Landtagswahl Baden-Württemberg Der Wahlsonntag in der Zusammenfassung

Von atr/jfi/kap/mrz/rmu/dpa 

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist vorbei, die Grünen werden stärkste Kraft - und können landesweit viele Direktmandate erringen. Der Liveticker vom Wahlsonntag zum Nachlesen!

Die Grünen im Land mit ihrem Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann freuen sich über das beste Wahlergebnis im Land. Foto: Getty 22 Bilder
Die Grünen im Land mit ihrem Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann freuen sich über das beste Wahlergebnis im Land.Foto: Getty

Stuttgart - Monatelang haben Winfried Kretschmann (Grüne), Guido Wolf (CDU) und die anderen Landespolitiker um die Stimmen der Bürger in Baden-Württemberg gebuhlt: An diesem Wahlsonntag hat sich gezeigt, was die Bürger wollen. Ein triumphaler Wahlsieg hat die Grünen mit Regierungschef Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg zum ersten Mal in einem Bundesland zu stärksten Kraft gemacht. Die Partei siegte mit 30,3 Prozent - damit erhob der 67-jährige Kretschmann am Sonntag den Anspruch auf die Regierungsbildung. Das Ergebnis sei „furios und überwältigend“ und ein Auftrag, das Land weitere fünf Jahre zu führen, sagte er.

Für eine Fortsetzung der bisherigen grün-roten Regierung reichte es nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nicht. Möglich wäre zum Beispiel eine grün-schwarze Koalition. Neben Kretschmann beanspruchte ungeachtet des CDU-Debakels auch Spitzenkandidat Guido Wolf den Auftrag zur Regierungsbildung. Grün-Rot sei abgewählt, betonte er. Die CDU kam auf 27,0 Prozent der Stimmen, 12 Punkte weniger als bei der Wahl 2011. Es war das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Partei, die nach mehr als sechs Jahrzehnten nun nicht mehr stärkste Kraft im Südwesten ist.

In unserem Liveticker können Sie die Entwicklungen am Wahlsonntag nachlesen! 

Unser Themenspezial rund um die Landtagswahl in Baden-Württemberg mit ausführlichen Informationen finden Sie hier!

 

 

 

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20 Kommentare Kommentar schreiben

Volle Zufriedenheit: grün-schwarz meine Wunschkoalition seit 10 Jahren und gleichzeitig ein Denkzettel an Merkels Flüchtlingspolitik und endlich wieder eine echte Opposition. Jetzt müssen die Politiker richtig interpretieren und handeln. Statistiken in ganz Deutschland zeigen eine 52 % Ablehnung in der ganzen Bevölkerung der Merkelschen Flüchtlingspolitk. Ich rate den deutschen Politikern sich der Politik unserer Nachbarländern anzupassen, d.h. ein demokratisches Verhalten zu zeigen und innenpolitisch ebenfalls. Die Bürger haben so gewählt und die Politiker müssen dies akzeptieren.

Abwarten: Im Jahr 2011 hat die CDU 39% erreicht und dennoch haben die Grünen mit damals 24% mit der SPD ,damals mit 23% die Regierung gebildet . Da es nicht für Grün/Rot reicht, aber eventuell für CDU/SPD/FDP , sollten sie doch mal abwarten . Sollte es dann sogar so noch kommen, dann bin ich vor allem auf den Kommentar eines Herr Feuerbacher gespannt. Denn wie Herr Strobel im SWR schon sagte, die CDU hat 2011 als stärkste Partei mit 39 % auch nicht die Regierung gebildet und die Spielregeln haben sich bis heute nicht geändert !

Der Unterschied: Der Unterschied ist, dass damals die Grünen stark zugelegt haben und die CDU verloren hat. Nun haben die Grünen erneut zugelegt und die CDU noch deutlich mehr verloren. Immer mehr Wähler wollen also die Grünen und immer weniger die CDU. Es fördert bestimmt nicht das gesellschaftliche Klima, wenn eine immer stärker werdende Partei mit einem beliebten Ministerpräsidenten hinter einer Parte mit zweistelligen Verlusten und einem farblosen, blassen und selbst in den eigenen Reihen nicht immer für geeignet empfundenen Spitzenkandidat zurückstecken müsste. Und wenn die CDU mit deiner Partei koaliert, die ebenfalls 2-stellig verloren hat, wäre diese eine komplette konterkatierung des Wählerwillens. Und wenn sich 2 Wahlverlierer zum gewinner ernennen, werden diese Parteien bei der nächsten Wahl noch mehr Verluste einfahren. Und das zu recht.

Fehlende Parteien auf dem Wahlzettel?: Eigentlich ging ich davon aus, dass es für den Wahlkreis I in Stuttgart einen Kandidaten für "Die Partei" gab. Auf dem Wahlzettel war sie aber nicht zu finden. Eigentlich wollte ich diese Partei wählen. Ist da was schief gelaufen. Wäre nett, wenn die StZ recherchieren könnte.

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Zum Beispiel dann, wenn sich Winfried Kretschmann verabschiedet.

Na, fertig gelacht?: Na ja, Herr Reichert, wenn man bedenkt, dass uns so "Führungskräfte" wie Guido Wolf oder Roland Schmid erspart bleiben, kann man fast mit dem skandalösen AfD-Ergebnis leben. Das hält sowieso nicht lange.

Oje...: Der arme Herr Schmid - erzählt wohl zum letzten Mal was über unanständige Bürger. Dann ab ins Reich der vergessenen SPD-Chefs.

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