Feinstaub-Bundesvergleich
Stuttgart hat die schlechteste Luft
dpa/lsw,
20.01.2010 11:13 Uhr
Die Feinstaubbelastung ist auf der B14 am Neckartor besonders hoch. Foto: Zweygarth
Dessau/Hamburg - Deutschlands Problemzone beim Feinstaub bleibt der Großraum Stuttgart. Im vergangenen Jahr lagen die Messwerte nirgendwo in Deutschland so oft über dem Grenzwert wie in Stuttgart, Ludwigsburg und Reutlingen. Das geht aus bundesweiten Luftgütedaten hervor, die das Umweltbundesamt am Mittwoch in Dessau veröffentlicht hat. Am staubigsten war die Luft 2009 demnach in der Stuttgarter Innenstadt, in einer Straßenschlucht am Neckartor. Die dortige Messstation ist bei Luftexperten mittlerweile berüchtigt. Denn im bundesweiten Vergleich der Grenzwertüberschreitungen landet sie schon seit Jahren immer wieder auf dem traurigen Spitzenplatz.
Per Gesetz erlaubt sind 35 Tage im Jahr mit einer Feinstaub- Konzentration über 50 Mikrogramm (50 Millionstel Gramm) pro Kubikmeter Luft, um die gesundheitsgefährdende Wirkung der feinen Partikel einzuschränken. Am Stuttgarter Neckartor wurde der Grenzwert im vergangenen Jahr an 111 Tagen überschritten. Wie eine Auswertung der Daten des Umweltbundesamtes und der Länder durch dpa-RegioData zeigt, wurde der Grenzwert 2009 bundesweit an insgesamt 23 Stationen zu oft verfehlt. Fast jede zweite davon steht im Großraum Stuttgart.
Die aktuellen Werte findet man hier »
Per Gesetz erlaubt sind 35 Tage im Jahr mit einer Feinstaub- Konzentration über 50 Mikrogramm (50 Millionstel Gramm) pro Kubikmeter Luft, um die gesundheitsgefährdende Wirkung der feinen Partikel einzuschränken. Am Stuttgarter Neckartor wurde der Grenzwert im vergangenen Jahr an 111 Tagen überschritten. Wie eine Auswertung der Daten des Umweltbundesamtes und der Länder durch dpa-RegioData zeigt, wurde der Grenzwert 2009 bundesweit an insgesamt 23 Stationen zu oft verfehlt. Fast jede zweite davon steht im Großraum Stuttgart.
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Feinstaub
Nun denn, ich hätte da 'ne Lösung: Da wurde ja neulich dieser Kleber versprüht, um den FEINSTAUB einzusammeln. Warum nicht diesen Feinstaub-Kleber ÜBERALL aufsprühen? Auf jede Hauswand, jede Mauer - eigentlich könnte ich mir sogar - technisch durchaus machbar - ein Feinstaub-Klebestoff-Tor vorstellen, damit jedes Fahrzeug, bevor es in die Innenstadt reinfährt,besprüht wird. So wird dann der Feinstaub komplett eingesammelt. Und Arbeitsplätze geschaffen, mit der Produktion und der Betreuung dieser Feinstaub-Portale.
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Wenn das Gleisvorfeld des Stuttgarter HBF im Jahr 202? bebaut wird, werden wir uns nach den derzeitigen Feinstaub Werten zurücksehnen. Dann wird an den Zufahrten zum Talkessel ein Hinweisschild aufgestellt: "Das einatmen der hier vorhandenen Luft gefährdet ihre Gesundheit". Diese Tatsache ist nicht neu, sie ist sei Jahrzehnten bekannt. Die Frauen in Stuttgart freuen sich, eine Atemschutzmaske spart Lippenstift.
Laubsauger
Warum nicht mehr "Laubsauger" statt -bläser? Am besten gleich die Kehrwoche verbieten - was da jedesmal an Staub aufgewirbelt wird! Wartet erstmal ab, wenn S21 losgeht und der ganze Dreck (wieviel millionen Kubikmeter?) erst abgebrochen, aufgeladen und dann per LKW weggeschafft werden muss. Da kann die Mess-Station aber einpacken. Nicht zu vergessen der Neubau.