Feinstaubalarm in Stuttgart SPD-Chef Schmiedel fährt trotzdem mit dem Auto

Von red/lsw 

SPD-Fraktionschef Schmiedel findet Feinstaubalarm eine feine Sache. Immerhin seien Stuttgarts Straßen am Montagmorgen schön leer gewesen, als er mit dem Auto zur Arbeit unterwegs war.

Claus Schmiedel, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg fährt gerne Auto (Archivfoto). Foto: dpa
Claus Schmiedel, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg fährt gerne Auto (Archivfoto).Foto: dpa

Stuttgart - SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel ist trotz Feinstaubalarms mit seinem Wagen in die Stuttgarter Innenstadt gefahren. Er begründete dies am Montag damit, dass er eine schwere Tasche zu tragen habe und eine Reihe von Terminen wahrnehmen müsse, die mit Bussen und Bahnen nur schwierig abzudecken seien. „Feinstaubalarm ist eine feine Sache. Ich kam völlig problemlos durch“, sagte er mit Blick auf die Verkehrssituation.

Auch Grünen-Fraktionschefin Edith Sitzmann reiste mit dem Auto an - aber mit einem Plug-In Hybrid, der in der Stadt mit Elektroantrieb unterwegs ist. „Allerdings werde ich schon gucken, wie sich Wege anders zurücklegen lassen - auch wenn das Auto elektrisch fährt“, sagte sie. Bei Feinstaubalarm sind die Bürger aufgerufen, freiwillig ihr Auto stehen zu lassen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat in Sachen Luftreinhaltung ein gutes Gewissen: Bei der Touristikmesse CMT sagte er, er fahre ebenfalls einen Plug-In-Hybrid, eine Kombination von Elektroantrieb und Verbrennungsmotor. Damit könne er in der Stadt elektrisch fahren und produziere dann keinen Feinstaub.