Backnang Kicker wollen weiters Spielfeld

Von  

Die TSG Fußball fordert von der Stadt die Vergrößerung der Sportanlage in den Etzwiesen. OB Frank Nopper signalisiert Zustimmung.

In alten  Stadion in den Etzwiesen darf nicht trainiert werden. Foto: Gottfried Stoppel
In alten Stadion in den Etzwiesen darf nicht trainiert werden.Foto: Gottfried Stoppel

Backnang - Wenn nicht ganz bald etwas passiere“, sagt Georg Hopp und legt die Stirn in Falten, „dann laufen uns die Jugendkicker weg.“ Und auch bei den Aktiven gebe es einen Drang in Richtung Aspach. In der Nachbargemeinde lockt die finanzkräftige SG Sonnenhof mit einem nagelneuen Stadion und attraktiven Trainingsbedingungen. Hopp ist seit ein paar Jahren Vorstandssprecher des Backnanger Traditionsclubs TSG Fußball 1919. Er fordert von der Stadt den Bau eines zusätzlichen Kunstrasenspielfelds, die Sanierung des Rasens in dem alten Stadion sowie den Austausch des in die Jahre gekommenen Kunstrasenplatzes der benachbarten Anlage. Der gesamte Komplex versprüht in der Tat den Charme der späten sechziger Jahre.

Die Sportanlage in den Etzwiesen, direkt unter dem imposanten Murrtalviadukt, hat schon bessere Tage erlebt. Hopp kickte hier unten als kleiner Kerle, später war er Trainer. Vor rund 45 Jahren hat die TSG in einer Saison in der Regionsliga gespielt – damals die bundesweit zweithöchste Spielklasse. Lange her. Traditionen, sagt Hopp, seien ja gut und schön. Davon kaufen könne man sich aber nichts. Das Jetzt und Heute zähle – die Stadt, der die Anlage gehört, sei gefordert. Hopp sagt, in den vergangen Jahren und Jahrzehnten sei zu wenig investiert worden. Vieles ist marode, die Stehtribüne zum Beispiel und die sanitären Anlagen – vom Vereinshaus mit Gaststätte ganz zu schweigen.

  Artikel teilen
0 KommentareKommentar schreiben
Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.