Eintrittspreise Abendtarif im Bad Berg
ury, 09.12.2011 17:18 Uhr
Das Leuze zählt zu den beliebtesten Stuttgarter Bädern. Foto: Achim Zweygarth
Das Leuze zählt zu den beliebtesten Stuttgarter Bädern. Foto: Achim Zweygarth

Stuttgart - Im Januar steigen die Eintrittspreise der Stuttgarter Bäder. Die Tarife in den Mineralbädern werden um 50 Cent angehoben. In den Hallen- und Freibädern beträgt der Aufschlag für die Einzelkarte bei den Erwachsenen 20 Cent, bei Kindern und Jugendlichen zehn Cent. Der Eintritt in die Saunen wird um 50 Cent teurer. Dies entspreche einer durchschnittlichen Preiserhöhung von fünf Prozent.

Die Verwaltung begründet die Erhöhung mit gestiegenen Ausgaben für das Personal und für Sachmittel. Seit der vorherigen Erhöhung im Januar 2010 habe die Preissteigerungsrate 4,1 Prozent betragen, für Energie sogar 5,7 Prozent beim Gas und 7,9 Prozent für Strom.

Im Leuze wird noch gearbeitet

Im Leuze gelten die höheren Preise erst in der Zeit nach der Sanierung, bis dahin ist der Eintrittspreis um 20 Prozent reduziert. Im Freibad Sillenbuch gelten die neuen höheren Eintrittspreise erst nach der geplanten Sanierung im Sommer 2013. Im Mineralbad Berg wird erstmals ein Abendtarif ausprobiert. In den letzten eineinhalb Stunden wird der Einzeleintritt nicht mehr 7,60 Euro kosten, sondern nur noch 5,70 Euro. Der Versuch, der den Bäderbetrieben im Berg möglicherweise geringere Einnahmen beschert, wird gemacht, weil dies im Rahmen des Bürgerhaushalts von vielen Bürgern gewünscht wurde.

Durch die Preiserhöhung rechnet die Stadt im nächsten Jahr mit höheren Einnahmen von 340 000 Euro, im Jahr 2013 mit zusätzlichen 400­ 000 Euro. Der Wirtschaftsausschuss stimmt der Tariferhöhung ohne Debatte einstimmig zu. ury

Kommentare (3)
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DEZ
10
Marc Tz., 13:40 Uhr

Angemessenes Verhältnis von Leistung und Gegenleistung?

Die Frage, ob es dann noch im Verhältnis zur gebotenen Leistung angemessen ist, wenn man dann bspw. als Erwachsener für einen Eintritt über 2 1/2 Stunden ins Mineralbad Cannstatt fast 8 Euro zu löhnen hat, muss jeder selbst für sich beantworten. Ich habe die Frage für mich schon beantwortet und werde nicht mehr dorthin gehen.

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DEZ
09
Stuttgarter 66, 20:14 Uhr

Meidet Stuttgart

Kaum ist es entschieden, werden erst die Haushaltslöcher bekannt und kommen wie nicht anders zu erwarten die ersten Preiserhöhungen zur Finanzierung von Stuttgart 21. Mal sehen wann nach den Bädern die Museumseintrittspreise angehoben werden. Dann kommen die Parkgebühren. Offizielle Begründung ist natürlich erhöhte Personalkosten und Energiekosten. Jetzt müssen allerdings Gewinne her, damit man den Bürgermeister Schuster Gedenkbahnhof bauen kann. Mein Vorschlag: Meidet Stuttgart und geht in die Bäder und die Städte (ludwigsburg, Esslingen, Böblingen) im Umkreis für die nächsten 10-15 Jahre. Das wird die günstigere Lösung sein. Die haben unser Stuttgarter Problem nicht und Schuster sieht endlich was er in der Stadt angerichtet hat.

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DEZ
09
Louis, 17:59 Uhr

80 Millionen für eine Bibiliothek ausgeben und

dann die Preise für die Bäder erhöhen! Die spinnen, die in Stuttgart!

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