Bahnprojekt in Stuttgart Stuttgart 21 wird Thema im „Tatort“

Von dpa/lsw 

Stuttgart 21 wird nach Medienberichten Thema im „Tatort“. In dem Krimi ermordet ein Profikiller einen Staatssekretär des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und ein Ex-Ministerpräsident muss vor einem Untersuchungsausschuss aussagen.

Stuttgart 21 wird nach Medienberichten Thema im ARD-Krimi „Tatort. Die Folge soll nächstes Jahr ausgestrahlt werden. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Stuttgart 21 wird nach Medienberichten Thema im ARD-Krimi „Tatort. Die Folge soll nächstes Jahr ausgestrahlt werden.Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 wird Thema im „Tatort“. In dem Krimi ermorde ein Profikiller einen Staatssekretär des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und ein Ex-Ministerpräsident müsse vor einem Untersuchungsausschuss des Landtags aussagen, berichten die „Stuttgarter Nachrichten“.

„Es ist eine wirklich frei erfundene Geschichte“, betonte eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR) nach Angaben des Blatts. Laut Zeitung war senderintern diskutiert worden, ob es zulässig sei, wenige Monate vor der Landtagswahl 2016 einen „Tatort“ mit einer solch pointierten Zuspitzung auf eine Person auszustrahlen. Die Folge mit den Ermittlern Lannert und Bootz (Richy Müller und Felix Klare) werde in diesem Monat gedreht und soll 2015 in der ARD laufen.

  Artikel teilen
36 KommentareKommentar schreiben

Paul Peter : Ich erkläre es ihnen: Sie beziehen sich bei den ausgewählten Personen ausschliesslich darauf, wer zum Zeitpunkt der Umfrage (wann war die Landtagswahl & wann wurde die Umfrage gemacht?) Anhänger/Wähler/Sympathisant einer bestimmten Partei war. Unabhängig davon aber nicht, wie sich die Bevölkerung eigentlich zusammensetzt (Wahlberechtigung, Alter, Bildungsgrad....) All das sind Kriterien zur Auswahl von Personen, die für eine repräsentativen Umfrage ausgewählt werden. Ich denke schon, dass man einem renommierten Umfrageinstitut wie Emnid zutrauen kann, diese Faktoren zu betrachten und zu beachten. Vielleicht wäre es ja auch einen Tatort wert, die angeblichen Umfrage-Manipulationen zu thematisieren :) Damit will auch ich es dann ebenfalls bewenden lassen!

Thomas Schmidt: Ach Herr Schmidt, wie bedeutungslos ist Ihre Replik. Ich habe nachgewiesen, dass eine REPRÄSENTATIVE Umfrage ein zwar verkleinertes, aber sonst wirklichkeitsgetreues Abbild der Gesamtheit darstellen muss. ______________ Und dann habe ich nachgewiesen, dass genau das bei der „Umfrage“ (lach) von Kontext nicht der Fall ist, sonst hätte der Anteil der Grünen 24 %, der SPD 23 % und der CDU 39 % betragen müssen. ___________ Es ist klar ersichtlich, dass die Umfrage anlässlich einer Grünen Fete gemacht wurde und als Einsprengsel ein paar andere Leute hinzugenommen wurden. ___________ Nach der „Umfrage“ hat man auch nichts mehr von seiten Kontext oder Taz gehört, denn die Täuschungsmanöver einschließlich falschen Zahlen, Suggestivfragen und einer beliebigen Meinungsfindung, ohne den Anspruch, repräsentativ zu sein, sind nun wahrlich kein Ruhmesblatt ( was in der Öffentlichkeit registriert und bemängelt wurde). _________ Wir sind ja „Neusprech“ gewohnt – Kollateralschäden sind Tote, Vergemeinschaftung bedeutet Verstaatlichung, usw. Weil die Gegner (in diesem Fall Kontext) mit der Dummheit ihrer Anhänger rechnen, sagen sie bei Umfragen nicht, dass diese nicht repräsentativ sind, sondern sie sagen. „Die Parteianteile bei der Umfrage sind keine Hochrechnung im Sinne einer Sonntagsfrage.“ – wohl wahr.____________ Die Umfrage bildet also kein wirklichkeitsgetreues Abbild der Gesamtheit dar und ist somit weit davon entfernt, repräsentativ zu sein. ____________ Und damit lasse ich es bewenden.

Herr Peter: Leider haben Sie nichts bewiesen sondern lediglich auf Basis von ein paar unzusammenhängenden Zahlen versucht, die Umfrage nach Ihrem Gustus auszulegen.

Thomas Schmidt: Herr Schmidt, ich stelle fest, Sie wissen nicht, was eine repräsentative Umfrage ist, Sie kennen die „Umfrage“ von Kontext nicht, Sie kennen den Unterschied zwischen einer VA und einer Umfrage nicht. ___________ (wiki.com): „Um eine repräsentative Umfrage zu erstellen müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt werden: _________ ........... 4. Die Auswahl einer Teilgesamtheit ist so vorzunehmen, dass „aus dem Ergebnis der Teilerhebung möglichst exakt und sicher auf die Verhältnisse der Gesamtmasse geschlossen werden kann.“ Dies ist dann der Fall, „wenn sie [die Teilerhebung] in der Verteilung aller interessierenden Merkmale der Gesamtmasse entspricht, d.h. ein zwar verkleinertes, aber sonst wirklichkeitsgetreues Abbild der Gesamtheit darstellt.“_______Wenn Sie die „Umfrage“ kennen würden, wüssten Sie, dass genau dies nicht der Fall ist. Für die Umfrage wurden 750 Personen in Stuttgart und 750 Personen in Ba-Wü befragte. ________ Die politischen Verhältnisse waren lt. Landtagswahl: CDU 39 %, Grüne 24 %, SPD 23 %, FDP 5,5 %. Diese Gewichtung hätte sich – wenn es denn eine repräsentative Umfrage gewesen wäre – in den Ergebnissen niederschlagen müssen. ________ Befragt wurden jedoch für das Ergebnis in Stuttgart 189 Grüne, 147 CDU-Anhänger und 113 SPD-Anhänger. Sie sehen schon, mit 39 % CDU, 24 % Grüne und 13 % SPD kommt das nicht hin – plötzlich haben die Grünen die Mehrheit! ________Für Ba-Wü (ohne S) wurden 159 Grüne, 184 CDU-Anhänger und 92 SPD-Anhänger befragt. Auch hier sind es viel zu viele Grüne und zu wenig CDU-Anhänger. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die SPD gerade mal einen Prozentpunkt weniger als die Grünen hatte, ist es geradezu grotesk, das 159 Grüne, aber nur 92 SPD-Anhänger befragt wurden. ______Auch das Gesamtergebnis (Ba-Wü plus S) zeigt deutlich, wie unseriös diese Umfrage ist: 321 Grüne zu 187 SPD-Anhängern. Lach. Sie werden jetzt sicherlich nicht mehr behaupten wollen,dass diese Papierkorb-Umfrage repräsentativ ist bzw. war. _______ Dass die Zahlen gefälscht waren, habe ich schon mehrfach belegt. Da diese Uralt-Umfrage jedoch schon lange im Orkus der Gegner-Märchen untergegangen ist, lohnt es nicht, diese Argumente zu wiederholen.

Paul Peter 23.10.: Mit anderen Worten...: die Grundbegriffe der Statistk sind „ böhmische Dörfer „ für Sie.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.