können, weil die Kapazitäten fehlten. Nun müssen weitere 145 versorgt werden, zusammen also 200. Denn die Flüchtlingszahlen steigen seit zwei Jahren wieder. Baden-Württemberg habe rund 6000 Asylbewerber mehr unterzubringen, daher musste das Landratsamt handeln und hat das leer stehende Haus Sommerberg in Altglashütten zum 30. Juni gemietet. Offenbar war das Landratsamt heilfroh, überhaupt etwas zu kriegen, denn "wir sind nicht willkommen", sagt Münzer. Ablehnen können die Gemeinden die ungeliebten Fremden genauso wenig wie der Landkreis, es sei denn, das Baurecht stünde dagegen. Davon ist in diesem Falle nicht auszugehen.
Irgendwo müssen die Flüchtlinge hin, warum nicht in den Schwarzwald? Die Sozialdezernentin hat über die Unterbringung der Asylbewerber den Feldberger Gemeinderat informiert und wird sich am 7. Februar auch im Gemeinderat den Fragen stellen. "Wir wollen alles tun, um die Diskussion zu versachlichen", betont Münzer. Sie werde darauf hinweisen, dass ein friedliches Nebeneinander von allen Beteiligten abhänge und von der Art, wie die Flüchtlinge aus Afghanistan, Nigeria, Somalia, dem Irak oder Iran empfangen werden. Der Landkreis stellt einen Sozialarbeiter stellen. Es gibt Vereine, eine Kirchengemeinde, auch Bürgermeister Stefan Wirbser will die Sache "pragmatisch" angehen. Der Ort ist an die Drei-Seen-Bahn angeschlossen. Vielleicht geht die Integration auf dem Land sogar leichter als in der Großstadt.

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Wieso nicht nach Freiburg?
Die Leute aufs Land zu verfrachten ist der falsche Weg. Wieso werden diese Menschen nicht im grünen Freiburg untergebracht? Da gäbe es Arbeit und Möglichkeiten des sozialen Kontakts. Und dort wohnen auch die grünen Bessermenschen, die sonst so wortreich Zuzug, Hilfe und Toleranz predigen. Der Fall zeigt wieder mal, dass dann, wenn's Ernst wird und Gefahr für den Rasen im Vorgarten droht, die meisten Linksgrünen den Schwanz einziehen. Das reale Leben ist halt doch anders wie das Lebensgefühl grüner Stadtschickeria.
@Pestalozzi
Dummheit ist, wenn wir alle "Fluechtlinge" dieser Welt, hier versorgen muessen/wollen! Die meisten von denen koennen wir hier ganz bestimmt nicht gebrauchen. Sie gehoeren wohl auch zu denen, die alle Auslaender grundsaetzlich fuer eine Bereicherung halten. Wie naiv kann man nur sein!
Asyl in Deutschland
klarer Fall von "Deutschland schafft sich ab" ... weiter so!!!!!!! Willkommen im Schlaraffenland, aber wir haben ja Fachkräftemangel -gell.