Demo für Stuttgart 21
Porsche-Betriebsrat Hück sagt ab
Marc Hippler,
17.11.2010 16:26 Uhr
Foto: apn
Stuttgart - Kommt er oder kommt er nicht? Für eine Kundgebung des Bündnisses für Stuttgart 21 am 20. November auf dem Schlossplatz wird seit Tagen mit Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück » als Redner geworben. Auf der Internetseite des Bündnisses gibt es entsprechende Plakate zum Download ». Darauf wird Hück neben Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Birgit Homburger, Landesvorsitzende der FDP in Baden-Württemberg, als Redner angekündigt. Doch seit Dienstagnachmittag gibt es Verwirrung um den angekündigten Auftritt. Auf Facebook tauchte ein Schreiben auf », das die Teilnahme Hücks dementiert, es ist vom Betriebsratchef selbst unterschrieben. Seine Teilnahme an der Kundgebung entspreche nicht den Tatsachen, heißt es darin. Und: "Ich werde selbst entscheiden, ob und wann ich mich zu diesem Thema äußern werde." Das Schreiben ist nach Informationen von Stuttgarter Zeitung Online echt.
Was ist also schief gelaufen?
Christian List », Vorsitzender des Vereins Bündnis der Befürworter "Wir sind Stuttgart 21″ weiß es am späten Dienstagnachmittag auch nicht: "Wir haben Herrn Hück als Redner für die Kundgebung angefragt und von Porsche eine Bestätigung erhalten", sagt er. Deshalb sei man mit der Teilnahme Hücks an der Kundgebung an die Öffentlichkeit gegangen. Mit Hück selbst habe List allerdings nicht gesprochen.
Hücks Büro dementiert die Teilnahme des Betriebsratschefs an der Pro-Demo offiziell. "Er kommt nicht", heißt es. Uwe Hück stecke in Verhandlungen.
In einer offiziellen Stellungsnahme » positioniert sich Uwe Hück pro Stuttgart 21: "Ich stehe zu Stuttgart 21, aber es darf keine Spaltung im Ländle geben", schreibt er. Und weiter: "Ich weiß, dass ich mich einmischen muss, wenn ich etwas ändern will. Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, mich offensiver als bisher zu engagieren."
Das Bündnis der Befürworter "Wir sind Stuttgart 21" hat in einer Pressemitteilung » zur Absage Hücks Stellung bezogen. Darin heißt es, Hück habe seine Teilnahme an der Kundgebung am 9. November schriftlich bestätigt. Am Dienstag habe die Porsche AG aber mitgeteilt, dass Uwe Hück erst wieder ab dem 1. Dezember für eine Rede zur Verfügung stehe. "Das Bündnis wundert sich über dieses Vorgehen und wird den Redebeitrag von Uwe Hück entsprechend ersetzen", heißt es in der Mitteilung.
Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat gegenüber Stuttgarter Zeitung Online bestätigt, sich künftig im Konflikt um Stuttgart 21 verstärkt engagieren zu wollen. "Ich werde mich künftig mehr einmischen. Das soll keine Eintagsfliege bleiben", sagte er. Die Auseinandersetzungen um das Projekt sehe Hück zunehmend kritisch: "Ich fürchte, dass der Streit eine große gefahr fürs Ländle ist."
Hück ist zuversichtlich, dass es noch einen Kompromiss geben wird. Allerdings solle man sich auf das konzentrieren, was noch zu ändern sei: "Es ist wie bei Tarifverhandlungen: Wenn ich einsteige, muss ich wissen, wo ich am Ende realistisch lande. Es nützt nichts, etwas zu versprechen, das man nicht halten kann."
Was ist also schief gelaufen?
Christian List », Vorsitzender des Vereins Bündnis der Befürworter "Wir sind Stuttgart 21″ weiß es am späten Dienstagnachmittag auch nicht: "Wir haben Herrn Hück als Redner für die Kundgebung angefragt und von Porsche eine Bestätigung erhalten", sagt er. Deshalb sei man mit der Teilnahme Hücks an der Kundgebung an die Öffentlichkeit gegangen. Mit Hück selbst habe List allerdings nicht gesprochen.
Hücks Büro dementiert die Teilnahme des Betriebsratschefs an der Pro-Demo offiziell. "Er kommt nicht", heißt es. Uwe Hück stecke in Verhandlungen.
In einer offiziellen Stellungsnahme » positioniert sich Uwe Hück pro Stuttgart 21: "Ich stehe zu Stuttgart 21, aber es darf keine Spaltung im Ländle geben", schreibt er. Und weiter: "Ich weiß, dass ich mich einmischen muss, wenn ich etwas ändern will. Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, mich offensiver als bisher zu engagieren."
Update 13.30 Uhr:
Das Bündnis der Befürworter "Wir sind Stuttgart 21" hat in einer Pressemitteilung » zur Absage Hücks Stellung bezogen. Darin heißt es, Hück habe seine Teilnahme an der Kundgebung am 9. November schriftlich bestätigt. Am Dienstag habe die Porsche AG aber mitgeteilt, dass Uwe Hück erst wieder ab dem 1. Dezember für eine Rede zur Verfügung stehe. "Das Bündnis wundert sich über dieses Vorgehen und wird den Redebeitrag von Uwe Hück entsprechend ersetzen", heißt es in der Mitteilung.
Update 17.45 Uhr:
Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat gegenüber Stuttgarter Zeitung Online bestätigt, sich künftig im Konflikt um Stuttgart 21 verstärkt engagieren zu wollen. "Ich werde mich künftig mehr einmischen. Das soll keine Eintagsfliege bleiben", sagte er. Die Auseinandersetzungen um das Projekt sehe Hück zunehmend kritisch: "Ich fürchte, dass der Streit eine große gefahr fürs Ländle ist."
Hück ist zuversichtlich, dass es noch einen Kompromiss geben wird. Allerdings solle man sich auf das konzentrieren, was noch zu ändern sei: "Es ist wie bei Tarifverhandlungen: Wenn ich einsteige, muss ich wissen, wo ich am Ende realistisch lande. Es nützt nichts, etwas zu versprechen, das man nicht halten kann."
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"Scrabble"
Wie pflegt Herr Mappus immer zu sagen:"Ich bin ganz bei Ihnen". Deshalb völlige Übereinstimmung.
"Aufgeklärter"
Danke für den Hinweis, bin als "Neuer" leider noch etwas unbedarft. Allgemein würde ich es aber durchaus begrüßen, wenn sowohl die S-21 Befürworter (hauptsächlich und überwiegend), als auch einige S 21-Gegner bei einer sachlichen Diskussion der Fakten bleiben würden. Nachdem ich jetzt seit etwa 1 Woche die Kommentare in StZ und seit 3 Tagen auch STN und Zeit lese und seit vorgestern auch selbst kommentiere , muss ich feststellen, dass die Projektbefürworter insgesamt zwar deutlich in der Unterzahl sind, dass aber bei dieser "Unterzahl" eine proportional große Zahl dabei ist, die leider sehr oft unsachlich, wenig faktenorientiert und sehr polemisch schreiben. Das ist offensichtlich. Ich finde es sehr schade, dass aber dann etliche genau dieser genannten S21-Befürworter den Gegnern vorwerfen, dasss sie lügen, hetzen und spalten, aber in ihren eigenen Kommentaren genau das doch selbst tun. Damit wird man nicht sehr glaubwürdig, ehrlich gesagt. Ich möchte aber auch an einige S-21 Gegner appellieren - das ist aber die Minderzahl - diese Hetzerei nicht mitzumachen und zu versuchen, sachlich zu bleiben. Auch wenn es oft schwerfällt, ich weiss das.
"Scrabble"
Sie werden noch nicht bemerkt haben, daß "Jakutzi" ein gut bezahlter PR-Schreiber ist, der von Bericht zu Bericht die Kommentarfelder mit Hetztiraden vollschmiert. Ihre Mühe, mit ihm eine Diskussion anzufangen ist vergeblich, da er im nächsten Beitrag wieder genauso kommentiert, wie wenn nichts geschehen wäre. Es ist ja die Aufgabe der von der Landesregierung angekündigten und beauftragten PR-Agenturen, mit ihren Bezichtigungen und Lügenbehauptung für Verwirrung zu sorgen (im offiziellen Jargon von Mappus heißt dies" das Volk informieren"!!!). Es ist die gleiche Strategie einer "Christa Neff", die die von mir sachlich vorgetragenen Gegenargumente in einem Kommentar als "Beleidigung" auffaßte. Den Befürworter gehen allesamt die Argumente aus. Auf der Schlichtung werden sie zerfleischt. Trotzdem behauptet eine Frau Gönner, nachdem Herr Palmer glasklar die Möglichkeit und Vorteile von K21 vortrug, daß er sinngemäß keinen Beitrag zu K21 vorgelegt hätte. Nun schlagen sie halt wild um sich und scheuen sich auch nicht davor, selbst zu beleidigen, von den Märchenerzählungen und falschen Behauptungen mal abgesehen. Da fallen einem ja so Höhepunkte wie die Aussprüche eines Pfarrer Bräuchle, einem Herr Strobl u. a. ein, die selbst nicht merken, wie sie den Gegner in die Hände spielen. Und was sich über das Wochenende an Berichte wegen der wackeligen Finanzierbarkeit und sonstigen verfassungwidrigen Handlungen der Bahn angesammelt hat, läßt die S21-Befürworter immer schlechter aussehen. Für die Befürworter "befürchte" ich halt, daß das sehr löchrige und immer noch mehr löchrig werdende Lügengebäude jetzt so wankt, daß es in den nächsten Tagen einstürzen wird, vielleicht noch vor Weihnachten. Darauf freue ich mich. Dann hätte Stuttgart und das Umland endlich Ruhe und Frieden. Wir werden Oben bleiben! Oben ist besser mit Kopf als unten ohne. Oben ist Leben, Licht und Sonnenschein, unten ist nur Langeweile, Dunkelheit und der Tod!