| Zeitungsgruppe Stuttgart |Sonntag, 12. Februar 2012
Wirtschaft & Finanzen
Artikel weiterempfehlen

Autobauer Opel Tausende Stellen werden gestrichen

apn, vom 09.02.2010 11:34 Uhr
 Foto: dpa
Foto: dpa
Frankfurt/Main - Der angeschlagene Autobauer Opel streicht nach Angaben von Konzernchef Nick Reilly in Europa 8300 Stellen. Betroffen sind 1300 Jobs in der Verwaltung und 7000 in der Produktion, wie das Unternehmen am Dienstag bei der Vorlage seines Sanierungskonzept mitteilte. Allein in Deutschland fallen demnach 3911 Stellen weg. Reilly kündigte zugleich an, der Mutterkonzern General Motors wolle in den nächsten fünf Jahren 11 Milliarden Euro in Opel und die Schwestermarke Vauxhall investieren.

Während der Übergangsphase seien 3,3 Milliarden Euro zur Finanzierung des Betriebs erforderlich. GM habe bereits 650 Millionen Euro bereitgestellt und benötige nun insgesamt 2,7 Milliarden Euro als Darlehen oder Darlehensgarantien von den Regierungen der Standortländer.
Kommentare (2)
Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
Anzeigen
FEB
10
05:35 Uhr, geschrieben von ich-kanns-nimmer-hören
Opel- Marktwirtschaft ad absurdum
Ich dachte immer, Marktwirtschaft regele sich durch Angebot und Nachfrage im wesentlichen von selbst. Für die Leiche Opel scheint dies nicht zu gelten. Hier werden seit vielen Jahren Produkte produziert, die nicht entsprechend nachgefragt werden, zumindest nicht zu dem Preis und in der Stückzahl, das es annähernd kostendeckend wäre. Nun soll also der Staat einem unter die Arme greifen, der auch nur das produziert, was unzählige andere in gleicher Weise (vielleicht intelligenter und günstiger) herstellen. Oder dient die Unterstützung nur dem Zweck, das Säckel der unzähligen Manger bei GM zu füllen? Als gerade in Baden-Württembeg in den 70 und 80 er Jahren unzählige Industriebetriebe der Feinwerktechnik, Uhren- und Unterhaltungsindustrie zu Grunde gingen, wurde nirgendwo so laut und heftig nach staatlicher Unterstützung geschrien, wie dies jetzt im Falle Opel getan wird. Aber wer am lautesten schreit dem wird wohl am ehesten geholfen, und es geht ja schließlich um unser heilix Blechle, da ist uns nix zu teuer.
FEB
09
18:22 Uhr, geschrieben von KJNG
Opel-tausende Stellen gestrichen
Es wird immer toller! Diese Wirtschafts- und Technologienieten fordern jetzt auch noch Hilfe von den Staaten und Ländern. Wann lernen die Politiker endlich dass man dieses betrügerische Zeug aus USA enteignet, selber weitermacht und diese belkannten Betrügerbanden zum Teufel schickt ? Dafür werden Steuergelder vergeudet ? Dafür muss man Renten kürzen ? Dafür werden Mitarbeiter arbeitslos ? Was ist denn los ? Haben die Politiker kein Rückgrat mehr ? Oder träumen alle gemeinsam mit Frau Merkel das Märchen des "american dream". Wacht mal auf Leute und setzt Euch von dieser USA weitmöglichst ab. Wenn man das sieht und liest, kann Einem nur noch die kalte Wut packen. So eine bodenlose Frechheit. Überall wo diese Kerle die Pfoten drin haben, gibt es nur Probleme ! Also ist die Wahl klar : weg damit und zwar umgehend. Vielleicht lernen die dann mal was.
Anzeige
Aktuelle Videos
 
Nachrichten-Ticker
00:12 Jolie bei Berlinale für Regiedebüt gefeiert »
23:34 Zweitligist Fürth empfängt Dortmund »
23:28 Isabel Gülck ist "Miss Germany 2012" »
22:19 Griechisches Parlament spricht über Sparpaket »
22:03 Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Cölbe »
1   2   3   4   5   6   7   weiter
 
StZ digital
Stuttgarter Zeitung digital
Die gedruckten Ausgaben im Originallayout.

 
 
ePress App
Genießen Sie Ihre Stuttgarter Zeitung auch auf dem iPad.
 
 
Abonnement-Prämien
Werben Sie einen Freund als Abonnent der Stuttgarter Zeitung. Für jede Empfehlung erhalten Sie eine Prämie aus unserem Shop.
Abonnement