Belegschaftsaktien
Daimler belohnt seine Mitarbeiter
Harry Pretzlaff,
31.01.2011 08:19 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Feier zum 125-Jahr-Jubiläum des Autos in Stuttgart. Foto: dapd
Stuttgart - Die Daimler-Mitarbeiter werden im Jubiläumsjahr neben einer Erfolgsbeteiligung auch Belegschaftsaktien erhalten. Dies bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens der Stuttgarter Zeitung. Details würden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, so die Sprecherin. Nach StZ-Informationen dürfte dies in einigen Wochen erfolgen. Daimler-Konzernbetriebsratschef Erich Klemm hatte im vergangenen Herbst mit Hinweis auf die deutlich verbesserte Ertragslage des Autoherstellers nicht nur eine deutliche Anhebung der Erfolgsbeteiligung, sondern auch die Ausgabe von Belegschaftsaktien zu besonders attraktiven Konditionen gefordert.
Daimler-Chef Dieter Zetsche ging beim Festakt zum 125. Geburtstag des Automobils in Stuttgart » nicht auf diese Forderung ein. Zetsche kündigte lediglich an, dass das Unternehmen Ende Februar 125 Millionen Euro als Erfolgsprämie an die weltweit rund 260.000 Mitarbeiter ausschüttet. Zudem erhalten die Tarifmitarbeiter in Deutschland darüber hinaus eine Erfolgsbeteiligung von 3150 Euro ». Zetsche kündigte zudem an, dass das Kapital der Gottlieb-Daimler-und-Carl-Benz-Stiftung auf 125 Millionen Euro aufgestockt werden soll. Diese Stiftung wurde 1986 - dem 100. Geburtstag des Automobils - gegründet. "Wir wollen die Stiftung zu einer echten Denkfabrik ausbauen", sagte Zetsche, "mit dem Ziel, die Veränderungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik zu erforschen, aber auch nachhaltig zu gestalten."
Der Daimler-Chef sagte bei der Feier in der Stuttgarter Mercedes-Niederlassung voraus, dass das "Auto seine beste Zeit noch vor sich hat" und der Stuttgarter Autobauer im Wettlauf um Innovationen eine Spitzenposition einnehmen werde. "Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten", sagte Zetsche. Dabei geht es nach Einschätzung des Konzernchefs darum, saubere Technik mit Fahrspaß zu kombinieren.
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass Deutschland die Führungsposition verteidigen könne. Allerdings müsse die Autoindustrie eher einen Zahn zulegen, denn die internationale Konkurrenz sei groß. In den nächsten zehn Jahren würden entscheidende Weichen gestellt. "Die Welt wartet nicht auf deutsche Erfindungen", sagte Merkel mit Blick auf den internationalen Wettlauf um die Entwicklung alternativer Antriebe und um die weitere Verbesserung des Verbrennungsmotors.
Daimler-Chef Dieter Zetsche ging beim Festakt zum 125. Geburtstag des Automobils in Stuttgart » nicht auf diese Forderung ein. Zetsche kündigte lediglich an, dass das Unternehmen Ende Februar 125 Millionen Euro als Erfolgsprämie an die weltweit rund 260.000 Mitarbeiter ausschüttet. Zudem erhalten die Tarifmitarbeiter in Deutschland darüber hinaus eine Erfolgsbeteiligung von 3150 Euro ». Zetsche kündigte zudem an, dass das Kapital der Gottlieb-Daimler-und-Carl-Benz-Stiftung auf 125 Millionen Euro aufgestockt werden soll. Diese Stiftung wurde 1986 - dem 100. Geburtstag des Automobils - gegründet. "Wir wollen die Stiftung zu einer echten Denkfabrik ausbauen", sagte Zetsche, "mit dem Ziel, die Veränderungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik zu erforschen, aber auch nachhaltig zu gestalten."
"Auto hat die beste Zeit noch vor sich"
Der Daimler-Chef sagte bei der Feier in der Stuttgarter Mercedes-Niederlassung voraus, dass das "Auto seine beste Zeit noch vor sich hat" und der Stuttgarter Autobauer im Wettlauf um Innovationen eine Spitzenposition einnehmen werde. "Als Erfinder des Automobils hat Daimler den Anspruch, die Zukunft der Mobilität von der Spitze weg zu gestalten", sagte Zetsche. Dabei geht es nach Einschätzung des Konzernchefs darum, saubere Technik mit Fahrspaß zu kombinieren.
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass Deutschland die Führungsposition verteidigen könne. Allerdings müsse die Autoindustrie eher einen Zahn zulegen, denn die internationale Konkurrenz sei groß. In den nächsten zehn Jahren würden entscheidende Weichen gestellt. "Die Welt wartet nicht auf deutsche Erfindungen", sagte Merkel mit Blick auf den internationalen Wettlauf um die Entwicklung alternativer Antriebe und um die weitere Verbesserung des Verbrennungsmotors.
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zur Steuerdebatte
An diejenigen, die hier jammern, Daimler würde keine Steuern-Zahlen: Ich kann euch versichern, als Mitarbeiter zahlt man genug - von den achso-üppigen 3150€ kommen nicht einmal die Hälfte auf dem Konto an. Hat darüber schonmal einer von Ihnen nachgedacht?
Bonuszahlungen
Klar bin ich neidisch, ich bin schon froh wenn mein Arbeitgeber jeden Monat es schafft den Gehalt zu überweisen. Ich hätte halt vor 42 Jahren bei Daimler anfangen müssen, aber es wäre auch schön wenn Daimer mal Gewerbesteuer zahlen würde und es wäre auch schön wenn die Mitarbeiter die sich in den verschiedenen Foren über uns "Dackel die nicht's können" (Originalton) sich etwas zurückhalten würden und dabei ist der Dackel noch ganz ganz harmlos.
Interessant...
Jetzt haben wir also neben einer S21-Debatte auch noch eine Neiddebatte... Würde mich interessieren, ob die Pro- und Contraseiten von der einen Diskussion zur anderen 1:1 übertragen werden können...