Blitzer in Stuttgart Hier wird es am häufigsten hell

Theresa Schäfer, 26.11.2012 06:35 Uhr

Stuttgart - Es wird hell und ein paar Wochen später flattert der Bußgeldbescheid ins Haus. So ärgerlich das im Einzelfall auch sein mag, Blitzer sorgen ziemlich effektiv dafür, Rasern das Handwerk zu legen.

2011 spülten die Blitzer 8,38 Millionen Euro in die Stuttgarter Stadtkasse. Davon brachten die stationären Blitzer 6,23 Millionen Euro ein, die mobilen Blitzer 2,15 Millionen Euro. Für die Verkehrsüberwachung gab das Amt für öffentliche Ordnung 7 Millionen Euro (Personal- und Sachkosten) aus.

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Dass die Blitzer wirken, davon ist man beim Ordnungsamt überzeugt: "Die Anlagen haben nachweislich deutliche Erfolge zu verzeichnen." Im Jahr 2001 habe es in Stuttgart 4769 Unfälle gegeben, davon 670 durch nicht angepasste Geschwindigkeit. Im Jahr 2011 seien es noch 3626 Unfälle gewesen, davon lediglich 296 wegen unangepasster Geschwindigkeit.  Auch die Anlagen zur Luftreinhaltung erfüllten ihren Zweck.

Bis einschließlich September wurde es laut Ordnungsamt in diesem Jahr 165.644 Mal hell (2011: 210.289), den Rekord mit 41.720 Geschwindigkeitsüberschreitungen hält die Blitzanlage an der Cannstatter Straße, die für die Luftreinhaltung sorgen soll. Wo es sonst am häufigsten blitzt? Klicken Sie durch unsere TopTen der stationären Blitzanlagen.

Noch ein Hinweis zu den Zahlen: Die Geräte, die zur Luftreinhaltung eingesetzt werden, sind im Gegensatz zu den Geräten zur Unfallverhütung ganzjährig bestückt.

 

 
 
Kommentare (8)
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NOV
26
nesenbacher, 19:07 Uhr

edem, der sich über Blitzer aufregt ...

... und das sind hier die Meisten, sei ein ganz einfaches Mittel gegen den Stress mit den Blitzern empfohlen: Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten! --Natürlich höre ich jetzt wieder: Aber da ist es doch unnnötig und dort unsinnig und überhaupt ... Dazu eine ganz einfache Frage: Kann jeder sich seine Verkehrsregeln selbst machen, so wie er sie gerade für sinnvoll hält?

NOV
26
Steven Bowmann, 17:57 Uhr

Neckartalstraße

Zum Thema Sicherheit kann ich nur sagen, dass es seit der Installation zu keinem schweren Unfällen hier mehr gekommen ist. Davor hing ja mindestens einmal im Jahr einer im Lampenmast.

NOV
26
UTSE, 13:32 Uhr

Hell?

Hat der Artikel nun die Vorgänge erhellt? Nein, denn er blieb an der Oberfläche und hat nicht weiter recherchiert. Es genügt ja viele Zahlen zu liefern, mit denen der Leser eigentlich nichts anfangen kann! So wurden die Zahlen nicht hinterfragt! Waren die Rahmenbedingungen vergleichbar? Welche Toleranzen waren bei den 'Blitzern' eingestellt? 10 km/h? 15 km/h? Haben sich diese Eckdaten in den Vergleichszeiträumen verändert? Wieviele Tage pro Jahr wurden die Anlagen betrieben? Ist es ausgeschlossen, dass ständig aufgezeichnet wird? Worin besteht die Rechtfertigung für permanente Überwachung der Geschwindigkeiten der Autofahrer bei Luftreinhaltung? Die Frage der Luftreinhaltung kann nicht auf die B 14 konzentriert werden. Wo liegen die Geschwindigkeitsbereiche, bei denen die Fahrzeuge die geringsten onzentrationen an Schadstoffen ausstoßen? Fragen die unbeantwortet bleiben. Es genügt, das Geschäftsmodell Geschwindigkeitsüberwachung durch die pauschalen, nicht hinterfragten Zahlen, die 2012 ja so erheblich gestiegen sind, zu unterstützen. Die KOmmentare, mit pauschalen Raserurteilen zeigen die Tendenz, die verfolgt wird. Und nicht zuletzt soll ja der Haushalt der Stadt profitieren.

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