FC Bayern München Ein Mario Gomez ist nicht genug
Carlos Ubina, 18.12.2010 19:13 Uhr
Mario Gomez hat wieder Grund zum Jubeln. Zuletzt traf er regelmäßig für den FC Bayern. Foto: dpa
Mario Gomez hat wieder Grund zum Jubeln. Zuletzt traf er regelmäßig für den FC Bayern. Foto: dpa
""Ich finde das Los ganz gut, denn wir haben noch eine Rechnung offen." "
Trainer Louis van Gaal über das Duell mit Inter Mailand

Stuttgart - In Gedanken fahren sie beim FC Bayern immer wieder nach Fröttmaning. Das ist jener Münchner Stadtteil, in dem die Fußballarena steht. Der Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und der Clubpräsident Uli Hoeneß erzählen dann gerne, wie schön es wäre, beim Champions-League-Finale 2012 in der heimischen Spielstätte mittendrin statt außen vor zu sein.

Doch in den vergangenen Wochen hat die Bayern-Granden immer öfter die Horrorvision überkommen, dass ihr Team in der nächsten Saison womöglich gar nicht in Europas Edelliga dabei sein könnte. Denn der deutsche Rekordmeister kann vieles, aber eine Grundregel kann er nicht aushebeln: auch der FC Bayern muss sich für die Champions League qualifizieren, wenn er Champions League spielen will.

"Wir haben viele Punkte verschenkt"


Und nur zwei Wege führen zum Ziel. Der erste über den kommenden Achtelfinalgegner Inter Mailand, wobei sich dadurch schon früh die Möglichkeit zur Revanche für das verlorene Königsklassenendspiel im vergangenen Mai bietet. Enden müsste die Route dann mit dem Triumph im Londoner Wembleystadion. Der zweite Pfad schlängelt sich durch die Bundesliga, wo die Münchner wenigstens den Rückstand von sechs Punkten auf den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen aufholen müssten oder zumindest Dritter werden sollten, um noch eine letzte Chance in der Qualifikation zu haben.

"Ich bin davon überzeugt, dass wir das in der Bundesliga schaffen", sagt Mario Gomez. Die notwendigen Tore dazu soll der wiedererstarkte Stürmer erzielen. Nach einer Grippe kehrt er am Sonntag gegen seinen ehemaligen Club VfB Stuttgart in die Bayern-Elf zurück. Es ist ein FC Bayern, der noch lange nicht an die begeisternden Auftritte der vergangenen Rückrunde heranreicht. Und es ist ein FC Bayern, in dem es nicht nur viele verletzte Spieler gibt, sondern in dem es auch ständig rumort.

Mal kritisiert Uli Hoeneß den Trainer Louis van Gaal, mal mäkelt das Dribbelass Franck Ribéry am Chefcoach herum. Mal heißt es, der Branchenkrösus werde sich in der Winterpause in der Abwehr verstärken. Und jetzt heißt es, er werde wohl seinen Kapitän Mark van Bommel zum VfL Wolfsburg ziehen lassen. Dieser solle dann wiederum durch den Hoffenheimer Mittelfeldspieler Luiz Gustavo ersetzt werden.

Kommentare (1)
Anzeigen
DEZ
18
Bayern Fan, 22:23 Uhr

Schwach

Ein Schwacher Beitrag, keinerlei neue Informationen. Eine einfache Zusammenfassung diverser Zeitungsatikel. Dazu noch eine Überschrift, die nicht im geringsten den Inhalt des Beitrages widergibt. Weist eher auf eine mögliche Verpflichtung eines weiteren Stürmers hin. Ein wenig mehr journalistisches Können mag ich der StZ doch unterstellen.