Burschentag in Stuttgart Burschenschaftler angegriffen

Von dpa 

Vor dem Haus einer Burschenschaft in Stuttgart ist in der Nacht zum Samstag ein 25-Jähriger einem Überfall entkommen.

  Foto: Achim Zweygarth
 Foto: Achim Zweygarth

Stuttgart - Vor dem Haus einer Burschenschaft in Stuttgart ist in der Nacht zum Samstag ein 25-Jähriger einem Überfall entkommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Burschenschaftler beim Verlassen des Hauses von vier vermummten etwa 20-Jährigen an Arm und Rücken festgehalten worden. Ihm gelang es jedoch, sich zu befreien. Die Angreifer seien in Richtung einer Jugendherberge geflohen, gab der 25-Jährige bei der Polizei an. Auch ein Taxifahrer sah demnach die Flüchtenden, unter denen auch eine junge Frau sein soll. In der Nacht wurden zudem Straßenlaternen und Mülleimer mit Parolen gegen den Burschentag beklebt, wie die Polizei weiter mitteilte.

Seit Freitag tagt der Verband der Burschenschaften in der Sängerhalle in Stuttgart. Bereits am Freitag waren Scheiben des Veranstaltungslokals eingeworfen worden.

Für Samstagmittag seien drei Kundgebungen in der Innenstadt angemeldet, um gegen das dreitägige Treffen der Burschenschaften zu protestieren, sagte ein Sprecher der Polizei.

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4 KommentareKommentar schreiben

@Bürger: Werter 'Bürger', interessante Kausalkette. Wäre die Welt so einfach würde ich in diesen Kanon einsteigen und mit ein paar analogen Beispielen sogar die Frischluft verteufeln können.

Wo ist die Mitte: Werter Bürger, auch wenn ich so Burschenschaftsgedöns nicht abkann, volle Zustimmung. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Mitte künftig Herr Trittin sein soll. Freundliche Grüße vom weiten Land.

Burschenschaften und Neo-Nazis: Nicht jeder Burschenschaftler ist ein Neo-Nazi, aber die Debatte innerhalb dieser Szene zeigt, dass ein großer Teil der Burschenschaftler Neo-Nazis sind, weshalb sie vom Verfassungsschutz beobachtet und danach von einem Gericht verboten werden sollten. Was hier als 'Tradition' verkauft werden soll ist Verfassungsfeindlich. Die Kriminellen müssen jetzt hart bestraft werden!

In der guten Tradition...: ...im Umgang mit anderen besorgten Bürgern, die Meinungen links von der Mitte vertreten, hätte man das Burschenschaftertreffen verbieten sollen. Schließlich sind bei den von Links-Grün organisierten Gegendemonstrationen wieder einmal Gewaltexzesse zu befürchten. Die Rechnung ist einfach: kein Burschenschaftertreffen - keine linken Gegendemonstranten - keine Gewalt. Also sind die bösen Burschenschafter schuld, denn sie provozieren mit ihrer bloßen Existenz jeden aufrechten Gutmenschen, der dann gar nicht anders kann als zuschlagen.

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