Baumfällarbeiten zu Stuttgart 21 Kuhn: Auf Fällungen verzichten
rec, 11.02.2013 18:50 Uhr
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Stuttgart - Der Stuttgarter OB Fritz Kuhn hat am Montag an die Deutsche Bahn appelliert, auf die angekündigten Baumfäll- und Rodungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21 zu verzichten. „Die Bahn tut gut daran, ihre Entscheidung zu überdenken, solange über die Zukunft des Projektes nicht abschließend entschieden ist“, sagte Kuhn. Er verwies darauf, dass gerade der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn „schmerzhafte Fragen an den Projektträger stellt“. Nach der Einschätzung Kuhns, würde ein Verzicht auf die Fällungen dazu beitragen, Vertrauen unter den Bürgern schaffen. Auf eine Initiative Kuhns hin hatte die Bahn Ende Januar zugestanden, auf Baumfällarbeiten entlang der Mönchhaldenstraße und der Siemensstraße weitgehend zu verzichten. Von den anfangs geplanten 56 Bäumen sollen dort nur noch sieben beseitigt werden.
Die Gemeinderatsfraktion der Grünen hat am Montag mit einem Antrag die gleiche Forderung gestellt. Die Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen hatte bereits in der vergangenen Woche zusätzlich gefordert, der Innenminister Reinhold Gall solle den Rahmenbefehl zur Überwachung der S-21-Bewegung aufheben, um „die Kriminalisierung endlich zu beenden“.



Aus Erfahrung Gut
Meine Antwort auf 'Aufmerksamer Leser' 13.02. 12.17°°, bereits 2x gepostet (13.02. 17.30°° u.14.02. 13.20°°) befindet sich in der STZ-online-Redaktion wohl asteroidengleich haarscharf auf Kollisionskurs mit der Blattlinie? Alter Demokrat,einer der Unternehmer-gegen-S21
@Aufmerksamer Leser, 12:17 Uhr
Haha, Sie nehmen so eine Unfrage ernst und glauben auch noch, je mehr solchen Netz-Quatsch Sie sich reinziehen, um so besser könnten Sie differenzieren? Das hieße ja, je mehr Dschungelcamp man sich anschaut, um so gescheiter würde man werden. Ich meine aber eher, daß zuviel davon die Leute verblödet. Sehen Sie, wir S21-Gegner treffen uns real, zum Beispiel jeden Montag, zur Diskussion, zum Erfahrungsaustausch, zum Kennenlernen. DA können Sie was lernen, aber nicht von einer Internet-Monokultur, wie Sie sie betreiben und konsumieren.
Am Erfolg zu messen
Auch ein Oberbürgermeister wird am Ende an seinen Erfolgen gemessen. Wenn er den Mund weit aufmacht und gar nichts ausrichtet, weil er sich vorher nicht ausreichend informiert hat, dann fällt das auf ihn selbst zurück. So was muss man politisch besser machen. So geht es in die Hose.