Brandschutz bei Stuttgart 21 Feuerwehr unzufrieden

Thomas Braun, 20.02.2013 10:02 Uhr

Stuttgart - Die Stuttgarter Feuerwehr lehnt das von der Bahn bisher vorgelegte Brandschutzkonzept für Stuttgart 21 und die Anschlusstunnels weiterhin ab. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung bemängeln die Brandschützer nach wie vor das fehlende Evakuierungskonzept für den Tiefbahnhof, das im Katastrophenfall für maximal 16 000 Menschen ausgelegt sein müsse. Zudem stünden die vorgesehenen technischen Brandschutzeinrichtungen im Widerspruch zur Architektur der unterirdischen Durchgangsstation. Dabei sieht die Feuerwehr das Hauptproblem in einer starken Rauchentwicklung, der die vorgesehenen Entrauchungsanlagen nach ihrer Auffassung nicht gewachsen sind.

Größte Bedenken hat der Chef der Stuttgarter Berufsfeuerwehr, Frank Knödler, auch hinsichtlich eines Teils der Tunnelbauten im Bereich Rosensteinpark. Dort hat die Bahn ihre Planungen nach seinen Angaben geändert und sieht auf einer Strecke von rund einem Kilometer nur noch eine statt zwei Tunnelröhren vor. Im Brandfall sollen Rettungskräfte statt via zweiter Tunnelröhre über einen Rettungsstollen zum Einsatzort vordringen. Dies halten die Brandschützer für unzureichend. Das S-21-Kommunikationsbüro teilte dagegen auf Anfrage mit, die Bahn werde gemäß der Planfeststellung unter dem Rosensteinpark zwei jeweils zweigleisige Tunnel bauen, eine Änderung sei nicht vorgesehen.

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Das Brandschutzkonzept der Bahn befindet sich derzeit noch in der Überarbeitung, nachdem Gutachter im Auftrag der Bahn erhebliche Mängel attestiert und es in der vorliegenden Form als „nicht genehmigungsfähig“ eingestuft hatten.

 
 
Kommentare (148)
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FEB
26
Erwin Kober, 21:27 Uhr

Aufmerksamer Leser, 18:27 Uhr Lächerlich

wie sie a) einmal mehr alles schön reden „sondern es stehen ja lediglich KLEINE Anpassungen aufgrund geänderter gesetzlicher Anforderungen an“ b) auf der Formalie herumreiten, dass ich keinen Korridor sondern nur die (von der Bahn angegebene) obere Grenze genannt habe, Aber bei dunkelgrün = hellrot liegt wohl ein beiderseitiger Fall von Farbenblindheit vor. Meinen Vorschlag zum weiteren vorgehen kennen sie ja – endgültiges Konzept abwarten, den dann genannten Preis verdreifachen, wobei nach der dritten Planänderung nach Beginn der Arbeiten (gemäss derzeitiger „Baupraxis“) auch der Faktor 4 möglich ist. Weiterhin viel Spass mit ihrer Zermürbungstaktik.

FEB
25
Aufmerksamer Leser, 18:32 Uhr

Unwesentlich

@S. Vögele, was Sie über Herrn Keim schreiben ist -- unabhängig vom wahrheitsgehalt -- unwesentlich. Haben Sie irgendwelche Informationen, warum Herr Keim, der sich im Kaprun-Fall als Kunstoff-Experte hervor getan hat, qualifiziert sein sollte, den Brandschutz und die Kosten von Bahntunneln zu quantifizieren? Dann nenne Sie diese doch bitte! Danke!

FEB
25
Aufmerksamer Leser, 18:27 Uhr

Lächerlich

@Erwin Kober, wen ich für lächerlich halte, behalte ich mal für mich. Es handelt sich wohl eher um ein dunkle, grüne Grotte, die ich nicht hellrot genannt hatte. Warum Sie auf Ihre trivial-Fragen eine Antwort erwarten, ist mir ein Rätsel. Aber bitte: dass das endgültige Brandschutzkonzpt noch nicht feststeht, war in meine Aussagen durch einen Kostenbereich (von - bis) berücksichtigt, der die zur Verfügung stehenden Optionen berücksichtigt. Es ist ja nicht so, als wäre noch nie an dem Brandschutzkonzept gearbeitet worden, sondern es stehen ja lediglich kleine Anpassungen aufgrund geänderter gesetzlicher Anforderungen an. --- Hören Sie also doch einfach auf, mir Aussagen unterzuschieben die ich nie getätigt habe, dann hätten Sie auch nichts mehr zu kritisieren! Aber das, so vermute ich , ist wohl gerade Ihr Problem...

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