Dienstreise des OB
Schuster weiht Platz in Chile ein
Jörg Nauke,
28.08.2010 17:31 Uhr
"Die Reise war seit langem geplant. Ich freue mich, dass im Zentrum von Santiago de Chile eine Plaza de Stuttgart eingeweiht wird", sagt OB Schuster. Foto: dpa
Stuttgart - Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) ist am Freitagabend nach Chile aufgebrochen. In der Hauptstadt Santiago de Chile weiht er die "Plaza de Stuttgart" ein. Auf Anfrage der StZ sagte der OB, der sich wegen Stuttgart 21 starker Kritik ausgesetzt sieht: "Die Reise war seit langem geplant. Ich freue mich, dass im Zentrum von Santiago de Chile eine Plaza de Stuttgart eingeweiht wird." Er werde eine Reihe von politischen Gesprächen führen, die sich unter anderem um die weitere Zusammenarbeit im Bereich Stadtentwicklung, duale Ausbildung und Kultur drehten. Schuster kündigte allerdings an, "auf Grund der aktuellen Situation in Stuttgart" unmittelbar nach der Einweihung zurückfliegen . "Den geplanten anschließenden Privataufenthalt habe ich gestrichen."
In einem der ältesten Viertel der Hauptstadt soll eine rund 1800 Quadratmeter große Freifläche den Namen "Plaza de Stuttgart" bekommen. Der OB hat für die rund 250.000 Euro teure Baumaßnahme einen städtischen Zuschuss von 20.000 Euro genehmigt. Bereits seit Herbst 2006 heißt die Aussichtsplattform auf dem Haigst, wo der Ideengeber, der chilenische Honorarkonsul Georg Kieferle wohnt, Santiago-de-Chile-Platz.
In einem der ältesten Viertel der Hauptstadt soll eine rund 1800 Quadratmeter große Freifläche den Namen "Plaza de Stuttgart" bekommen. Der OB hat für die rund 250.000 Euro teure Baumaßnahme einen städtischen Zuschuss von 20.000 Euro genehmigt. Bereits seit Herbst 2006 heißt die Aussichtsplattform auf dem Haigst, wo der Ideengeber, der chilenische Honorarkonsul Georg Kieferle wohnt, Santiago-de-Chile-Platz.
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kleinkariertes gehabe
von einigen Leuten die demokratische Mehrheiten nicht akzeptieren wollen. Der OB hat ja noch andere Aufgaben oder? Hoffentlich werden die Belagerer zur Rechenschaft gezogen!!!
stilberater
scheint im Stuttgarter Rathaus angesiedelt zu sein...# Merke, i.d. reden wir hier von Steuergeldern - also Geldern die anderen Bürgern ungefragt entzogen werden. Wir haben eben in Stuttgart eine Bourgeoisie die eine mission needless durchzieht und das Proletariat. Gehöre zum Proletariat - laut Steuerbescheid muss ich Steuern bezahlen. Schön daß die Benennung Stuttgarter Platz den Steuerzahler allein 20.000 € kostete. On top seine seine lange geplante Reise - stimmt, der Honorarkonsul in Santiago kämpft seit 2008 um die Benennung einer Stelle mit "Stuttgarter Platz". Lasst unseren geliebten Stuttgarter OB in Chile am Stuttgarter Platz ein Altersdomizil finden in der Hoffnung er kehrt nie wieder nach Stuttgart zurück.
20.000 Euro
Warum soll man nicht 20.000 € seiner Partnerschaft schenken. Warum muss man aber für (wenn es reicht) für den gleichen Betrag seinen Geld hinterher fliegen? So etwas ist instinktlos. Aber es ist eben nicht sein Geld, sondern das des Steuerzahlers.