Download Special zu Stuttgart 21

Von StZ 

Auf mehreren Sonderseiten hat die Stuttgarter Zeitung das Projekt Stuttgart 21 vorgestellt. Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir die Beilage zum Downloaden an.

 Illustration: Friederike Groß
Illustration: Friederike Groß
Stuttgart - Von den Anfängen Ende der 80er-Jahre bis heute hat die StZ in unzähligen Artikeln Stuttgart 21 " aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Trotz aller Intensität der täglichen Berichterstattung hat die Redaktion - auch auf vielfache Anregung von Lesern - beschlossen, einen Schritt zurückzutreten das Projekt noch einmal in Gänze vorzustellen.

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir die Sonderbeilage jetzt kostenlos als pdf an.

Hier kann man die Sonderbeilage kostenlos downloaden. »

Wir erörtern das Für und Wider von Stuttgart 21, zeigen die Protagonisten auf beiden Seiten, weisen auf die offenen Fragen und auf die Alternativen hin. Natürlich kann die StZ die Auseinandersetzung nicht schlichten. Auch gibt die Redaktion nicht vor, alles zu wissen. Dazu ist das Gesamtprojekt viel zu komplex, und in einigen Fragen stehen sich die Behauptungen von Projektträgern und Projektgegnern gegenüber, ohne dass sie überprüfbar wären. Doch die Auflistung der Streitpunkte und das Abwägen von Chancen und Risiken mag ein Beitrag zur Versachlichung der Debatte sein.
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112 KommentareKommentar schreiben

Gericht: Stocker hat als Versammlungsleiter versagt: Ich hätte mir als Überschrift gewünscht: Dem Antrag, dem Protokoll des Polizeifunkverkehrs die genauen Zeiten zu entnehmen , hatte die Richterin nicht stattgegeben. Ich muß ja schon froh sein, daß Herr Nauk diesen Satz gegen Ende des Artikels geschrieben hat. Wer versteht, daß eine Richterin jemanden zu einer Strafe verurteilen kann, ohne vorher die Sachlage zu klären. Wurde die Bannmeile erst nach Versammlungsende überschritten, wäre das Urteil um so unverständlicher . Ich kann mich z.B. nicht erinnern, daß das Gelände um den Landtag überrhaupt abgesperrt war. Wann weden die Verantwortlichen für das Abreissen unseres denkmalgeschützeten Nordflügels, für die Verletzten am schwarzen Donnerstag und die illegale Baumfällungen..... zur Rechenschaft gezogen? Seit einiger Zeit sorgt z.B die Polizei nicht mehr dafür, daß der Auto- und Busverkehr rechtzeitig zu angemeldeten Demonstrationen, an denen auch Familien mit Kindern teilnehmen, umgeleitet wird. Es entstehen lebensgefährliche Situationen, da die Autofahrer häufig aggressiv reagieren. Ihnen ist wohl noch nicht bewußt, daß S 21, falls wir es nicht verhindern können, täglich und über Jahre Verkehrschaos auf die Straße bringen würde.

Ergänzung: ...und wenn Sie's schwarz auf weiß brauchen: Lesen Sie den Artikel zum Wetterchaos in der Augsburger Allgemeinen am 3.12. Dort lehnt ein Sprecher der Bahn aus Kostengründen eine technisch mögliche stärkere Beheizung der Weichen ab. Wetterbedingte Störungen seien den Kunden zuzumuten. Noch Fragen???

Von wegen: @exstuttgarter: Sachlich bleiben. Wenn Sie wissen wollen, was die Bahn unter Planung und Kundennähe versteht, fragen Sie mal einen Bahnpendler. Aber bitte nicht einen in Stuttgart, denn da funktioniert der Bahnhof ja. Ich empfehle Ihnen die Strecke Augsburg-München, die seit 12 Jahren 4gleisig ausgebaut wird. Oberirdisch, mit einem kleinem Unterquerungstunnelchen. Machen Sie sich dort ein Bild. Und dann werden Sie verstehen, warum manche Leute einfach mal a priori nicht glauben, was die Bahn so verspricht. Das nennt man leidvolle, bittere Erfahrung. Und wenn ein Bahnhof unter die Erde zu bringen ist, dann bitte den in München. Gell.

Stuttgart: Stuttgart 21 kann nur in Stuttgart passieren. Nicht weil es in Stuttgart ist, sondern: 1. weil der heimatschwüle Rabbatz schwäbisch ist. 2. weil Schwaben immer Recht haben, 3. weil diese sich nicht zu schade sind Rattenfängern nachzulaufen. Es sind auch zuviele 'vergessliche' Alte dabei, die eigentlich noch wissen müssen wie es war mit Kleiner-Schlossplatz, erster Ausbau B10 bis Plochingen, Tunnel vor der König-Karls-Brücke, .........! Wenn schwäbische Unternehmer und Politiker das Land trotzdem vorwärts gebracht haben, wäre von dem kleinen Teil Volk, welches im Schlossgarten trampelt, als Minimum etwas Nachdenken zu erwarten. - Die Jungen am Zaun werden sowieso später Ihren Besuch dann in den 'Schönen Bahnhof' führen.

Das ist die Frage: @C Frenzel, das ist auch meine Frage. Den schönen Artikel der SZ (Der unheilbare Mangel) nimmt offensichtlich niemand zur Kenntnis, ich habe aber bisher nirgends eine Gegendarstellung o.ä. gelesen. Bis das geschieht, nehme ich den Artikel ernst. Damit ist aber eines der Hauptargumente der Projektbefürworter erledigt, nämlich die Legitimation des Projektes. Es hat nie eine Abstimmung der Wähler zu diesem Projekt gegeben, weil vorher bereits alles vertraglich fixiert war. Auch zur Verfassungswidrigkeit der Beteiligung des Landes BW habe ich nichts mehr gehört. Wie steht es damit? Was ist also mit der Finanzierung des Projektes? Die hier von einigen lobenswerten Fachleuten sachlich diskutierten Einzelheiten sind ja schon komplex, um es vorsichtig auszudrücken. Da muß die Frage gestellt werden, ob die Entscheider die Fakten kannten und sie auch beurteilen konnten oder ob sie da von 'Experten' sachdienliche Hinweise bekommen haben. Die Verstrickung einiger Handelnder in die Profiteursklientel ist ja sichtbar. Alles is allem erscheint mir die Entstehungsgeschichte des Projektes doch sehr fragwürdig. Und ich möchte mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn bei den Bauarbeiten wirklich etwas passiert. Herr Ramsauer sagt, er gehe davon aus, daß das Projekt gut geplant sei. Ja, weiß er es denn nicht? Und was die Bahn unter Planung versteht, sieht, wer mitbekommen hat, daß sie nach über 10 Jahren Bauzeit Augsburg-München bei Haspelmoor entdeckt hat, daß der Untergrund da Moor ist. Ein Schenkelklopfer, wenn es nicht so traurig wäre und ein weiteres Jahr gekostet hätte.

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