Landtagswahl 2016 Die letzten schwarzen Hochburgen

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Die Grünen sind die Gewinner der Landtagswahl 2016. Sie konnten in alten Hochburgen wie Tübingen oder Freiburg und auch in Städten wie Sigmaringen abräumen - aber in manchen Regionen eben auch nicht.

In der Karte sind einige weiße Flecken auffällig. So haben die Grünen gerade im Bereich des unter der grün-roten Landesregierung eingerichteten Nationalparks Schwarzwald im Landesvergleich besonders schlecht abgeschnitten. Auch im Norden des Landes - vom Raum Heidelberg einmal abgesehen - haben die Grünen etwa 20 Prozent der Stimmen geholt, ebenso im äußersten Osten Baden-Württembergs und in Teilen Oberschwabens:

 

Ausreißer sind die Gemeinden Wörnersberg (Kreis Freudenstadt) und Böllen (Kreis Lörrach), wo die Grünen ihr schlechtestes - 4,2 Prozent - beziehungsweise bestes Ergebnis - 49,1 Prozent - eingefahren haben. Böllen ist übrigens auch der Ort mit dem geringsten Anteil AfD-Wähler (3,8 Prozent).

Die letzten CDU-Hochburgen

Die untenstehende Karte zeigt, wo die CDU noch stark ist: in den ländlichen Räumen im Norden des Landes, in Teilen Oberschwabens und im Nordschwarzwald. Hier kommen die Christdemokraten noch auf Werte um die oder über 40 Prozent. Die absolute Mehrheit der Stimmen hat die CDU nur noch in 25 der 1001 Gemeinden geholt - die größte davon ist Unterschneidheim mit 2647 Wahlberechtigten. 

In den größeren Städten wurde die CDU dagegen regelrecht düpiert: In Tübingen holte sie 16,8 Prozent der Stimmen, in Freiburg gar nur 16,5 Prozent. In Mannheim waren es 19,3 Prozent, in Karlsruhe 21,1 Prozent. 

 

Wir haben noch weitere Karten erstellt, die hier nicht gezeigt werden: eine Visualisierung der Stimmgewinne der FDP, die Gewinne der Grünen sowie eine Karte mit allen Ergebnissen der bisher im Landtag vertretenen Parteien.