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Stuttgart - In der Bundesliga hat der VfB gegen den FC Bayern im Dezember mit 1:2 verloren, Stuttgarter Torschütze war Christian Gentner. Im DFB-Pokal kommt es am Mittwoch zur Neuauflage, und der Mittelfeldspieler sagt: "An einem Abend ist es möglich, die Bayern zu schlagen."
Herr Gentner, wissen Sie, wann der VfB zum letzten Mal ein Heimspiel gegen die Bayern gewonnen hat.
Nein, keine Ahnung. War ich da dabei?
Nein. Das war im November 2007, kurz nachdem Sie nach Wolfsburg gegangen sind.
Dann wird es Zeit, dass wir wieder einmal gewinnen.
Was macht Sie zuversichtlich, dass es klappt?
Realistisch betrachtet ist es so, dass die Bayern gewinnen werden, wenn sie ein optimales Spiel hinlegen. Sie haben die beste Mannschaft, den besten Kader in der Liga. Aber an einem Abend ist es möglich, sie zu schlagen.
Zumal der Zeitpunkt günstig scheint.
Möglich. Zum einen können bei diesen äußeren Bedingungen und diesen kalten Temperaturen ganz verrückte Dinge passieren. Und zum anderen sind die Bayern momentan nicht in ihrer besten Form. Das hat man in den letzten Spielen gesehen.
Wie muss man gegen die Bayern spielen?
Sehr diszipliniert, das ist das Wichtigste. Wenn wir versuchen, den Gegner im Eins-gegen-eins-Spiel zu stellen, haben wir kaum eine Chance, denn individuell sind die Bayern sehr stark. Wir müssen kompakt stehen und als Mannschaft dagegenhalten. Und: wir müssen den größeren Einsatz und Willen zeigen.
Kann man sich Borussia Mönchengladbach als Vorbild nehmen, die zu Beginn der Rückrunde 3:1 gegen die Bayern gewonnen haben?
Gladbach spielt so, wie wir es eigentlich auch können: aus einer klaren Ordnung mit schnellen Kontern. Auf diese Weise kann man den Bayern wehtun, das hat man in diesem Spiel deutlich gesehen.
Wie viel Auftrieb gibt Ihnen der psychologisch wertvolle Punkt in Leverkusen?
Nicht nur der Punkt war wichtig, sondern vor allem die Art und Weise, wie wir ihn uns erkämpft haben. Eine Mannschaft, in der es nicht stimmt, wäre nach dem unglücklichen Elfmeter kurz nach der Pause auseinandergefallen. Das ist uns nicht passiert, wir haben bis zum Schluss nicht aufgegeben. Das gibt uns viel Mut.
Was ist denn in den Spielen davor schiefgelaufen? Der Trainer Bruno Labbadia spricht davon, gegen Ende der Rückrunde habe sich Selbstzufriedenheit breitgemacht.
Wir haben in der ersten Hälfte der Vorrunde auch enge und weniger überzeugende Spiele gewonnen, wie zum Beispiel gegen Kaiserslautern oder Hoffenheim. Dadurch haben wir uns vielleicht ein bisschen zu sicher gefühlt und gedacht, mit dieser Leistung reicht das auch in Zukunft. Aber so stark sind wir noch nicht. Wenn wir nur ein paar Prozent nachlassen, bekommen wir Probleme. Dadurch sind wir Stück für Stück nach unten gerutscht.


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sau komisch
"Und: wir müssen den größeren Einsatz und Willen zeigen." Wenn das so aussieht wie gestern, naja, irgendwann spielt der VfB wieder gegen den KSC in einer Liga...
selten so gelacht...
"Für mich zählt der VfB nach wie vor zu den Top Fünf in Deutschland. Mit seiner Tradition und dem ganzen Umfeld gehört der Verein mittelfristig in den Europapokal - am besten in die Champions League." ohhh gentner... wie sehr du doch an realitätsverlust leidest... wir sind der vfl bochum des suedens..mehr auch nicht!
Worthülsen
Hab sein Interview heute nochmal gelesen, mit dem Wissen, welche "Leistung" er in der Zwischenzeit gegen die Bayern abgeliefert hat. Man sollte solchen Kerlen Interview-Verbot erteilen.