Bundesregierung
Atompaket beschlossen
dpa,
28.09.2010 10:26 Uhr
Foto: dpa
Berlin - Die Bundesregierung hat trotz heftiger Proteste ihr Energiekonzept mit den längeren Atomlaufzeiten beschlossen. Die 17 Kernkraftwerke sollen im Schnitt 12 Jahre länger am Netz bleiben. Das Bundeskabinett verabschiedete am Dienstag ein Gesetzespaket, um bis 2050 vor allem auf Ökostrom zu setzen.
"Das ist ein Meilenstein in der Wirtschaftsgeschichte unseres Landes", sagte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Berlin. Für das Laufzeitplus will der Staat im Gegenzug mehr als die Hälfte der Milliarden-Zusatzgewinne der Konzerne abschöpfen. Opposition und Länder wollen den Atomdeal vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall bringen.
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, das Atompaket stehe auf einem soliden finanziellen Fundament. Zwischen 2011 und 2016 kassiert der Bund mit der neuen Atomsteuer jährlich 2,3 Milliarden Euro. Die Verhandlungen mit Eon, RWE, EnBW und Vattenfall über den Atomvertrag seien abgeschlossen, betonte Schäuble. Die Vereinbarung werde mit Inkrafttreten des Gesetzes unterschrieben.
Die Konzerne haben sich weitreichende Schutzklauseln zusichern lassen, falls künftige Regierungen die Atombeschlüsse verändern. Auch sichern sich die Versorger gegen aus ihrer Sicht zu teure Nachrüstungen ihrer Meiler ab. Übersteigen die Kosten je Reaktor 500 Millionen Euro, müssen sie weniger Geld in den staatlichen Öko-Fonds einzahlen.
"Das ist ein Meilenstein in der Wirtschaftsgeschichte unseres Landes", sagte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Berlin. Für das Laufzeitplus will der Staat im Gegenzug mehr als die Hälfte der Milliarden-Zusatzgewinne der Konzerne abschöpfen. Opposition und Länder wollen den Atomdeal vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall bringen.
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, das Atompaket stehe auf einem soliden finanziellen Fundament. Zwischen 2011 und 2016 kassiert der Bund mit der neuen Atomsteuer jährlich 2,3 Milliarden Euro. Die Verhandlungen mit Eon, RWE, EnBW und Vattenfall über den Atomvertrag seien abgeschlossen, betonte Schäuble. Die Vereinbarung werde mit Inkrafttreten des Gesetzes unterschrieben.
Die Konzerne haben sich weitreichende Schutzklauseln zusichern lassen, falls künftige Regierungen die Atombeschlüsse verändern. Auch sichern sich die Versorger gegen aus ihrer Sicht zu teure Nachrüstungen ihrer Meiler ab. Übersteigen die Kosten je Reaktor 500 Millionen Euro, müssen sie weniger Geld in den staatlichen Öko-Fonds einzahlen.
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Ökostrom aus Norwegen
Kürzlich kam ein sehr guter Bericht bei Report Mainz , dass die Norweger gerne Deutschland mit Ökostrom(Wasserkraft) beliefern möchten, der auch noch ein Drittel billiger ist.Damit könnte man ohne Probleme die Atommeiler abschalten.Den überschüssigen Strom aus Windkraft(aus Deutschland) kann man dann verwenden, dass das Wasser in Norwegen wieder in die Stauseen hochgepumpt wird.Das wär doch ein sehr schöner Kreislauf, ohne die Umwelt zu belasten.Die da oben wollen einfach nicht, die wollen Ihre Taschen mit Geld füllen.
Der Steuerzahler darf's wieder mal richten
"Von den zusätzlichen Gewinnen der Betreiber will die Regierung im Gegenzug rund 30 Milliarden Euro abschöpfen - knapp die Hälfte soll in den Haushalt und zur Sanierung des maroden Atomlagers Asse fließen..." Wieso soll denn die Allgemeinheit dafür zahlen, und nicht die Atomwirtschaft? "..., der Rest in den Ausbau der erneuerbaren Energien." Aber zwischenzeitlich werden erstmal die Stadtwerke, die bereits in erneuerbare Energien investiert haben, durch Preisdumping kaputt gemacht. Sehr effektiv!
Der Atommüll soll in den Garten von Frau Merkel
Diese Verbrecherbande!Schwarz-Gelb muß so schnell wie möglich abgesetzt werden.Die vertreten ganz sicher nicht das Volk.Strom ist die letzten Jahre auch nicht billiger geworden, trotz abgezahlter Atommeiler auf Kosten der Steuerzahler.