Borussia Dortmund gegen FC Bayern Watzke lobt die Münchner „Mentalitätsmonster“

Von red/dpa 

Nach der Bayern-Niederlage gegen Mainz könnte der Titelkampf noch einmal spannend werden. Vor dem Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga (18.30 Uhr/Sky) gibt es von BVB-Chef Hans-Joachim Watzke aber erstmal ausgiebig Lob für den Erzrivalen aus München.

BVB-Geschäftsführer Watzke will von angeknockten Bayern nichts wissen. Foto: dpa
BVB-Geschäftsführer Watzke will von angeknockten Bayern nichts wissen.Foto: dpa

Dortmund - Vor dem Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Erzrivalen aus München ausgiebig gelobt. „Bayern und Barcelona sind in meinen Augen derzeit die beiden stärksten Mannschaften in Europa“, sagte Watzke der Münchner „tz“ vor der mit Spannung erwarteten Partie am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

Dass die Bayern nach ihrer Heimniederlage gegen Mainz nervös sein werden, glaubt er nicht. Die Mannschaft von Coach Pep Guardiola habe „eine außerordentliche Anzahl von absoluten Mentalitätsmonstern in ihren Reihen“, sagte Watzke, der dies „absolut positiv“ meine.

Angeschlagene Bayern? Nicht für Watzke

„Manuel Neuer zum Beispiel, oder Philipp Lahm, Arjen Robben, Robert Lewandowski – die werden nicht ein bisschen nervös“, meinte der BVB-Boss. „Ganz im Gegenteil: Ich denke, dass sie jetzt noch stärker auftrumpfen werden.“ Von angeschlagenen Bayern will Watzke nichts wissen. „Angeknockt? Das ist natürlich völliger Unfug! Angeknockt ist eine Mannschaft auf diesem Niveau, wenn sie von zehn Spielen drei verliert. Das ist ja hier überhaupt nicht der Fall.“

Bei einem Sieg im heimischen Stadion würden die Dortmunder bis auf zwei Punkte an den eigentlich schon lange als designierten deutschen Meister titulierten FC Bayern heranrücken. „Für uns ist das eine Chance“, sagte Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang dem „Hamburger Abendblatt“. „Die können wir nutzen, ohne uns unter Druck zu setzen, ohne uns verrückt zu machen. Einfach Fußball spielen – dann wird man sehen. Wir sind schließlich nicht der Favorit.“

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