Baugrube für S21-Tiefbahnhof Spatenstich steht wohl kurz bevor

Von SIR/dpa 

In der kommenden Woche soll der Termin für den Spatenstich für die Baugrube des Stuttgart-21-Tiefbahnhofs bekannt gegeben werden. Das kündigte Projektsprecher Wolfgang Dietrich am Mittwoch an.

Der Spatenstich für die Baugrube des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 rückt näher. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart
Der Spatenstich für die Baugrube des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 rückt näher.Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

In der kommenden Woche soll der Termin für den Spatenstich für die Baugrube des Stuttgart-21-Tiefbahnhofs bekannt gegeben werden. Das kündigte Projektsprecher Wolfgang Dietrich am Mittwoch an.

Stuttgart - Der Anstich der Baugrube für den umstrittenen Stuttgart-21-Tiefbahnhof steht unmittelbar bevor. In der kommenden Woche werde der Termin bekanntgegeben, kündigte Projektsprecher Wolfgang Dietrich am Mittwoch in Stuttgart an.

Der Baubeginn gilt als Symbol dafür, dass das bis zu 6,5 Milliarden Euro teure Projekt endgültig unumkehrbar ist. Zugleich mahnte Dietrich erneut mehr Gemeinschaftsgeist der Projektpartner an. „Es ist kein Bahnprojekt, es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Stuttgart, des Landes Baden-Württemberg, der Deutschen Bahn unter Mitwirkung des Flughafens und des Verbands Region Stuttgart.“ Die Behörden müssten ihre Ermessensspielräume stärker ausschöpfen.

 

 

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32 Kommentare Kommentar schreiben

@Hans-Jürgen Krause: nun, Herr Krause, Sie folgen in Ihrer Argumentation der momentanen Gegnerlinie, daß nun zwar wohl doch gebaut wird, aber das alles doch viel zu langsam und überhaupt ganz arg schlampig und ungeplant von sich gehe. Das sind insofern "Totschlagargumente" weil das von außen nun mal bei jedem größeren Bauprojekt so aussieht. Zu Beginn der Vorbereitungsmaßnahmen hieß es von Gegnerseite noch, die Bahn könne sowieso nur kaputt machen und abreißen. Nachdem nun deutlich wird, daß dem keineswegs so ist, schwenkt die Argumentation zu Ignoranz und Kleinreden um. Es ist absehbar, daß irgendwann nur noch das Meckern am Fertigen übrig bleiben wird. Und das ist ebenso subjektiv wie meine Einschätzung, daß die Vielzahl der entstandenen Baustellen ein deutliches Zeichen für den Baufortschritt sind.

B.Scheuert : Ohne Fakten keine Meinungsbildung durch Gewichtung: Werter Herr Scheuert, Chapeau für den gesunden Menschenverstand !. Wir stimmen konträr in Wahlen, weil wir Fakten- zumindest von Parteien als solche bezeichnet - unterschiedlich WICHTEN. Soviel zur Idealvorstellung. Bei " Ja-Nein " Entscheidungen zu Großprojekten sollten dem gesunden Menschenverstand folgend die harten Fakten bzgl der Gestze der Naturwissenschaften( die sind meinungsunabhängig -neutral, aber nicht leugenbar ) unstrittig sein, sonst wird zwar eine demokratische Mehrheit, aber in der Sache untauglicher Unsinn generiert. Auch die Anwendung von Algorithmen setzt die Unzweideutigkeit der Verzweiungsparameter vorraus,was notwendig, aber nicht hinreichend ist.Algorithmen bilden also quasi Häufigkeiten ab ohne den Anspruch auf Vollständigkeit.Zu individuell u.variabel sind nahezu alle Lebensumstände.Algorithmen ersetzen nie die HEGELsche Trias.Und die "vom Googele " schon gar nicht.Das schreibt Ihnen abschließend einer, der seinen " Rechner " zwichen den Ohren hat.

Rudolf Bacher, 16:48 Uhr - "Sie könnten durchaus mit einigem Recht haben....": Danke. ---------- Wo aber sind die von Ihnen genannten "Totschlagargumente". Es bedarf keiner Argumente um ihren Beitrag von vorgestern 16:48 Uhr als auf Unkenntnis (oder sind es Unwahrheiten ?) basierend zu widerlegen. Aber gleich "Totschlagargumente" - mal wieder so dahingeschrieben.

Fakten?: Werter Herr Wrobel, ich finde es sehr bereichernd, wenn unterschiedliche Menschen dieselben "Fakten" unterschiedlich wahrnehmen. Wir gleichen diese unterschiedlichen Wahrnehmungen in aller Regel durch demokratische Abstimmungen aus, wobei natürlich die Wahrnehmung der Mehrheit obsiegt. Alleine auf Fakten würde ich mich bei meinen Entscheidungen aber nicht verlassen. Ich empfehle das jüngste Buch des verstorbenen Herrn Schirrmacher mit seinen Thesen zur Spieltheorie. Nicht nur in der übermächtigen Finanzindustrie (die ich so nicht wahrnehme), sondern in allen Bereichen des Lebens begegnen wir Situationen, aus denen uns die "Fakten" nur eine einzige Lösung als Ausweg vorgaukeln. Das darf man schon mal hinterfragen und seinen eigenen gesunden Menschenverstand benutzen, anstatt sich auf die Algorithmen von google zu verlassen. Dabei möchte ich es jetzt belassen, um den blog nicht zu sprengen.

@Paul Peter: Was Sie schreiben, ist mir sehr wohl bekannt. Nun weiß ich auch, daß es bei großen Projekten EINEN ersten Spatenstich gibt. So auch bei Stuttgart 21. Die Linguisten forschen gerade, was das schwäbische Wort "eins" auf Hochdeutsch heißt. Sie sprechen auch von beeindruckenden 60 km Tunnels. 60 km Tunnels ist auch schwäbisch. Und heißt auf hochdeutsch: 1 Tunnel. Mit 800 Metern Länge.

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