Daimler bietet Infodienst an Autos twittern freie Parkplätze

Von Katharina Sorg 

Am Donnerstag twittert Mercedes Benz freie Parkplätze in der Innenstadt. Der Service soll auf ein neues Parksystem aufmerksam machen.

Die Parkplatzsituation an der Reinsburgstraße ist teilweise untragbar. Foto: Zweygarth 2 Bilder
Die Parkplatzsituation an der Reinsburgstraße ist teilweise untragbar.Foto: Zweygarth

Stuttgart - Aktive Hilfe bei der Parkplatzsuche bietet am Donnerstag Mercedes Benz an. Wer in der Innenstadt unterwegs ist, kann sich per Tweet über freie Parkplätze in der Nähe seine Autos informieren lassen.

Daimler will damit natürlich nicht nur den Stuttgartern das Parken in der Vorweihnachtszeit erleichtern, sondern gleichzeitig auf sein neues Parksystem aufmerksam machen. Das System erkennt und meldet bei einer Geschwindigkeit von unter 36 km/h jede freie Parklücke, an der man vorbeifährt. So macht einen das Auto auf freie Plätze aufmerksam. Genau genommen twittern am Donnerstag also die Autos von Daimler Parkplätze in Stuttgart.

Aus dem Signal des Parksystems wird bei der Aktion automatisch ein Tweet mit GPS-Daten generiert und ins Netz geschickt. Folgen kann man den Parkplatz-Tweets hier.

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7 KommentareKommentar schreiben

Kauf ich!: 1. Ich lese die Überschrift. 2. Ich schau die Bilder an. 3. Suche auf wikipedia nach dem entsprechenden Terminus... ah. Da ist er ja. Der Wicht namens Paradoxon. 4. Da fällt mir ein. Die meinen in dem Bericht garnicht Stuttgart West.

engstirnige Kommentare: Ist euch vielleicht in den Sinn gekommen, dass die Tweets aus reinen Werbegründen entstehen und dass diese Technik eben genau in den von euch genannten Quellen eingesetzt werden könnten? Bei der Generierung des Tweet werden GPS-Daten verarbeitet, die man bei entsprechender Schnittstelle natürlich auch in ein Navi einspeisen könnte. Schon jetzt kann man sich die GPS-Daten per Google Maps anzeigen lassen. Davon abgesehen ist es doch vorstellbar, eine App zu entwickeln, die neben der Navigation Hinweise auf freie Parkplätze in der Nähe bietet. Aber nein, der Durchschnittsdeutsche muss natürlich erst meckern, anstatt sich mit der Thematik zu beschäftigen. Hut ab, so kann man Innovation natürlich auch aufhalten.

Spielerei ohne Nutzen: also mal ehrlich. Er Twitter kennt und die Möglichkeiten von Location-Diensten, kann über diese Aktion nur müde lächeln. Wer schau denn schon beim fahren auf Twitter nach, wo jetzt gerade zufällig ein Parkplatz frei geworden ist? Meldet euch wieder mit einer PR-Meldung, wenn das Ding mit meinem Navigationssystem kommuniziert.

Nützlich?: Solang mir die Informationen keine App mit GPS Abgleich meiner Position per Audio mitteilt ist der Tweet nutzlos. Höchsten man hat einen Beifahrer der die Zeit hat beim Fahren den Tweets zu folgen.

April, April: Ich möchte das mal ganz einfach formulieren: Wo es nichts gibt, gibt es auch nichts zu wittern.

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