StZ-Diskussion zur Landtagswahl Die Debatte im Video

Von StZ 

Beim Diskussionsabend der Stuttgarter Zeitung sind die sechs aussichtsreichsten Spitzenkandidaten der Landtagswahl aufeinandergetroffen. Im Video können Sie sich die Diskussion des Abends anschauen. 

Stuttgart - Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg sind die Spitzenkandidaten der aussichtsreichsten Parteien noch einmal in die Arena gestiegen. Auf Einladung der Stuttgarter Zeitung haben sich Winfried Kretschmann (Grüne), Guido Wolf (CDU), Nils Schmid (SPD), Hans-Ulrich Rülke (FDP), Bernd Riexinger (Linke) und Jörg Meuthen (AfD) den Fragen von StZ-Chefredakteur Joachim Dorfs und Reiner Ruf aus dem Ressort Landespolitik gestellt.

Vor allem der Umgang mit der rechtspopulistischen AfD prägte die Debatte. Auch die Flüchtlingspolitik wurde kontrovers diskutiert. Mehr als 650 Gäste verfolgten die Debatte im Stuttgarter Haus der Wirtschaft

 

  Artikel teilen
39 Kommentare Kommentar schreiben

Wie immer kommt es auf die Sichtweise an: die bisher regierenden Parteien der letzten Jahrzehnte konnten nur für wenige Jahre " Gute Arbeit " abliefern. BESTER Beweis hierfür sind die wechselnden Parteien in der Bundesregierung. - - - Temporär vorhandene Parteien wie angesprochenen REP und weitere, - haben immerhin die Wiedervereinigung Deutschlands mit auf den Weg gebracht. - - - Somit ist eine JEDE Partei letztendlich nur Mittel zum Zweck, um Veränderungen anzustoßen.

Es ist absolut lächerlich, diese rechtsaußen herum geisternden Reps als Helfer für die Wiedervereinigung zu zitieren. : Maßgeblich war die Ostpolitik, die von Bahr eingeleitet und von Brand mit seinem Kniefall in Warschau deutlich herausgestellt wurde. Wer heute Rechtsradikale als Kronzeugen für die friedliche Wiedervereinigung anführt, kann gleich einen Maulesel auf die Rennbahn nach Iffezheim delegieren wollen.

Bitte erinnern Sie sich: Sie haben REP und NPD in Ihren Ausführungen aufgezählt. - - - Wenn Ihnen diese politische Ausrichtung nicht zusagt, - sollten Sie das in Ultima Ratio nicht mehr zu Thema machen. - - - Dann muss man hier im Forum auch nicht mehr auf unangenehme Themen eingehen. - - - In eigener Sache: mein Opa war Fernmelder beim Afrikafeldzug ( Granate in den Jeep bekommen, mein ältester Onkel liegt irgendwo an der Ostfront, mein Vater überlebte bis heute ( den kann ich zu Details befragen ) . Also wir wurden ausreichend geläutert und wollen mit der " Braunen Masse " , nichts zu tun haben.

Gibt es eine Analyse: der jeweiligen Redezeiten? Ich kann es nicht belegen, aber gefühlt bekamen Kretschmann, Schmid und Wolf weitaus mehr Gelegenheit, sich zu äußern, als Riexinger, Rülke und Meuthen.

Es gab 2 Personen,: die rhetorisch und in der Klarheit der Formulierungen - unabhängig vom Inhalt - den anderen überlegen waren. Das war schon offensichtlich. Wolf mit zu vielen Allgemeinplätzen. Schmid kann man nicht vollnehmen, die SPD-Platidüden höre ich schon mein Leben lang. Die gleiche Litanei, keine Spur von Originalität. Riexingers Position ist nicht meine, immerhin verstehe ich, was er will. Von allen kann ich das nicht behaupten. Als Person mag ich den MP, aber das rhetorische Herumgestakse ist für den 1. Repräsentanten des Industrielandes BW nicht vorteilhaft. Er ist alt geworden. In der Schulpolitik wird er BW vollends auf das Hamburger und Bremer Niveau bringen. An Meuthens Klarheit im Denken und Reden kam keiner heran, auch nicht Rülke, der mich als Person angenehm überrascht hat. Ich bin parteipolitisch nicht gebunden und habe in meinem Leben fast allen in der Diskussion vertretenen Parteien schon meine Stimme gegeben, wenn mich Personen und Inhalt (alles zu seiner Zeit) überzeugt haben. Die Linken habe ich noch nie gewählt.

Der Wolf im Schafspelz. : Und die Dummen unter den Deutschen lassen sich erneut vormachen, wie man sie mit scheinheiligen Parolen einwickeln kann, um hinter vorgehaltener Hand rechtsradikale Parolen zu übernehmen. Dass die AfD mit dem Hintergrund eines braunen Filzes, der von Höcke, über Petry, Pretzell bis zu Gauland und dem "Aufräumer" Frohnmeier reicht, den mündigen Wähler mit verharmlosendem Geschwätz zu den von ihr geplanten "Torheiten" überreden möchte, ist nicht neu. Schon die Nazis haben die "Dummheit" der von ihnen gehassten Demokraten verlacht. Jetzt dasselbe schäbige Spielchen der AfD.

Valium wäre kurzfristig eine Option: Können Sie mal eine andere Platte auflegen?

Anzeige der Diskussion als Livestream nicht möglich: Hightechland BW und weder auf Android noch auf iOS ließ sich der Livestream anschauen. Stattdessen wurde die ganze Zeit über eine Meldung angezeigt, dass man an der Behebung des Problems arbeite, leider ohne Ergebnis. Wieder eine Chance verpasst, jungen Menschen in BW über die aktuellen technischen Möglichkeiten Politik nahezubringen.

Moderation unterirdisch: Es geht um eine Landtagswahl, deshalb sollten die Landesthemen Bildung, innere Sicherheit und Verkehr im Vordergrund stehen. Zweidrittel der Zeit ging es aber um AFD und Flüchtlingskrise und das auch noch stümperhaft und stotternd moderiert. Die Politiker taten einem ja fast leid, auf solche schlecht gestellten Fragen antworten zu müssen Christian Fünfgeld

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.