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Dreizehn von dreizehn Freiwürfen trafen die Tübinger – bis zwei Minuten vor Schluss. Reggie Redding verwarf gleich beide Freiwürfe. Mit diesen vergebenen Würfen verloren die Tübinger ihre Treffsicherheit von der Linie. Dadurch konnten sie ihren Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn erst in allerletzter Sekunde genießen 72:74 (33:33), nachdem das Spiel zuvor hart umkämpft war - und spannend bis zum Schluss blieb. „Wir haben heute nicht schön gespielt, aber in so einem Spiel kommt es darauf an, zu wissen wie man gewinnt und das haben wir geschafft“, sagte Tübingens Trainer Igor Perovic.
Zunächst startete Tübingen schwach in die Partie und lag bereits nach wenigen Minuten mit zehn Punkten zurück. Allein im ersten Viertel verfehlten sie sieben einfache Korbleger. Doch im Laufe des Spiels machte sich die geschlossene Mannschaftsleistung der Tigers bemerkbar. Alle Spieler der Anfangsformation, der sogenannten „Starting Five“, konnten zweistellig punkten. Überragende Leistungen zeigte dabei keiner. Vaughn Duggins war mit vierzehn Punkten der beste Werfer eines starken Tübinger Kollektivs: „Das zeigt die Qualität und die Klasse unserer Spieler“, sagte Duggins. Kapitän Louis Campbell brachte jedoch das Kunststück fertig, sowohl im zweiten, als auch im dritten Viertel einen Dreipunktewurf in der Schlusssekunde zu versenken.
Tübingen baut seine Serie durch diesen Sieg auf drei Siege in Folge aus und verschafft sich Luft im Abstiegskampf. Bonn hingegen musste die vierte Niederlage in Folge hinnehmen.

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