Biggest-Loser-Kandidatin aus dem Rems-Murr-Kreis Auch ohne Sieg eine Gewinnerin

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Zoi Cvitkovic ist bei der Abnehmsendung „The Biggest Loser“ ausgeschieden, aber trotzdem rundum zufrieden. Denn sie hat es geschafft, auch daheim dranzubleiben. Wieviel sie insgesamt abgenommen hat, darf sie noch nicht sagen – dafür hat sie uns ein paar Abnehm-Tipps verraten.

Fast täglich macht Zoi Cvitkovic Sport, um ihr Wunschgewicht zu erreichen. Foto: Stoppel 16 Bilder
Fast täglich macht Zoi Cvitkovic Sport, um ihr Wunschgewicht zu erreichen.Foto: Stoppel

Korb - Noch darf Zoi Cvitkovic nichts verraten. Erst am 2. April, beim Finale der Fernsehshow „The Biggest Loser“, wird bekannt gegeben, wie viele Kilos sie in den vergangenen Wochen verloren hat. Wobei sich das Wort „verloren“ eigentlich zu beiläufig anhört: Die 36-Jährige aus Korb hat in den vergangenen Monaten hart daran gearbeitet, um ihr Wunschgewicht von 60 bis 70 Kilo zu erreichen.

Das Vorher-Nachher-Bild ist beeindruckend

Gestartet war sie mit 120 Kilo. Allein während des achtwöchigen Camps der TV-Serie im spanischen Andalusien hat sie sich 20 Kilo abtrainiert. Aber dabei ist es nicht geblieben. Zoi Cvitkovic zeigt auf ihre Jacke: „Die habe ich erst vor kurzem gekauft, aber sie ist schon wieder zu groß“, sagt sie und lächelt. Auch das Vorher-Nachher-Bild, das sie auf ihrem Facebook-Profil veröffentlicht hat, sieht beeindruckend aus. „Es war so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe den Arschtritt bekommen, den ich gebraucht habe“, erzählt sie.

Die letzte Woche im Camp war hart

Und deswegen ist Zoi Cvitkovic mit sich zufrieden – auch wenn es trotzdem ein bisschen schmerzt, dass sie das Halbfinale von „The Biggest Loser“ so knapp verpasst hat. „Aber diese letzte Woche im Camp war extrem schwierig für mich, und das hat man dann auch auf der Waage gesehen.“ Zum ersten Mal seit 16 Jahren habe sie ihren Geburtstag ohne ihren Mann und die Familie feiern müssen, zudem habe es viel geregnet. Und dann war da auch noch diese Challenge, die für sie mit einer Panikattacke endete. Es galt, einen Rucksack aufzusetzen, der so viele Kilos enthielt, wie die Kandidaten bisher verloren hatten. „Als ich ihn hochheben wollte, hat er sich keinen Millimeter bewegt. Und mit so viel Gewicht auf den Rippen habe ich gelebt“, sagt Zoi Cvitkovic, die im Fernsehen gezeigt wurde, wie sie schließlich an einer Holzrampe weinend zusammenbrach.

Die schönen Momente bei „The Biggest Loser“ wurden kaum gezeigt

Wie fühlt man sich, wenn solche Szenen über den Bildschirm flimmern? „Im Nachhinein denkt man natürlich, man hätte sich zusammenreißen können. Aber in dem Moment habe ich den Gefühlen freien Lauf gelassen“, erzählt sie, die insgesamt mit dem ausgestrahlten Drehmaterial aber ganz zufrieden ist. „Schade finde ich nur, dass manches Schöne fehlt – zum Beispiel die Videobotschaft, die mir meine Kinder zum Geburtstag geschickt haben. Oder wenn wir Spaß hatten“, sagt sie. Stattdessen habe der Schwerpunkt auf Wettbewerben und Drama gelegen. Auch im Badeanzug gefilmt zu werden, sei nicht sehr angenehm gewesen. „Aber wir wussten ja, auf was wir uns einlassen.“

Viermal in der Woche im Fitnessstudio

Wieder daheim, war es die große Herausforderung, weiter dranzubleiben. Zoi Cvitkovic hat sich mittlerweile angewöhnt, Wochenpläne zu machen und feste Zeiten für ihren Sport einzuplanen. „Ich versuche, viermal in der Woche für drei Stunden in ein Fitness-Studio zu gehen. Und dann lasse ich auch keine Ausreden gelten“, sagt sie, die sehr froh darüber ist, dass ihre Mutter in dieser Zeit die drei Kinder hütet. Auch an die Tipps des Ernährungsberaters hält sie sich. „Wobei ich nicht ganz verzichte. Lieber esse ich ein Stück Schokolade, bevor sich der Heißhunger aufbaut.“

Auf die Sendung und ihre Teilnahme ist Zoi Cvitkovic weniger angesprochen worden, als sie dachte. Öfters ist dies ihrem Mann Kamil passiert, der eine Woche vor ihr die Show verlassen musste. „Ihm ist das zu viel Rummel geworden“, sagt sie, die jederzeit wieder an der Sendung teilnehmen würde. „Ich bin zuversichtlich, dass ich mein Wunschgewicht erreiche. Und nachdem ich weiß, wie viel Arbeit es ist, abzunehmen, will ich nicht mehr zurück.“