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Ludwigsburg - Deutschland gegen den Rest der Welt - zumindest gegen ein paar Nationen. Das steht beim All-Star-Spiel der Basketball-Bundesliga am Samstag (20 Uhr/Sport1) in der Ludwigsburger Arena auf dem Programm. Denn bei den Profis tritt eine Auswahl der internationalen Erstligaspieler gegen die besten Deutschen an. Dreimal ist das bisher beim sogenannten All-Star-Day der Fall gewesen (1996 bis 1998).
Nun, 14 Jahre danach, kehrt die Veranstaltung zum Ländervergleich zurück - und auch zu seinen Ursprüngen. Denn 25 Jahre nach ihrer Premiere in der Rundsporthalle findet die Veranstaltung wieder in Ludwigsburg statt.
Die Männer spielen nach einem Dreipunkte- sowie einem Dunkingwettbewerb und der All-Star-Partie der Nachwuchsbundesliga (17 Uhr). Aus der Region haben es Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg) und Per Günther (Ratiopharm Ulm) in das nationale BBL-Team geschafft. Sie treffen unter anderen auf die Ulmer Isaiah Swann und John Bryant in der internationalen Mannschaft. Für den Distanzwurfwettbewerb haben sich zudem der Ulmer Keaton Nankivil und der Ludwigsburger Donatas Zavackas qualifiziert. Dessen Teamkollege Mark Dorris ist beim Dunking vertreten.
Fachbegriffe aus dem Basketball
Der Höhepunkt ist aber das Duell der All Stars. Das nimmt die StZ zum Anlass, Basketball etwas genauer zu erklären. Neben einem kleinen Abc zu den Fachbegriffen haben wir dafür die wichtigsten Regeln zusammengefasst. Außerdem erläutert Steven Key, der Trainer des Bundesligisten EnBW Ludwigsburg, die Aufgaben auf den jeweiligen Positionen.
Alley-oop Ein in der Luft gefangener Ball wird noch während des Sprunges im Korb versenkt - ob per Korbleger, Wurf oder Dunking spielt dabei keine Rolle.
Buzzerbeater Der Basketball verlässt gerade noch rechtzeitig vor der Schlusssirene die Hand und landet im Korb.
Crunchtime So wird die entscheidende Phase am Ende eines Basketballspiels genannt.
Dunking/Dunk Ein Spieler springt mit dem Ball in der Hand zum Korb hoch und "stopft" das Spielgerät in diesen hinein. Dieser Zweipunkteerfolg zählt zu den spektakulärsten Abschlussvarianten.
Fastbreak Damit ist ein Schnellangriff gemeint, bei der die offensiv agierende Mannschaft das verteidigende Team überrennt - vergleichbar mit einem Konter im Fußball oder einem Tempogegenstoß im Handball.
Goaltending Wenn der geworfene Ball schon im Sinkflug ist oder das Brett berührt hat, darf ihn kein Verteidiger mehr abwehren. Ist das dennoch der Fall, gibt es Punkte für das angreifende Team.
Lay-up Springt ein Spieler mit dem Ball in der Hand zum Korb und "legt" den Ball in diesen hinein, spricht der Basketballer von einem Korbleger. Das englische Wort dafür ist Lay-up.
Pick'n'roll Dies ist die Bezeichnung für einen taktischen Vorgang. Ein Basketballer stellt gegen einen Gegner einen Block (Pick), dreht sich dann von diesem weg und läuft sich frei (roll), damit sein Mitspieler ihm den Ball passen kann.
Quadruple-double Das schafft ein Spieler, wenn er in vier der fünf statistischen Kategorien (Punkte, Rebounds, Vorlagen, Steals, Blocks) zweistellige Werte erreicht. Bei drei Kategorien sprechen die Basketballer von einem Triple-double, bei zwei von einem Double-double.
Rebound Verfehlt ein Wurf sein Ziel, und der Ball springt vom Korb oder Brett weg, sind die guten Rebounder gefragt. Sie sichern sich den wegspringenden Ball, der Vorgang heißt Rebound.
Shotclock Übersetzt bedeutet das "Schussuhr". Auf ihr laufen die 24Sekunden rückwärts, die ein Team für einen Angriff hat. Sie ist auf beiden Seiten oberhalb des Basketballkorbs angebracht.
Turnover Das ist die Bezeichnung für einen Ballverlust. Er kann durch einen Fehlpass oder einen gegnerischen Ballklau, Steal genannt, entstehen.
Zone Das ist der rechteckige Bereich vor und unter dem Korb. Dort dürfen sich die Angreifer nur drei Sekunden lang am Stück aufhalten, sonst pfeifen die Schiedsrichter ab und der Ballbesitz wechselt.

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