Bundesliga: Stuttgart vs. München Der VfB verliert mit 0:2

Von dpa 

Der VfB Stuttgart hat zuhause mit 0:2 gegen Bayern München verloren. Die Bayern führen weiter souverän in der Meisterschaft.

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Stuttgart - Souverän, nervenstark, erfolgreich - der FC Bayern München ist auf dem Weg zur 23. deutschen Meisterschaft kaum noch zu stoppen. Mit dem 2:0 (0:0) beim VfB Stuttgart nutzte der souveräne Spitzenreiter die Gunst der Stunde und baute seine Führung auf Verfolger Leverkusen auf elf Punkte aus. Mario Mandzukic brach mit seinem 12. Saisontreffer zu Beginn der 2. Halbzeit den Widerstand der bis dahin gleichwertigen Schwaben. Thomas Müller (72. Minute) machte den am Ende verdienten Erfolg der Gäste perfekt, die das Spiel nach Gelb-Rot für Martin Harnik in Unterzahl beenden mussten.

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16 KommentareKommentar schreiben

VFB: Ich war gestern im Stadion. Was ich gesehen habe war nicht besonders schön. Eigentlich ist es doch bescheuert, wenn man ins Stadion geht, aber vorher eigentlich schon weiß, wer gewinnt. Die Frage war nur in welcher Höhe. Bayern hat eine Klasse besser gespielt. Gefühlte 75% Ballbesitz. Machte keine Fehler. Trotzdem konnte der VfB In der ersten Halbzeit noch Schlimmeres verhindern, weil die Abwehr funktioniere. Aber eben nicht 90 Minuten lang. Wenn die Bild schreibt, der VFB hätte einen Sieg verschenkt, da frage ich mich wirklich, ob ich gestern dasselbe Spiel gesehen habe. Eine einzige Torschance, Null Eckbälle, unendlich viele Fehlpässe. Nicht dass die Spieler des VfB keine Kondition hätten. Die ist sicherlich vorhanden. Der Spieler haben gestern auch gekämpft. Die Fans waren deshalb nicht allzu enttschäut gestern Abend. Aber den Spielern fehlt leider die Klasse. Und die kann man schwer trainieren. Die hat man oder nicht. Die könnens einfach nicht besser. Und um dieses Problem zu lösen, hat man in der Regel ein Management.

was habt ihr immer mit dem kleinen japaner als lv?: ich bin jedes mal dankbar wenn er nicht spielt. dann kann er schon seine luftlöcher nicht hauen.

Verein für Trostlosigkeit: Wer Freiburg gegen Leverkusen gesehen hat, weiss Bescheid, wer in BW den besten Fußball spielt. Bayern hätte in Freiburg ebenfalle erhebliche Probleme bekommen - und das liegt am Trainer und sonst an nichts. Wie kann man dem jetzigen VfB-Trainer eigentlich hinterherrennen? Das ist mir ein Rätsel. BL ist gottfroh, wenn er bleiben darf. Wenige würden ihm eine Träne nachweinen, wenn er gehen würde.

Es geht doch nicht um die Niederlage gegen Bayern: Na klar kann man mal gegen die Bayern verlieren. Und die erste Halbzeit war doch eigentlich auch super. Aber man sollte sich halt darüber klar sein (und wenn man die Kommentare hier unten liest, sehen immer mehr Fans klarer), dass manche Sachen wirklich hausgemacht sind, seit langem nichts dagegen unternommen wird und zum Dank nach 3 Niederlagen in Folge man dem Trainer noch hinterherrennen muss. Und es gibt viele Belege dafür, dass hier ganz gehörig was schief läuft, ohne auf die verbratenen 100 Millionen aus den letzten Jahren seit der Meisterschaft einzugehen. Um nur mal in dieser Saison zu bleiben: 1. Das Spielerische: Ist beim VfB einfach nichts mehr von zu sehen. Ängstliches, inspirationsloses Hin- und Hergeschiebe des Balles im eigenen Mittelfeld, lange, ungenaue Bälle nach vorne (ich glaube bis auf Holzhauser und mit abstrichen Kuzmanovic kann kein Spieler bei uns während des Spiels fünf präzise Flanken bzw. hohe Bälle an den Mann bringen), Kurzpassspiel findet nur nach hinten statt oder zum Gegner, 1:1-Situationen werden höchstens von Traore und Okazaki im Mittelfeld mal gesucht. 2. Ergebnisse und Punkteausbeute: sind in dieser Saison mehr als nur schmeichelhaft. Gegen Wolfsburg hätten wir vllt. zwei, drei Punkte mehr holen können, aber wie viele Spiele waren denn bitte dabei, die man hätte eigentlich verlieren müssen? Von der EL und der DFB-Runde müssen wir gar nicht reden, da hat sich der VfB bis auf das Auswärtsspiel im Bukarest auch nicht mit Ruhm bekleckert. 3. Preis-/Leistungsverhältnis Mindestens so viel Geld wie wir einsparen müssen, könnten wir eigentlich gleich nochmal sparen. Wenn man bedenkt, dass die Spieler die zu den erfahrensten Spielern bei uns zählen leider Gottes nichts bringen, verstehe ich nicht wieso spätestens am Ende der Saison dieses Geld nicht anderweitig in Spielermaterial investiert wird. In Spieler, die wirklich ihr Gehalt auch wert sind und uns weiterhelfen können! Wer würde denn bei uns einen teuren, so erfahrenen Molinaro vermissen? Bei aller Sympathie, aber so unbeständig und unsicher darf ein so routinierter Spieler nicht auftreten. Aussetzer beim 1:0, 20m von Manzukic entfernt beim 2:0 der über seine Seite kommt. Da kann man doch nun wirklich gleich einen Amateur auf der Seite spielen lassen, der wenigstens ein wenig energischer und entwicklungsfähiger ist oder gleich ein zerknülltes Blatt Papier vor den Strafraum legen. 4. Der Trainer. Einige Schlagworte hierzu: Hajnal. Okazaki einzige Spitze. Altbewährtes. Mainz. Tuchel. Freiburg. Streich. Vertragspoker. Schalke. Hinhaltetaktik. Niederlagen. Und Niederlagen. Mal ein Sieg? Gefühlte Niederlage. Auswechslung 85. Minute. Identifikationsmangel. Kreativitätsengpass. Undynamisch. Unbelehrbar? Vertragsverlängerung? Nein danke.

Tolle Bilanz, Bruno!: Wenn ich richtig mitgezählt habe, war das die achte Partie unter Labbadia gegen die Bayern und auch die achte Niederlage. In der Rückrunde haben wir jetzt 2 Spiele, null Punkte, null Tore. Das sind doch wirklich tolle Argumente für eine Vertragsverlängerung. So einen Arbeitgeber kann man sich nur wünschen. – Eine detaillierte Auslistung der Gründe hatte ich ja nach dem Wolfsburg-Spiel geliefert. Die wesentlichen Probleme bestehen weiter, angefangen bei individuellen Fehlern und endend bei fehlenden Führungsspielern und langfristigen konzeptionellen Fehlern der Vereinsführung. Wenn ich dann noch sehe, dass sich einige hier im Forum selbst dieses Fiasko noch schönschreiben und die Probleme bei den angeblich zu kritischen Fans sehen, wundert man sich über den Zustand dieses Vereins nicht mehr. Realsatire pur!

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