Erstes Halbjahr 2010 LBBW wieder tief in den roten Zahlen
dpa, 26.08.2010 12:09 Uhr
 Foto: Steinert
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"Deshalb wird die LBBW ihr Kreditersatzgeschäft weiter strukturiert und kontrolliert zurückführen, um künftig vergleichbare Auswirkungen auf das Ergebnis zu reduzieren." In den ersten sechs Monaten sei hier bereits ein Rückgang von rund acht Milliarden Euro auf etwa 66 Milliarden Euro erreicht worden. Bis zum Jahresende solle das Portfolio auf unter 60 Milliarden Euro zurückgeführt werden.

Zudem drückten die Provisionen für die Hilfen der Eigner in Höhe von 153 Millionen Euro und Kosten für den Konzernumbau von 54 Millionen Euro das Ergebnis. Die Bank hatte 2008 und 2009 wegen der Finanzkrise tiefrote Zahlen geschrieben. Unter strengen Auflagen hatte die EU-Kommission erlaubt, dass die Eigner - Land, Sparkassen und Stadt Stuttgart - das Institut mit Milliardensummen stützen.

815 Stellen sind bereits abgebaut


Die Bank soll sich künftig auf ihr Kerngeschäft vor allem mit mittelständischen Unternehmenskunden und Privatkunden konzentrieren. Die Bilanzsumme soll im Vergleich zu 2008 (rund 448 Milliarden Euro) um 41 Prozent schrumpfen. Außerdem sollen 2500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Bisher sei der Abbau von 815 Stellen unter Dach und Fach, teilte die Bank mit.

Die Aufhellung der Konjunktur und die steigende Exportnachfrage führten nach Angaben der LBBW zu einer deutlichen Erholung bei den mittelständischen Unternehmen im Kerngebiet Baden-Württemberg. Die Risikovorsorge konnte das Institut mehr als halbieren. Nur noch 297 Millionen Euro (Vorjahr: 717 Millionen Euro) legte die LBBW für faule Kredite zurück. Das operative Ergebnis schrumpfte von 405 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf ein Minus von 114 Millionen Euro.
Kommentare (3)
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AUG
26
Sonja, 16:57 Uhr

LBBW im Loch

Ich sage nur, der Untergrund - S 21 - großes Loch - LBBW weg. Schad isch's net drom

AUG
26
Wolfgang Krauss, 13:41 Uhr

Irgendwie komisch

Hallo, wahrscheinlich in meiner Naivität dachte ich, dass eine Geldanlage bei einer Bank doch sinnvoll und gut wäre. Es geht ja nicht nur um die Verzinsung des eingesetzten Kapitals, sondern auch um einen angemessenen Anteil am Gewinn der Bank. Offensichtlich gelten für die LBBW andere Regeln und die Anteilseigner benötigen auch keine Gewinnanteile. Es soll jedoch auch Banken geben, die ihr Geschäft so gut beherrschen, dass nicht Verzinsung und Gewinnausschüttung an Anteilseigner stimmen. Wie geht es übrigens der lBBW Immobilien ? Monetäre Grüße Wolfgang Krauss

AUG
26
volker vogelweide, 13:39 Uhr

na dann brauchen...

... wir nur zu warten, bis sie noch mit noch mehr steuergeld subventioniert werden, unsere vornehmen herren und damen banker - zocker. Im landes-haushalt 2009waren es 12 Mrd steuergelder. die grundstücke und bebauung am bahnhof haben sie von der stadt quasi geschenkt bekommen über quer-subventionen. FÜR DEN STEUERZAHLER SIND DAS WAHRSCHEINLICH DIE TEUERSTEN ARBEITSPLÄTZE IN GANZ BADEN-WÜRTTEMBERG. # :'-((