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Erdwärmebohrung in Rudersberg Defektes Bohrloch soll Hebung des Bodens verursacht haben

hll, 22.02.2013 14:47 Uhr

Rudersberg - Der Grund für die Geländehebungen im Dorf Zumhof, das zu Rudersberg (Rems-Murr-Kreis) gehört, ist nun von Experten klar benannt. Es sei eine missglückte Erdwärmebohrung, deren abgebrochenes Gestänge im Boden feststeckt, erklärten Experten vom Freiburger Landesamt für Geologie bei einer Informationsveranstaltung in Rudersberg. Durch dieses nicht abgedichtete Bohrloch, das vor rund fünf Jahren von einer Firma aus der Region angelegt wurde, soll Wasser in eine gut 18 Meter dicke Schicht aus Anhydrit gelangen, der sich ausdehne und bis zu 60 Prozent an Volumen gewinne, sagte Clemens Ruch, Abteilungsleiter für Ingenieurgeologie. Wie sich bei dem ähnlichen Vorfall in Staufen im Breisgau gezeigt habe, seien dafür bereits geringe Wassermengen ausreichend, sagte Ruch. Die Reaktion könne auf einen kleinen Bereich beschränkt sein, die Kräfte, die sie entwickle, könnten eine viel größere Fläche an der Erdoberfläche anheben, erklärte Ruch. Im am stärksten betroffenen Bereich haben sich die Häuser und Straßen inzwischen um mehr als einen halben Meter gehoben, 30 bis 40 Häuser des Ortes sollen nun geschädigt sein. hll

 
 
Kommentare (15)
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FEB
24
natürlicherStuttgarter, 10:07 Uhr

man darf auch mal lachen

Googeln Sie mal bergmechanischer Versuch und Wagenburgtunnel. Da wurde im Wagenburgtunnel der Gipsanhydrit vorsätzlich unter Wasser gesetzt. Jetzt geht der Tunnel kaputt. Genau da wo 3 Zugröhren darunter sollen. Wie blöd kann man denn sein ?

FEB
24
BiFi, 07:57 Uhr

...soll Hebung des Bodens verursacht haben

Was soll diese Überschrift aussagen, verharmlosen? Laut Experten h a t das Bohrloch die Hebung verursacht. Na dann viel Spass mit S21.

FEB
23
Emil, 10:52 Uhr

Energiewende ....

Was regt man sich so darüber auf ? Gemessen an den Ereignissen im März 2011 in Japan ist das doch hier der Witz!

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