Bombardement in Afghanistan
Kommandeur entschuldigt sich
dpa,
23.02.2010 07:27 Uhr
Foto: AP
Kabul - Nach dem Tod von zahlreichen Zivilisten bei einem Luftschlag in Südafghanistan hat sich der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF persönlich beim afghanischen Volk entschuldigt. "Ich habe eine gründliche Untersuchung in Gang gesetzt, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert", sagte US- General Stanley McChrystal nach einer Mitteilung der ISAF vom Dienstag in einer Videobotschaft. "Wir sind zutiefst betrübt über den tragischen Verlust unschuldigen Lebens. Ich habe unseren Truppen klar gemacht, dass wir hier sind, um die Afghanen zu schützen."
Nach Angaben der afghanischen Regierung waren bei dem ISAF- Luftschlag am Sonntag in der Provinz Dai Kundi 27 Zivilisten getötet worden, darunter vier Frauen und ein Kind. "Ich habe mit Präsident Hamid Karsai gesprochen und mich bei ihm und dem afghanischen Volk entschuldigt", sagte der Kommandeur der NATO-geführten ISAF in der Ansprache, die in die Landessprachen Dari und Paschtu übersetzt wurde. Er verpflichte sich dazu, die Anstrengungen zu verstärken, um das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen, und spreche den Opfern und ihren Familien sein tiefstes Mitgefühl aus.
Der Präsidentenpalast teilte mit, McChrystal sei am Montagabend bei Karsai vorstellig geworden und habe sich für den Tod der Zivilisten entschuldigt. Der General habe Karsai über die "Gründe und technischen Fehler" informiert, die zu dem Vorfall geführt hätten. "Der Präsident verurteilte den Angriff scharf und erinnerte den NATO- Kommandeur daran, dass zivile Opfer ein wesentliches Hindernis für effektive Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus sind und gestoppt werden müssen."
Nach Angaben der afghanischen Regierung waren bei dem ISAF- Luftschlag am Sonntag in der Provinz Dai Kundi 27 Zivilisten getötet worden, darunter vier Frauen und ein Kind. "Ich habe mit Präsident Hamid Karsai gesprochen und mich bei ihm und dem afghanischen Volk entschuldigt", sagte der Kommandeur der NATO-geführten ISAF in der Ansprache, die in die Landessprachen Dari und Paschtu übersetzt wurde. Er verpflichte sich dazu, die Anstrengungen zu verstärken, um das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen, und spreche den Opfern und ihren Familien sein tiefstes Mitgefühl aus.
Der Präsidentenpalast teilte mit, McChrystal sei am Montagabend bei Karsai vorstellig geworden und habe sich für den Tod der Zivilisten entschuldigt. Der General habe Karsai über die "Gründe und technischen Fehler" informiert, die zu dem Vorfall geführt hätten. "Der Präsident verurteilte den Angriff scharf und erinnerte den NATO- Kommandeur daran, dass zivile Opfer ein wesentliches Hindernis für effektive Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus sind und gestoppt werden müssen."
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Bringt die Nato "Befreiung" in Afghanistan....
- wenn ständig Zivilisten als sogenannte Kollateralschäden umkommen? Dieser neue Vorfall reiht sich ein in eine für die Bevölkerung Afghanistans schreckliche Bilanz. Bis zum kürzlichen Kunduz-Massaker des Bw-Oberst Klein. Der gehört übrigens vor ein ordentliches Gericht gestellt und nicht vor einen Untersuchungsausschuss, der nachträglich vertuschen will. Tausende Menschen wurden für einen korrupten Präsidenten Karzai, für Drogenbarone, Stammesfürsten und eine Kaste Krimineller vor Ort geopfert. Für alles - nur nicht für eine Demokratie. Auch unsere deutschen Gefallenen! Die Menschen vor Ort wollen endlich in Ruhe gelassen werden. Drohnen und Flugzeuge, Granaten und Maschinengewehrsalven gehören dort zum Alltag. Die Kinder wachsen unter diesen grauenhaften Verhältnissen auf. Auch sie werden später nur Gewalt ausüben - wir helfen fleißig mit! Wer auf diese schreckliche Weise "Freunde in Afghanistan" sucht, der täuscht sich gewaltig. Jeder Tote wird von einer mit Stammesritualen und -gesetzen durchtränkten Gesellschaft einfach nur gerächt. Das weiß doch schon längst jeder Trottel. Die Hinterbliebenen verstärken die Taliban - und die Nato hilft kräftig mit. Sie macht ihre Gegner von Tag zu Tag mächtiger und damit auch gefährlicher, eskalierend bis zu terroristischen Anschlägen, die leider auch bei uns zu erwarten sind. Und diese haben w i r provoziert. Auch wenn sich "verantwortlich (?) Fühlende" bei den Hinterbliebenen scheinheilig entschuldigen, der ursprünglich Demokratie bringen wollende Westen hat dort längst ausgespielt. Kosten des Krieges: Dieser Afghanistan-Einsatz kostet die Bundesrepublik im Jahr rund 1,3 Milliarden Euro. Eine Kleinigkeit mehr als die unsinnigen Steuergeschenke für die Hoteliers durch die Mövenpick-FDP. Für Krieg und anderen Unsinn ist unseren bürgerlichen Politikern nichts zu teuer!
Oberst Klein
Hat der Oberkommandierende Mc Christal auch hier den Namen des Verantwortlichen veröffentlicht ? Oder macht er das nur wenn deutsche Truppen beteiligt sind ? Wie ist ein Beschuss tagsüber auf Kleinbusse zu rechtfertigen ?
Tode durch Bombenangriff!
Durch diese Entschuldigung, werden all die Frauen, Männer wie auch Kinder, welche bei diesem Angriff ums Leben gekommen sind, auch nicht mehr lebendig! Aber, in diesem Land herrscht Krieg. Und in einem jeden militärischen Konflikt, kamen und kommen immer wieder Zivilisten ums Leben! Dies ist leider unausweichlich! Traurig, aber wahr!