Erstes Halbjahr 2010 LBBW wieder tief in den roten Zahlen
dpa, 26.08.2010 12:09 Uhr
 Foto: Steinert
Foto: Steinert
Stuttgart - LBBW-Chef Hans Jörg Vetter hat nach einem Millionenverlust im ersten Halbjahr 2010 die Hoffnungen für das Gesamtjahr gedämpft. Die Lage an den internationalen Finanzmärkten bleibe angespannt, teilte die größte deutsche Landesbank am Donnerstag mit. Eine Prognose für das Gesamtjahr wagte Vetter nicht.

Im ersten Halbjahr fuhr die Landesbank Baden-Württemberg unter dem Strich einen Verlust von 290 Millionen Euro ein. Zu schaffen machten dem Institut vor allem die europäische Schuldenkrise, die Provisionen für die Hilfen der Eigner und Kosten für den Konzernumbau. Positiv verlief dagegen das Kerngeschäft der Bank mit Privat- und Unternehmenskunden.

Im ersten Halbjahr 2009 hatte die LBBW noch einen Gewinn von 302 Millionen Euro verbucht, im ersten Quartal 2010 stand unter dem Strich ein Plus von 136 Millionen Euro.

Die größten Probleme bereitete der LBBW das Kreditersatzgeschäft. Allein Risikoaufschläge infolge der Schuldenkrise belasteten die Bank von Januar bis Ende Juni mit 650 Millionen Euro. "Für die LBBW hat es hohe Priorität, die Belastungen, die durch die Volatilität der Märkte entstehen, nachhaltig zu verringern", teilte Vetter mit.

Kommentare (3)
Anzeigen
AUG
26
Sonja, 16:57 Uhr

LBBW im Loch

Ich sage nur, der Untergrund - S 21 - großes Loch - LBBW weg. Schad isch's net drom

AUG
26
Wolfgang Krauss, 13:41 Uhr

Irgendwie komisch

Hallo, wahrscheinlich in meiner Naivität dachte ich, dass eine Geldanlage bei einer Bank doch sinnvoll und gut wäre. Es geht ja nicht nur um die Verzinsung des eingesetzten Kapitals, sondern auch um einen angemessenen Anteil am Gewinn der Bank. Offensichtlich gelten für die LBBW andere Regeln und die Anteilseigner benötigen auch keine Gewinnanteile. Es soll jedoch auch Banken geben, die ihr Geschäft so gut beherrschen, dass nicht Verzinsung und Gewinnausschüttung an Anteilseigner stimmen. Wie geht es übrigens der lBBW Immobilien ? Monetäre Grüße Wolfgang Krauss

AUG
26
volker vogelweide, 13:39 Uhr

na dann brauchen...

... wir nur zu warten, bis sie noch mit noch mehr steuergeld subventioniert werden, unsere vornehmen herren und damen banker - zocker. Im landes-haushalt 2009waren es 12 Mrd steuergelder. die grundstücke und bebauung am bahnhof haben sie von der stadt quasi geschenkt bekommen über quer-subventionen. FÜR DEN STEUERZAHLER SIND DAS WAHRSCHEINLICH DIE TEUERSTEN ARBEITSPLÄTZE IN GANZ BADEN-WÜRTTEMBERG. # :'-((