KommentarBürgerbeteiligung im Rosensteinviertel Für Wohnungen bezahlt

Von Jörg Nauke 

Die Stadt hat der Bahn die Gleisflächen für viel Geld abgekauft, um dort einmal im großen Stil Wohnungsbau zu betreiben. Es gebe keinen Grund, von diesem Ziel abzuweichen, meint StZ-Redakteur Jörg Nauke.

Anstelle der Gleisflächen sollen einmal tausende Wohnungen entstehen. Foto: dpa
Anstelle der Gleisflächen sollen einmal tausende Wohnungen entstehen.Foto: dpa

Stuttgart - Die erste öffentliche Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung für das Rosenstein-Gelände hinterm Hauptbahnhof findet zwar erst am 9. April statt, einige Interessierte haben aber bereits auf dem Internetportal ihre Ziele formuliert. Man darf trotz aller Kritik am Verfahren und den Beteiligten zuversichtlich sein, dass am Ende der Themensammlung mehr präsentiert wird als die Online-Forderung nach einer begrünten Hundetoilette.

Man dürfe die Geschichte des Areals nicht ausblenden, hat CDU-Fraktionschef Alexander Kotz festgestellt und so seine Forderung begründet, dass am Ende des mühseligen Wegs mit Stuttgart 21 etwas wirklich Großes stehen müsse. Dass die zündende Idee von Jugendräten, Stadtpfarrern und der örtlichen Architektenschaft kommen könnte, hält er für eher unwahrscheinlich. Kotz würde gern externen Rat einholen. Dagegen ist nichts zu sagen.

Wenn der CDU-Chef aber schon die Historie bemüht, dürfte er keinen Gedanken daran verschwenden, hinter dem Bonatz-Bau eine Art Centralpark zu planen mit noch mehr Bäumen als schon vorgesehen. Als Anfang der 90er Jahre die CDU-Politiker Teufel, Rommel und Wissmann auf Einladung des damaligen Bahnchefs Dürr mit dem Helikopter über das Areal flogen und S 21 erfanden, hatten sie weniger eine tiefer gelegte achtgleisige Zugdrehscheibe im Sinn als 118 Hektar bestens zu vermarktende Baufläche. Stuttgart 21 hat vor allem auch deshalb die Gremien passiert und die Politiker vor Ort gegen bahntechnische Kritik immunisiert, weil sie die Vorteile für den Städtebau hervorheben konnten.

Kotz muss wissen: die an die Bahn entrichteten 424 Millionen Euro basieren nicht auf einer Grünflächenplanung in bester Citylage; in diesem Fall wäre der Kaufpreis deutlich niedriger ausgefallen, und die Bahn hätte sich ihre Planung dann wohl auch noch einmal überlegt. Die Kalkulationsgrundlage war ein umfangreiches Wohnungsbaukonzept. Für den Plan eines innovatives Stadtviertels, gerne mit der Verzahnung von Wohnen und Arbeiten, spricht trotz des klimatisch suboptimalen Standorts am Kesseltiefpunkt die Vereinbarung, stattdessen die Kaltluftentstehungsgebiete auf den Höhen und die Frischluftschneisen frei zu halten. Diese für die Stadt lebenswichtige „Leitplanke“ sollte man nicht erst fordern müssen.

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172 KommentareKommentar schreiben

Rosensteinviertel: ich lese gerade die Bestätigung dessen, was ich schon immer schreibe: die Bahn kriegt weder eine Planung noch eine Genehmigung für den notwendigen Neubau des Abstellbahnhofs. Aber es kommt noch besser: die wissen noch nicht mal wo er überhaupt hin soll. Vor diesem Hintergrund.. Ade Rosensteinviertel!

Bürgerbeteiligung: Ich schlage vor, die letzten verbliebenen "Befürworter" könnten mittels Bürgerbeteiligung versuchen, den einen oder anderen Passanten auf der Königstraße für eine Beteiligung an den Baukosten zu gewinnen. Oder sie könnten innerhalb der CDU mal anfragen, ob die CDU-Mitglieder bereit wären, jeweils 5-10% ihres Gehalts für S21 abzutreten. Ein S21-Soli also. Es fehlen ja nur ein paar Milliarden Euro. Immerhin war es diese Partei, die unserer Stadt diesen ganzen Tunnelmist aufgedrückt hat.

Bodenplatte: nicht nur für Bodenplatte, sondern auch für die für den Herbst angekündigte Super-Wunder-Kechstütze wird es zeitlich wohl etwas knapp werden. Diese Planungspfeifen haben ja bereits Monate benötigt um ein mausgraues Achtel dieser Stützen herzustellen. Da wird sich die Nachtragsabteilung bei Züblin aber die Hände reiben..

Naja Herr Spitzer____: Das mit der Bodenplatte und der Kelchstütze und ihre daraus festgestellten zeitlichen Vermutungen, wird am Ende wieder so rauskommen wie der "Herrenknechtbohrer" der laut ihnen ja schon seit 13 Monaten auf den Fildern vor sich herrosten sollte und nie einem Meter Tunnel bohren sollte ! __ Soviel zu ihren Vorhersagen und man muss sich Fragen werd den hier eine "Pfeiffe" ist

Nö: der Einzige, der wegen der Bodenplatte nicht schlafen kann ist ein S21 Gegner in Polen. Alle anderen wissen: Das geht seinen Gang. Und zwar so wie man es dort eben macht, aus welchen Gründen auch immer. Das wars jetzt aber auch definitiv für mich bzgl. Bodenplatte. Wen das Thema noch brennend interessiert möge alleine weiterjammern.

Herr Maier, ich schlafe sehr gut wegen der Bodenplatte. Allerdings sollte es vielleicht den S21-Befürwortern zu denken geben, wenn sie denn wollten, dass es im Trog, nicht wie von den, angeblich bestens informierten, S21-Verantwortlichen zugesagt, vorwärts geht. Laut S21-Verantwortlichen Leger sollte die Bodenplatte ja schon fertig sein und im Frühjahr die ersten Kelche sichtbar sein. Momentan ist nicht einmal die Grundplatte im ersten Feld betoniert. --- Was hat bei S21 denn wirklich so funktioniert wie es zugesagt, versprochen bzw. eingeschätzt wurde. Was ist mit Lärmschutz, Grundwassermodell, Fildern, EBA-Anträge, .... Und die Fehler, Pleiten hat die Bahn und ihre Experten alleine zu verantworten.

Auf der offiziellen Projektseite http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/ wurde der Artikel vom 26.01.2016 zu den Betonarbeiten im Trog mit dem Titel: "Erster Teil der Bodenplatte aus Beton gegossen" gelöscht. Zumindest ist er heute 29.02.2016 nicht erreichbar. Bei der Suche wird er noch angezeigt, aber der Verweis (Link) auf den Artikel funktioniert nicht mehr. ---- Ist es der Bahn wohl mittlerweile zu peinlich. So ein Tamtam um 10mx20mx0,1m = 20m3 von dereinst bis zu 900mx80mx2,5m = 180000m2 zu machen. Die Zahlen stammen übrigens aus dem gelöschten Artikel sowie der StZ vom 29.12.2015 ("Für die zehn Zentimeter (Anm. =0,1m) dicke Grundplatte haben die Bahnhofsbauer nun grünes Licht bekommen.") ----- Eine sehr vertrauensbildende Maßnahme der Projektbetreiber, einfach unangenehmes oder peinliches zu löschen. Bei S21 wohl eher Normalität wie Ausnahme, Unangenehmes oder Probleme zu verdrängen oder aus dem "Gedächtnis" zu löschen. Weiter so.

Nach direkter Anfrage bei den Projektbetreibern ist die Internet-Seite wieder zugänglich gemacht worden. Wegen angeblicher technischer Probleme war sie weg. Technische Probleme sind wohl Alltag sowohl bei der S-Bahn Stuttgart, bei der DB AG allgemein und auch bei S21. Wie heißt es so schön im RP-Bericht (22.01.2016) an das EBA, Zitat: "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme" - technische Probleme, welche derzeit noch nicht zu bewältigen (nicht zu lösen) sind.

Was der Herr Burghart auch nach 5 Wiederholungen nicht verstanden hat: Mit "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme" ist gemeint, dass es vom Genehmigungsablauf her NOCH NICHT NÖTIG ist sie während der Planfeststellung zu lösen (sondern erst später, beispielsweise bei der Ausführungsplanung), wenn nicht anzunehmen ist, dass es sich um unlösbare Probleme handelt. Es heißt nicht, das es nicht möglich wäre diese jetzt zu lösen, sondern nur, dass es nicht verlangt wird. Wenn man die Stelle im Beschluss, welche das RP so zusammengefasst hat, mal im Original lesen würde (was ich Herrn Burkhart bereits fünf mal(!) nahe gelegt hatte, er es aber anscheinend mit allen Mitteln vermeiden will), dann wird es vielleicht klarer: (S. 19f im Beschluss zur 6. Planänderung vom 23.04.2015) "Dass zum Entscheidungszeitpunkt weder diese Zusammenführung erfolgt noch das Brandschutzkonzept jede Detailfrage beantwortet und festlegt, genügt dem Maßstab der Planfeststellung. Auch die eisenbahnrechtliche Planfeststellung ist Bauplanfeststellung. Fragen der späteren konkretisierenden Bauausführung sind jedenfalls dann nicht regelungsbedürftig, soweit der Stand der Technik für die zu bewältigenden Probleme geeignete Lösungen zur Verfügung stellt und die Beachtung der entsprechenden technischen Regelwerke sichergestellt ist [...] Es genügt, wenn sich die Planfeststellungsbehörde Gewissheit darüber, dass die Problematik beherrschbar ist und das notwendige rechtliche Regelungsinstrumentarium bereitsteht, verschafft. [...] Mit den auch für die Vorhabenträgerin verbindlichen Regelwerken wie der Eisenbahnspezifischen Liste Technischer Baubestimmungen (ELTB), dem Leitfaden des Eisenbahn-Bundesamtes für den Brandschutz in Personenverkehrsanlagen der Eisenbahnen des Bundes und der Richtlinie 813 der Vorhabenträgerin selbst sowie mit den unter Nebenbestimmung A.3.1 für verbindlich erklärten VV BAU und VV BAU-STE steht für die Lösung der zum Entscheidungszeitpunkt nicht zu bewältigenden Probleme das notwendige rechtliche Regelungsinstrumentarium bereit."

Ein Fall für die Germanisten: 1) "Mit "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme" ist gemeint, 2) dass es vom Genehmigungsablauf her NOCH NICHT NÖTIG ist sie während der Planfeststellung zu lösen... Der zweite Halbsatz SOLL den ersten Halbsatz ERKLÄREN. Macht er aber nicht. Sonst stünde da ".. technisch ZUM JETZIGEN ZEITPUNKT noch nicht bewältigungsPFLICHTIGE Probleme...".Man spekuliert auf die Zukunft : "... soweit der Stand der Technik für die zu bewältigenden Probleme geeignete Lösungen zur Verfügung stellt und die Beachtung der entsprechenden technischen Regelwerke sichergestellt ist ". Das bedeutet : UNTER DER VORAUSSETZUNG, daß der (zukünftige) Stand der Technik für die zu bewältigenden Probleme geeignete Lösungen zur Verfügung stellt...was-als Selbstverständlichkeit- die Sicherstellung der Beachtung entsprechender technischer Regelwerke voraussetzt. Notwendiges RECHTLICHES Regelinstrumentarium stünde bereit in Gestalt der von Ihnen aufgeführten Richtlinien u.Leitlinien. Dabei ist aber von TECHNISCHEM Instrumentarium NICHT die Rede. Und auf eben eine solche hebt die Originalformulierung ab.

Na: dann suchen Sie sich doch mal einen Germanisten, der Gegenwart- von Zukunftsformen unterscheiden kann...

Danke für das Zitieren des "Originals", ich kenne es auch. Nur steht dort ganz am Schluss (S.20!), Sie haben es ja selbst zitiert: "...steht für die Lösung der zum Entscheidungszeitpunkt nicht zu bewältigenden Probleme... ". Was vor und hinter dem von mir Zitierten steht betrifft aber NUR, das "notwendige rechtliche Regelungsinstrumentarium" welches heute schon in VV BAU und VV BAU-STE existiert. Dies Betrifft definitiv NICHT die Probleme, welche aus meinem Zitat heraus eben zu Entscheidungszeitpunkt weiterhin TECHNISCH (aus RP) nicht zu bewältignede Probleme waren und wahrscheinlich noch sind. ---- Herr Ostermann, das "rechtliche Regelungsinstrumentarium" existiert heute schon, die Lösungen für die Probleme aber nicht. Und im Original steht doch nur, dass sich MÖGLICH Lösungen an das "rechtliche Regelungsinstrumentarium" halten müssen. Und ein weiteres, falls es diese Lösungen heute schon irgendwo geben würde, wäre der Hinweis auf das "rechtliche Regelungsinstrumentarium" für mögliche Lösungen doch ziemlich sinnlos, oder nicht?

Was der Herr Burghart auch nach 6 Wiederholungen nicht verstanden hat: Mit "derzeit technisch noch nicht zu bewältigende Probleme" ist gemeint, dass es vom Genehmigungsablauf her NOCH NICHT NÖTIG ist sie während der Planfeststellung zu lösen (sondern erst später, beispielsweise bei der Ausführungsplanung), wenn nicht anzunehmen ist, dass es sich um unlösbare Probleme handelt. ____________________________________________________________________________________ Die ausführlichere Begründung, die ihn anscheinend von der simplen Tatsache eher abzulenken scheint, kann man oben noch nachlesen.

Es wird immer besser Herr Ostermann. Sie schrieben: "... wenn nicht anzunehmen ist, dass es sich um unlösbare Probleme handelt.". Dann hab ich mal eine ganz konkrete Frage an Sie, WER entscheidet, ob Probleme lösbar bzw. unlösbar sein werden. Denn bei S21 gab es schon einige, sogar vom EBA genehmigte, sogenannten Lösungen, welche als "Ingenieurquatsch" (StN, 17.02.2016) bezeichnet wurden bzw. sich als sinnlos (Schallschutzdach, StN 16.02.2016) herausgestellt haben. ----- Auf der anderen Seite, glaube ich bei Ihnen eine gewisse Wandlung zu erkennen. Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstanden habe, so bestreiten Sie jetzt plötzlich nicht mehr, dass es beim Brandschutz heute technisch nicht gelöste Probleme gibt, sondern behaupten einfach, dass diese Probleme noch nicht gelöst werden müssten und dem hatte ich ja nie wiedersprochen. Mir ging es immer nur um die Lösbarkeit der Probleme. Werden sie dereinst lösbar sein bzw. wann werden sie lösbar sein. Und wie das aussehen kann, sieht man ganz aktuell beim Abstellbahnhof - das ist sicherlich lösbar, aber eine Lösung kommt dort definitiv zu spät.

Nein: Sie haben meinen Kommentar nicht richtig verstanden, aber das war ja auch nicht zu erwarten.

Es würde mich aber doch interessieren, WO ich Sie nicht richtig verstanden haben soll. Weil was Sie hier abliefern ist eine Ihrer Verteidigungsstragieen, wenn Sie nicht mehr weiter wissen. Dann kommt irgend etwas Allgemeines und NICHTSsagendes. ----- Also Herr Ostermann, werden Sie mal wieder KONKRET, wenn es nicht zuviel von Ihnen verlangt ist!

Nun: Ich habe ihnen zum 7. mal mit quasi identischen Worten immer wieder das Gleiche wie schon seit zwei/drei Wochen (oder war es noch länger?) mitgeteilt. Auf den ausgelassenen Teil habe ich dennoch wieder verwiesen. Und aus dieser beständigen, inhaltlich unveränderten Wiederholung meiner Aussage schlossen Sie, es gäbe bei mir "eine gewissen Wandlung" und ich würde etwas "plötzlich" "nicht mehr bestreiten". ___________________________________________________________________________________________ Zur Lösbarkeit: Sie brauchen eine 8. Wiederholung? Dann fangen aber doch endlich mal an, über die Zusammenhänge zwischen den Satzteilen, Sätzen und Absätzen nachzudenken! Warum schreibt das EBA das zitierte wohl? Hier noch mal mit zusätzlichen Hervorhebungen, alles nach dem ersten Satz ist übrigens die Begründung für diesen. Die Bedingungen, die dort genannt werden, betrachtet das EBA somit als erfüllt: "Dass zum Entscheidungszeitpunkt WEDER diese Zusammenführung erfolgt NOCH das Brandschutzkonzept JEDE DETAILFRAGE BEANTWORTET und festlegt, GENÜGT DEM MASSTAB DER PLANFESTSTELLUNG. Auch die eisenbahnrechtliche Planfeststellung ist Bauplanfeststellung. FRAGEN DER SPÄTEREN konkretisierenden BAUAUSFÜHRUNG sind jedenfalls DANN NICHT REGELUNGSBEDÜRFTIG, soweit DER STAND DER TECHNIK für die ZU BEWÄLTIGENDEN PROBLEME geeignete LÖSUNGEN ZUR VERFÜGUNG stellt ****UND**** die Beachtung der entsprechenden technischen Regelwerke sichergestellt ist [...] Es genügt, wenn sich die Planfeststellungsbehörde GEWISSHEIT darüber, DASS DIE PROBLEMATIK BEHERSCHBAR IST ***UND*** das notwendige rechtliche Regelungsinstrumentarium bereitsteht, verschafft. [...] Mit den auch für die Vorhabenträgerin verbindlichen Regelwerken wie der Eisenbahnspezifischen Liste Technischer Baubestimmungen (ELTB), dem Leitfaden des Eisenbahn-Bundesamtes für den Brandschutz in Personenverkehrsanlagen der Eisenbahnen des Bundes und der Richtlinie 813 der Vorhabenträgerin selbst sowie mit den unter Nebenbestimmung A.3.1 für verbindlich erklärten VV BAU und VV BAU-STE steht für die Lösung der zum Entscheidungszeitpunkt nicht zu bewältigenden Probleme das notwendige rechtliche Regelungsinstrumentarium bereit."

Herr Ostermann, das ist ja alles schön und gut was Sie so alles schreiben. Nur, Sie beschränken sich nur auf einen Teil und nicht auf das Ganze! Wobei ich es ja ähnlich mache. Darum nun die Frage an Sie, wo ist Ihre Erklärung für folgende Sätze: "... Mit den auch für die Vorhabenträgerin verbindlichen Regelwerken wie der Eisenbahnspezifischen Liste Technischer Baubestimmungen (ELTB), dem Leitfaden des Eisenbahn-Bundesamtes für den Brandschutz in Personenverkehrsanlagen der Eisenbahnen des Bundes und der Richtlinie 813 der Vorhabenträgerin selbst sowie mit den unter Nebenbestimmung A.3.1 für verbindlich erklärten VV BAU und VV BAU-STE steht für die Lösung der zum Entscheidungszeitpunkt nicht zu bewältigenden Probleme das notwendige rechtliche Regelungsinstrumentarium bereit." Sie können/dürfen dies nicht einfach ignorieren, nur weil es nicht in Ihre heile S21-Welt passt. Und steht nun eben einmal folgender Satz: "... für die Lösung der zum Entscheidungszeitpunkt nicht zu bewältigenden Probleme ...", es tut mir Leid, aber für mich gehört dieser Satz zum GANZEN dazu und für mich ist die Aussage des Satzes EINDEUTIG. --- Und wenn das EBA einmal so schreibt und einmal so, dann sollte man vielleicht mal beim EBA nachfragen, ob es bei S21 die Orientierung verloren hat. Eine gewisse "Orientierungslosigkeit" würde durch folgenden Satz aus der StN vom 17.02.2016 unterstrichen werden: "Der „Ingenieurquatsch“, der vom Eisenbahn-Bundesamt (Eba) genehmigt und von der Bahn bisher als beste Lösung dargestellt worden war, wurde von Bieger nicht kommentiert." - Ingenieursquatsch von EBA genehmigt! Noch Fragen Herr Ostermann?

"Nur, Sie beschränken sich nur auf einen Teil und nicht auf das Ganze!": Also, eines muss ich zugeben, lustig sind Sie! Oben meinten Sie, nachdem ich ihnen 7-mal fast wortgleich das Gleiche geschrieben haben, es gäbe bei mir "eine gewissen Wandlung" und ich würde etwas "plötzlich" "nicht mehr bestreiten". ---- Hier meinen Sie nun, nachdem ich immer 7 mal den nahezu kompletten Abschnitt des EBA-Berichts zitierte, während Sie den zu 90% ignorieren und statt dessen immer nur auf Teil-Aspekten herumreiten, und ich das mit der Hervorhebung von "****UND****" noch mal extra klar gemacht habe, ICH würde mich "nur auf einen Teil und nicht auf das Ganze!" beschränken. --- Das ist zwar lustig, zeigt aber leider, dass es Null Sinn ergibt, sich mit Ihnen auseinander zu setzen. Außer eben, um gelegentlich Dritte auf Ihre Falschaussagen aufmerksam zu machen. _______________________________________________________________________________________ Nein, ich habe keine Fragen an Sie, ich habe Antworten, die Sie leider permanent ignorieren. Zuletzt schrieb ich bereits (und das ist nun wirklich das letzte hier): "[...] alles nach dem ersten Satz ist übrigens die Begründung für diesen. Die Bedingungen, die dort genannt werden, betrachtet das EBA somit als erfüllt:"

Herr Ostermann, Sie hatten zuvor schrieben: "dass es vom Genehmigungsablauf her NOCH NICHT NÖTIG ist sie während der Planfeststellung zu lösen (sondern erst später, beispielsweise bei der Ausführungsplanung), wenn nicht anzunehmen ist, dass es sich um unlösbare Probleme handelt.", und von daher war ich davon ausgegangen, dass Sie damit bestätigen, dass es heute noch Probleme gibt, welche NICHT gelöst sind, wobei für Sie diese Probleme natürlich LÖSBAR sein werden: "wenn nicht anzunehmen ist, dass es sich um unlösbare Probleme handelt." -- Worauf ich Sie gefragt hatte, und bisher KEINE Antwort bekommen habe, wer entscheiden würde, ob Probleme in der Zukunft lösbar bzw. womöglich NICHT lösbar sein werden. Und Herr Ostermann, Sie zitieren zwar alles, aber Ihre Erklärungen betreffen nur den ersten Teil. Ich hatte Sie ja auch aufgefordert zu Erklären, wie man nun folgenden konkreten Satz des EBA zu verstehen habe: ".. für die Lösung der zum Entscheidungszeitpunkt nicht zu bewältigenden Probleme ...", und darauf wiederholen Sie nur 7mal Ihre Erklärung, welche aber genau diesen Satz außen vor lässt. Herr Ostermann, den Beginn habe ich verstanden, ich habe Probleme mit dem hier nochmals (auch schon 7x) zitierten Satz. Und dazu haben Sie bisher geschwiegen, Herr Ostermann!

nein, technische pronleme : gibt es in polen nicht. und bei herrn burghardt daheim sowieso nicht. da werden alle kabel im eigenen haus ständig gewartet und bei verdacht ausgewechselt. dem herrn burghardt ist noch nie das auto stehen geblieben, noch nie ein wasserhahn im haus undicht. ein hoch auf polnische technik.

Frau Diplom-Ingenieurin (FH) Theissen, ich empfinde es als ziemlich unpassend was Sie da schreiben. Aber trotzdem der Versuch einer Antwort. Bei mir gibt es technische Probleme. Aber diese Probleme treten an existierenden Dingen auf. Und die werden gelöst bzw. repariert, wenn sie auftreten und deren Lösung wird nicht mit der Berufung darauf, dass es ja sowieso keine 100% Sicherheit geben würde auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben. Ich denke, Sie wissen von was ich schreibe.

natürlich weiß ich von was sie schreiben: und wer verschiebt auf den st. nimmerlein? wenn sie verstehen würden was herr ostermann schreibt....

Die Bodenplatte: .. wo bleibt sie? Bis heute, wie immer, nichts zu sehen (Stand: 29.02.2016)

Wozu die Panik? Die Antwort ist bekannt: "In einem ersten Schritt wurde am Dienstagvormittag im Bereich des Bauabschnitts 16 auf einer Fläche von zehn mal zwanzig Metern über einer Filterschicht aus Schotter der erste Teil der Grundplatte aus Beton gegossen. Diese sogenannte Sauberkeitsschicht dichtet den jeweiligen Bauabschnitt zum darunter liegenden Erdreich hin ab. Die Betonage der fugenfreien, rund 900 Meter langen und bis zu 80 Meter breiten Bodenplatte erfolgt in mehreren Arbeitsschritten. Die heute begonnene Herstellung der Sauberkeitsschicht im Bauabschnitt 16 wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Im Anschluss daran werden die weiteren Arbeitsschritte zur Herstellung der Bodenplatte erfolgen."

Herr Maier, von welchem "Dienstagvormittag" schreiben bzw. zitieren Sie denn (wieso ist auf der offiziellen Projektseite der Eintrag vom 26.01.2016 zu den Betonarbeiten im Trog gelöscht worden - das wird ja immer noch besser! - Herr Maier, vertrauensbauend ist solches Verhalten mit Sicherheit NICHT!) ? 26.01.2016? Ein Monat ist vergangen, wurde im Bauabschnitt 16 zumindest die Sauberkeitsschicht schon komplet erstellt? --- Und toll wie Sie zitieren "zehn mal zwanzig Metern" = 200m2 von 900m x 80m = 72000m2. Und wie dick ist "Diese sogenannte Sauberkeitsschicht"? - Die Bodenplatte soll bis zu 2,5m dick werden. --- Und noch was. Noch am 04.04.2015, nicht einmal ein Jahr her, sagt Herr Leger , S21-Verantwortlicher, in der StZ folgendes: "In diesem Sommer (Anm. 2015!) werden wir das Betonieren der Bodenplatte erleben, und im Frühjahr 2016 sieht man dann die erste kelchförmige Stütze des Bahnhofsdachs entstehen. Und dann geht es ratzfatz.". Klar, ein S21-Verantwortlicher hat immer Recht, nur die S21-Kritker dürfen die nach Leger längst fertig gestellt Bodenplatte nicht erkennen. -- Am 17.10.2015 kann man dann in der StN nochmals folgendes lesen: "Er hofft, bis Dezember die 80 auf 40 Meter große Bodenplatte in der Baugrube 16 gießen zu können.". - Die Hoffnung stirbt zuletzt. War wieder nichts. Ende Februar, weiterhin KEINE Bodenplatte. --- Machen Sie sich wegen des schleppenden Baufortschritts im Trog überhaupt keine Sorgen?

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